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Dienstag, 21. Juli 2020, 20:07

Aussaat madagassischer Euphorbien

Hallo,
in diesem Jahr brachte ich mehr Samen aufs Substrat als in den Jahren zuvor, um Teilantworten auf die folgenden Fragen zu finden:

Welche Temperaturen sind ideal für die Keimung?
Wie gut keimen unterschiedlich alte Samen der gleichen Art?
Welche Behandlung (Substrat, Wasser) brauchen die unterschiedlichen Arten nach erfolgter Keimung, eine einheitliche oder eine individuelle?
Welchen Stand brauchen die kleinen Pflanzen um zu gedeihen?

Antworten auf diese Fragen sollen mir (und vielleicht anderen Pflegern) helfen, madagassische Euphorbien erfolgreich auf dem Fensterbrett fortzupflanzen und zu kultivieren.

Ein Vergleich mit einigen hier im Forum dokumentierten Aussaaten zeigt, dass meine diesjährige Aussaat als sehr überschaubar bezeichnet werden kann. Ich habe nicht viel Platz in meiner Wohnung. Die Fensterbretter sind vollgestellt. Ich erwarte nicht sofort Ergebnisse. Und die Probanden sind klein an der Zahl. Ich werde über mehrere Jahre hinweg aussäen müssen, um gut darstellbare Ergebnisse zu gewinnen.

Einschränkungen: ich werde nicht verschiedene Keimmethoden vergleichen. Ich gieße von oben und staue nicht das Wasser von unten an.
Entweder fallen die Samen durch unkontrolliertes Verschiessen aufs Substrat oder sie werden von mir kontrolliert geerntet und aufs Substrat in kleine Töpfe gelegt, wo sie ohne weiteres Zutun keimen sollen. Es kommen keine Anzuchthäuschen, Wärmematten usw zum Einsatz.
Keimlinge oder Sämlinge, die unkontrolliert wachsen, wo sie wollen, werden behandelt wie die Pflanzen, in deren Topf sie wachsen. Sie müssen sich schnell anpassen. Entweder kommen sie mit den dort herrschenden Verhältnissen klar oder sie gehen ein. Durch dieses Vorgehen glaube ich mehr herausfinden zu können über geeignete Entwicklungsbedingungen für den Nachwuchs. Samen, die ich in kleine Töpfe gelegt habe, werden bis zur Keimung und kurz danach durch Sprühen mit Wasser versorgt. Später kommt die Gießkanne zum Einsatz.

Teil 2 folgt in Kürze.

Gruss,
Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Norberto« (21. Juli 2020, 20:28)


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Mittwoch, 22. Juli 2020, 12:24

Da freue ich mich drauf! Super Idee ich bin gespannt was da noch kommt! :thumbsup:

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Sonntag, 26. Juli 2020, 18:38

Meine E. viguerii hat diesjahr auch wieder reichlich Samen produziert. Habe dies Jahr mal probiert direkt auf Seramis auszusäen,was wohl ganz gut geklappt hat. Im Normalfall muß ich leider auch mit dem harten kalkreichen Leitungswasser klar kommen,habe mir aber (habe kein Auto) ein 5 Liter Bottich bei Hellweg (Aquariumabteilung) Osmosewasser abfüllen lassen. Gerade die kleinen Pflänzchen reagieren besonders empfindlich auf Leitungswasser,deswegen behandel ich die Aussaaten mit Osmosewasser. Bei mir hat auch alles OHNE extra Heizung gekeimt.

@ Norbert: wenn du die anderen Samen nicht loskriegst,sag mir noch mal Bescheid! Bei mir ist auch immer Platznot,aber ramena kann man sich doch nicht entgehen lassen( und das sage ich obwohl ich schon eine von dir habe) :D
»Franky« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_1019.JPG