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3 081

Dienstag, 23. September 2014, 13:45

Versuch es mal bei Deiner Apotheke, bei unseren(3) hier findet man in jeder einen Pilzbestimmer!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

3 082

Dienstag, 23. September 2014, 14:12

Danke für den Tipp mit der Apotheke, da werde ich mal nachfragen!! :thumbsup:
Auch habe ich vorhin ergoogelt, dass der Pilzberater unserer Landeshauptstadt (50 km entfernt, nur für Pilze indiskutabel) eher in meiner Nähe wohnt......vielleicht bin ich mal so frech und frage per Email nach einem Lehrgang.
Pilzbestimmungsbücher gibts hier zwei, aber das ist zu gefährlich, finde ich. Gut bei den Röhrlingen gibts keine fürchterlich giftigen, aber für den großen Rest bin ich zu feige :S Und die Steinpilze und Maronen gibts hier nicht gerade in großen Mengen..........leider................ :|

3 083

Dienstag, 23. September 2014, 14:43

Wenn die Verwechslungsmöglichkeiten gut beschrieben sind und die Unterscheidungsmöglichkeiten erläutert werden, dann kann so ein Bestimmungsbuch schon Gold wert sein. :thumbup:
Den Kontakt würde ich an deiner Stelle sicher mal aufnehmen. Häufig sind solche Leute total entspannt und mit etwas Glück läd er dich zu einem kleinen Spaziergang mit ihm ein. Ansonsten werden von ihm oder anderen dort sicher auch solche Lehrgänge angeboten.

Apotheke? Ist mir neu aber könnte auch mal einen Versuch wert sein.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


3 084

Dienstag, 23. September 2014, 19:38

Apotheke?

.......die haben dann auch schon einmal, im Notfall, das passende Gegengift! 8o
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

3 085

Mittwoch, 24. September 2014, 13:37

Gegengift aber nur im äußersten Notfall. Die wenigsten Pilze sind ja wirklich tödlich giftig und so ein bissl Bauchschmerzen kann man schonmal riskieren. ;)

Will´s bei dem mal jemand versuchen? Rein optisch macht er doch gut was her. Bei Risiken oder Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Pilzbeautragten oder Apotheker:


Sowas hier ist auch schick. Wächst im eigenen Garten in einem besonders schattig-feuchten Eck:


Dem Schwalbenschwanz-Nachwuchs geht es auch immer noch blendend. Allerdings verwundert mich, dass dieser konsequent unvorsichtig in den Blattspitzen unterwegs ist. An seiner Stelle würde ich mich eher weiter unten durchfuttern, dann wird man auch nicht so leicht entdeckt. Anscheinend sind Vögel keine sonderliche Bedrohung für sie, ansonsten wär´s grob fahrlässig:


Der Brombeer-Spinner-Nachwuchs war wahrscheinlich nur unterwegs, um einen gemütlichen Verpuppungsplatz für den Winter zu suchen:


Und hier dürfte es sich wahrscheinlich um Schnecken-Nachwuchs handeln. Vermute ich:
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


3 086

Mittwoch, 24. September 2014, 14:57

Die Schwalbenschwanzraupen sind immer noch schick! Ich glaube, die sehen mit ihrer Mimikry für Vögel einfach zu gefährlich aus.....sie haben ja was von einer Wespe an sich, oder nicht?

Schneckennachwuchs gallertig an einem Blatt klebend? Glaube ich nicht, die vergraben ihre Gelege doch alle..............so gallertige Gelege kenne ich bloß von Wasserschnecken und das sieht mir jetzt nicht nach einer Unterwasseraufnahme aus :rolleyes: Aber vielleicht weiß noch jemand mehr dazu, ich habe das bewusst auf dem Trockenen so noch nicht gesehen.

Heute waren wieder so viele schicke Pilze im Wald, hach *seufz*. Ich glaube morgen packe ich mal den Foto ein (falls ich nicht joggend unterwegs bin).

3 087

Mittwoch, 24. September 2014, 15:46

Hmh, wespenähnlich sehen die Schwalbenschwanzraupen eigentlich nicht aus. Da stelle ich mir eher so eine gelb-schwarz-gestreifte Warntracht vor. Aber die innovative Farbgebung soll wahrscheinlich wirklich Vögel und andere Fressfeinde abschrecken. Wobei ich finde, sie sehen so eigentlich lecker aus... Ob´s immer verlässlich hilft? Bis jetzt geht´s ihnen in unserem Karottenbeet, wie gesagt, noch gut. Über potentielle Fressfeinde der Schwalbenschwanzraupen konnte ich bei Google auf die Schnelle nichts finden. Zur Not hat sie ja auch noch ihre Nackengabel aber soweit habe ich die Raupen noch nicht geärgert.

Vergraben wirklich alle Schnecken ihre Eier? Da gibt´s ja soviele Arten... Das Gelee-Gelege hängt auf jeden Fall an einem Blatt über einen kleinen Wassergraben - und das brachte mich auf eine andere Idee. Es dürfte sich wahrscheinlich um das Gelege einer Köcherfliege handeln! Wahrscheinlich vielleicht eventuell. Somit nehme ich die Schnecke mal zurück. Würde ja passen, dann hätte ich heuer Köcherfliege, Köcherfliegenlarven und sogar noch das Gelege gezeigt. Dafür sollte mindestens ein Fleiß-Bienchen drin sein!

Mach mal, Pilzfotos können schon sehr interessant sein.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


3 088

Mittwoch, 24. September 2014, 17:27

:thumbsup: Klar bekommst Du ein Fleiß-Bienchen - ist das aktuell in der Schule? Bei uns gabs noch lachende Sonnen und weinende Monde (wobei ich letztere schon ganz schön gemein fand........so was ist heute wahrscheinlich keine gute Pädagogik mehr...)
Köcherfliegengelege - klar, das könnte sein.

Also die Eier von den Spanischen Wegschnecken, Ackerschnecken, die gebänderten und sonstigen Hainschnecken, die von den Schnegeln (OK keine klassische Schnecke, sehen aber so aus), die der Weinbergschnecke und die von diesen kleinen Häuserschnecken mit den Turbanhäuschen (keine Ahnung wie die heißen) werden alle vergraben. Zum Leidwesen meiner Mutter trieb ich damit als Kind meine ersten Zuchtexperimente :D

3 089

Mittwoch, 24. September 2014, 17:33

Will´s bei dem mal jemand versuchen? Rein optisch macht er doch gut was her. Bei Risiken oder Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Pilzbeautragten oder Apotheker

Ist das nicht ein Schopftintling!? Beim sammeln erkenn ich den normalerweise - sehr lecker, allerdings nur wenn er noch nicht "tintig" wird. Neben dem trau ich mich bei den Lamellenpilzen nur noch an den Parasol, ansonsten kommen mir nur Röhrlinge in den Korb, aber ich kenne ein paar gute Steinpilz-Plätze! Leider hatte ich dieses Jahr so gar keine Zeit.

Mein einziger Pilz diese Jahr stand im Balkonkasten zwischen Delosperma!



Gruß
Jürgen

3 090

Mittwoch, 24. September 2014, 22:59

Ist das nicht ein Schopftintling!? Beim sammeln erkenn ich den normalerweise - sehr lecker, allerdings nur wenn er noch nicht "tintig" wird. Neben dem trau ich mich bei den Lamellenpilzen nur noch an den Parasol, ansonsten kommen mir nur Röhrlinge in den Korb

Jürgen, das ist sicherlich ein Schopftintling. Wie es scheint, ist der Pilz auf Matthias Foto bereits tintig. Den Schopftinling kann man u.a. in Parks und Vorgärten finden. Weil viele diesen Pilz nicht kennen, kommt er seltener in den Topf oder die Pfanne. Das zweite Foto von Matthias zeigt einen Korallenpilz, sehr wahrscheinlich Ramaria stricta. Dieser Pilz hat keinen Speisewert. ;)

Ein weiterer bekannter und gut schmeckender Lamellenpilz ist der Champignon, der auch in der freien Natur wächst. 8o Interessanterweise lassen den auch viele Sammler stehen.

Gruß,
Norbert

3 091

Mittwoch, 24. September 2014, 23:09

Hallo Norbert,
beim Champingnon hätte ich Angst ihn mit einem Knollenblätterpilz zu verwechseln - da greif ich lieber zu gekauften!
Beim Schopftintling dagegen bin ich mir immer dann sicher wenn neben den jungen ein paar ältere stehen die sich bereits in Tinte verwandeln! Champingnons hab ich bei uns auch noch keine gefunden!

Gruß
Jürgen

3 092

Mittwoch, 24. September 2014, 23:44

Ein Oberfleißbienchen bekommt der Matze sogar.
Wieder tolle Bilder mit kurzweiligem Kommentar! :thumbsup:
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Tom

3 093

Donnerstag, 25. September 2014, 00:16

Hallo Jürgen,

Knollenblätterpilze haben immer weiße Lamellen. Champignons haben gefärbte Lamellen, und wachsen auf Wiesen, Weiden und in Parks. Verwechslungsgefahr besteht noch mit dem Karbolegerling. Dieser riecht jedoch unangenehm und läuft beim Schneiden gelb an. Eine Zeichen für die Genießbarkeit von Schopf-Tintlingen ist der Hut. Ein geschlossener oder nur ganz leicht geöffneter Hut zeigt in der Regel an, daß das tintige Stadium noch nicht eingetreten ist. Da der Pilz schnell verdirbt, sollte er alsbald zubereitet werden. Wer den Schopf-Tintling verzehrt, sollte auf den gleichzeitigen Genuß von Alkohol verzichten. ;)

Gruß,
Norbert

3 094

Donnerstag, 25. September 2014, 00:19

Huih, der Delo-Schirmling macht auch gut was her. Bestimmt sehr lecker!
Ich danke euch! Nun kenne ich eine gute Stelle für Schopftintlinge. Die wachsen dort jedes Jahr in großen Mengen - allerdings kenne ich sie auch nur so tintig. Der gezeigte hatte sich ja gar noch nicht richtig "geöffnet" und schmiert schon so rum. Wenn ich zur passenden Jahreszeit nochmals hinkomm, dann muss ich mal gezielt nach frischen Exemplaren gucken. Laut Google-Bildersuche sieht er ja dann sogar richtig appetitlich aus.
Im Übrigen eine richtig Waldstelle, wenn auch in Randnähe. Also gar nicht mal Vorgarten oder Park.

Champignons sieht man hier hin und wieder auf Wiesen stehen aber auch ich trau mich da nicht ran. Die sehen da ja so anders aus als die aus dem Supermarkt! ;) So ein großer Schirm...
Ein sicheres Zeichen, dass eine Pizzeria nix taugt ist, wenn sie Dosenchampignons verwenden! Sowas sollte verboten werden!

Bei Supermarktpilzen steh ich aber doch eher auf Mu Err (auch wenn nur getrocknet erhältlich) und vor allem auf frische Shiitake.

@ Sabine: Gut, schieben wir das Gelege den Köcherfliegen in den Köcher. Fleißbienchen? Keine Ahnung! Mit der modernen Schule bin ich ja erst seit etwas mehr als einer Woche konfrontiert. Aber kürzlich hatte er schon ein Aufkleberchen bei den Hausaufgaben. Eine grinsende Kuh oder sowas Ähnliches war´s.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


3 095

Donnerstag, 25. September 2014, 13:17

Champignons sieht man hier hin und wieder auf Wiesen stehen aber auch ich trau mich da nicht ran.

Also, da bin ich konsequent mutig!
Bei den Jungen Champignons ziehe ich kurz die Haut von den Lamellen und bei den großen Hüten sieht man oft schon die leicht rosa-braune Färbung der Lamellen.
Sind aber neben den Pfifferlingen auch die einzigen anderen Pilze außerhalb der Röhrlingsequenz, die ich sammle.
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Tom

3 096

Donnerstag, 25. September 2014, 13:37

Auf unseren Wiesen haben Champignons übrigens konsequent schwarze Lamellen. Zumindest hab ich noch nie was anderes gesehen. Langsam werde ich neugierig, woher diese Unterschiede kommen... Wären es Kakteen, dann wären wohl schon längst diverse ssp.´s in die Bücher eingegangen. "...während die Champignon-Populationen bei..." :D :whistling:
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3 097

Donnerstag, 25. September 2014, 13:41

Ich bin da auch eher konsequent feige.................ich denke immer, dass gerade bei den Variationen, die man da so sieht auch u.U. der Knollenblätterpilz mal ein bißchen anders aussehen könnte...........ist ja immerhin Bio und nicht immer lehrbuchgerecht.
Aber wir haben hier auch keine Wiesenchampignons. Allerdings sah ich auf der Albhochfläche (also hier schon mit "b") auch schon mal beide einträchtig nebeneinander wachsen - also der Knollenblätterpilz mit dem Champignon in trauter Einigkeit :S

3 098

Donnerstag, 25. September 2014, 13:54

Wenn sich nichtmal Pilze an die Lehrbücher halten können, warum sollten es dann Kakteen tun! Meiner Meinung nach macht so ein Verhalten seitens der Natur Erstbeschreibungen total überflüssig...! 8o Frechheit!
Aber immerhin kannst du doch somit Knollenblätterpilze von Champignons unterscheiden. Das ist doch schonmal der erste Schritt.
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3 099

Donnerstag, 25. September 2014, 14:00


Aber immerhin kannst du doch somit Knollenblätterpilze von Champignons unterscheiden. Das ist doch schonmal der erste Schritt.
Prinzipiell schon - aber kann ich das dann auch IMMER? Ein Irrtum ist ja ziemlich....ähemm......schlecht für die Leber. Im besten Fall.

3 100

Donnerstag, 25. September 2014, 14:09

schlecht für die Leber
Alkohol ist auch schlecht für die Leber und trotzdem lebst du nicht abstinent, oder? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Wobei ich aber auch ein Leberversagen nicht unbedingt als Hauptgewinn ausschreiben würde.
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