Sie sind nicht angemeldet.

321

Freitag, 1. März 2019, 15:24

Soweit es ich beurteilen kann, ist es ziemlich wurscht WO du schneidest. Das bleibt dann deinem Geschmack überlassen. Das WANN ist auch nur entscheidend, wenn du Ableger davon bewurzeln und weiterkultivieren willst. Wenn dann im Frühling dein Geldbaum wieder voll im Trieb ist, bewurzeln auch Stecklinge deutlich schneller und einfacher.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


322

Freitag, 1. März 2019, 15:34

Außerdem fördert ein Schnitt das Wachstum bzw Austreiben

323

Freitag, 1. März 2019, 18:46

Ein verzweigteres Wachstum bewirkt der Schnitt sicher. Wenn dies deinem optischen Wohlgefallen entspricht, dann nur zu.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


325

Montag, 13. Mai 2019, 22:13

Crassula Ovata Erbe - Tipps von den Fachleuten

Hallo an alle,

auch ich hoffe hier richtig zu sein und keinen "Ersti-Fehler" zu begehen indem ich mich einfach mal hier dranhänge...

Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, weil ich vor geraumer Zeit ein (meiner Meinung nach) ganz stattliches Dickblatt vor der Entsorgung retten konnte. Mittlerweile möchte ich aber über die bloße Erhaltung der Crassula ovata hinausgehen und deshalb, neben Infos anlesen etc. auch gerne mal die Meinung von Menschen hören, die sich auskennen. Das betrifft eigentlich alles - Ideen oder Vorschläge zu Pflege, Düngen, Gießen etc. aber auch gerne Kritik falls euch was auffällt. Ich stelle meinen James also mal vor:

Das Alter ist mir leider unbekannt, jedoch habe ich ihn selbst schon einige Jahre und auch davor wird es ihn wohl (ich stelle mal auf die Stammdicke und Größe ab) einige Jahre gegeben haben - vielleicht traut sich ja jemand zu schätzen. Vor allem die Wuchsform finde ich (als Laie) beachtlich, weil man ja doch eher viele "buschige" Geldbäume sieht... Der "kleine" ist durch seinen zentralen Stamm und die schweren, ausladenden Äste aber natürlich etwas gebrechlich und ich bin froh, dass er einen Umzug vor ca. 1 Jahr gut überstanden hat... Momentan steht der Gute leicht versetzt neben dem Fenster (Süd-Osten) meines Wohnzimmers, leider gibt es dazu auch keine wirkliche Alternative - andere Fensterfronten stehen mir nicht zur Verfügung und ihn auf den (sehr geschützten, ebenfalls Südost-)Balkon umzuziehen traue ich mich aus oben genannten Gründen nicht...

Die ganze Thematik mit dem kühl überwintern (alt genug für Blüten wäre er ja ggf.) fällt somit wohl eher flach... Dennoch bin ich wie gesagt gern offen für Ideen wie ich die Pflege noch verbessern, oder vielleicht auch mich etwas verwirklichen kann. Gedüngt habe ich ihn bspw. bisher noch nicht. Was mir selbst noch aufgefallen ist, ist dass er trotz einigen neuen Trieben jetzt im Frühjahr auch das ein oder andere Blatt hat, dass etwas verschrumpelt aussieht. Und auch die Erde ist verfärbt - ist das ein Zeichen für (falschen) Boden oder Gießwasserqualität? Ich hänge, wenn ich es schaffe, ein paar Bilder an.


Ich danke erstmal!
»dickblattjames« hat folgende Bilder angehängt:
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  • Blatt.jpg
Liebe Grüße von James
(und seinem "Erziehungsberechtigten" :D )

326

Montag, 13. Mai 2019, 23:15

"Ersti-Fehler" zu begehen indem ich mich einfach mal hier dranhänge
So nicht! Rausschmiß!
Sag mal, für wie verbohrt hältst du uns? ;)


Werter Erziehungsverpflichteter von James,

erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum!

Dein Geldbaum hat in der Tat eine etwas ungewöhnliche Wuchsform... Entweder leidet er unter chronischem Lichtmangel, oder er wurde früher mal kräftig beschnitten. Sieht man am Stamm nicht eventuell Narben von früheren Seitenästen?

Ansonsten Ideen - tja, was soll man dazu sagen? Hast du den kompletten Thread mal gelesen? Da wurde ja im Endeffekt schon alles zu einer optimalen Pflege gesagt. Klar wäre draußen besser und eine kalte Überwinterung nötig für Blüten (Keller, Dachboden, Garage, Treppenhaus - Licht ist dann im Winter nicht so wichtig wie im Sommer). Wenn deine Crassula ovata genügend Licht abbekommen würde, dann würden sich auch die Blattränder schön rot färben. Daran würdest du dann den optimalen Bereich erkennen.
Ansonsten ist Ideen leicht gesagt. Ist halt auch etwas schwierig das Rad neu zu erfinden. Wenn du keine optimaleren Kulturbedingungen anbieten kannst, dann musst du gucken wie du aus den Gegebenheiten das mögliche Optimum herausholen kannst. Leicht versetzt klingt jetzt beispielsweise nicht so gut, da auch nur etwas vom Fenster entfernt lediglich ein Bruchteil des Lichtes ankommt, im Vergleich zu einem Platz direkt hinter der Scheibe. Auch wenn es unsere menschlichen Augen anders wahrnehmen. Aber das alles wurde ja in diesem Thread bereits mehrfach durchgekaut.

Umgetopft in ein deutlich mineralischeres Substrat sollte der Geldbaum aber auf jeden Fall werden. Dann wären auch gelegentliche Düngegaben angebracht.
Zum Gießen ist Regenwasser stets das beste.

Gelegentlich abgeworfene Blätter sind auch völlig normal. Schließlich muss ja jede Pflanze regelmäßig ihr Chlorophyll erneuern. Mehr fällt mir da spontan auch nicht ein, was noch erwähnenswert wäre...

Gutes Gelingen und viele Grüße - Shamrock (aka Matthias)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


327

Samstag, 29. Februar 2020, 17:49

Ob dickblattjames jemals meine Antwort gelesen hat?

Es sind übrigens doch nicht alle Knospen mit abgefroren Winterquartier 2019/20 - eine muss irgendwo und irgendwie überlebt haben:


Reichlich später als gewohnt. Sonst gibt´s ja die Blüten immer zu Weihnachten.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


328

Samstag, 29. Februar 2020, 19:46

Ob dickblattjames jemals meine Antwort gelesen hat?
Vermutlich ja, aber eine Antwort nicht für notwendig gehalten hat.

329

Sonntag, 17. Mai 2020, 19:11

Hallo nochmal in die Runde,
Zitat von »Shamrock«



Ob dickblattjames jemals meine Antwort gelesen hat?
Vermutlich ja, aber eine Antwort nicht für notwendig gehalten hat.
Ja hat er, in der Tat, aber tatsächlich erst jetzt. Ich hatte leider keine Antwort angezeigt bekommen, möchte mich an dieser Stelle aber herzlich dafür bedanken!
Sie ist mir erst jetzt aufgefallen, als es mich wieder hierhin verschlagen hat - leider diesmal mit noch schlechteren Nachrichten. Aber der Reihenfolge nach:

Ich konnte den Guten mittels Standortwechsel und besserer Pflege davon überzeugen (deutlich) mehr zu wachsen. Folglich habe ich irgendwann zur Schere gegriffen, da er (aufgrund der Wuchsform) natürlich instabil wurde. Zu spät, sollte ich lernen: wenig später ist ein tragender Ast mitsamt vielen kleinen Ästchen abgebrochen. Schade, aber zu verschmerzen - meine Theorie damals war, dass der "Entlastungsschnitt" für diesen Ast wohl zu spät kam.

Heute fiel mir jedoch auf, dass die "Wunde" feucht geblieben ist und bereits anfing zu schimmeln. Ein "Ring" bis zum Stamm blieb mir noch, also habe ich den Teil bis zum Stamm abgetrennt und mit Zimt versorgt. Danach habe ich die Wurzeln kontrolliert, diese scheinen nicht betroffen und ihn in trockene Kakteenerde umgetopft.

Betroffen sind aber scheinbar Teile des Stamms: ab der abgebrochenen Stelle aufwärts ist alles okay, alle weiteren Äste sind i.O. Von dort aus abwärts ist jedoch eine Seite des Stammes bis ca. 3 "Ringe" über der Erde weich. Die andere (der abgebrochenen Stelle abgewandte) Seite, sowie der unterste Teil des Stammes scheint auch in Ordnung. Ich habe mal ein paar Bilder zur Übersicht angehangen.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich möchte den Baum unbedingt retten und hoffe, es kann sich ferndiagnostisch jemand mit mir der Sache annehmen!
Mich interessiert insbesondere, ob es etwas gibt was ich machen kann um die große "Wunde" durch den Astabbruch besser zu versorgen und sie verheilen zu lassen und was ich tun kann um zu verhindern, dass der gesamte Stamm durchfault und der Baum abstirbt.

Danke schonmal.
»dickblattjames« hat folgende Bilder angehängt:
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Liebe Grüße von James
(und seinem "Erziehungsberechtigten" :D )

331

Sonntag, 17. Mai 2020, 21:12

Tja, besser gelegentlich gucken als sich auf die Benachrichtigung(en) zu verlassen...
Da ist offenbar durch die offene Wunde wohl wirklich eine Infektion reingekommen (Pilz?). Dein Geldbaum scheint sich aber auch gut dagegen zu wehren, nur wird es eben leider kaum reichen und wahrscheinlich werden auch irgendwann die Äste oben erreicht. Spätestens in der nächsten Winterruhe...
Eine Infektion unten ist natürlich das ungünstigste, was einem passieren kann. Ich befürchte, du kannst lediglich die größten und schönsten Äste oben abtrennen und neu bewurzeln (ist bei Crassula ovata wirklich kein Problem). Nach einem Schnitt unbedingt die Leitbündel kontrollieren, da darf keinerlei dunkle Verfärbung zu erkennen sein, sonst kursiert der Infekt da auch schon. Leider hab ich da keinen besseren Nachrichten.
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332

Sonntag, 17. Mai 2020, 21:29

Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Tja, besser gelegentlich gucken als sich auf die Benachrichtigung(en) zu verlassen...
Diesmal hat es funktioniert!

Das ist natürlich nicht was man hören möchte, dennoch danke für die Einschätzung. Also gibt es keinen Weg die Infektion aufzuhalten? Bzw. falls es das noch nicht ist den feuchten Teil irgendwie "auszutrocknen"? Ich wäre auch bereit ein Experiment zu wagen, schaden kann es ja wohl kaum mehr...

Falls ich dann doch zum letzten Mittel greifen müsste: wie schaffe ich es denn am besten ältere schon "verholzte" (sicherlich nicht der Terminus technicus) zu bewurzeln? Habe bisher immer nur aus jungen, grünen Stecklingen neue Crassulas gezogen...
Liebe Grüße von James
(und seinem "Erziehungsberechtigten" :D )

333

Sonntag, 17. Mai 2020, 21:47

Infektionen aufhalten haben schon viele versucht - die Erfolge halten sich aber sicher sehr in Grenzen. Wir wissen ja nichtmal, ob es Bakterien, Viren oder Pilze sind, die da ihr Unwesen treiben. Pilze wäre jetzt naheliegend, aber ein sog. Breitbandfungizid deckt auch nur einen verschwindend geringen Teil an in Frage kommenden Pilzen ab. Zudem ist es stets sehr fraglich, ob es überhaupt ausreichend wirkt. Natürlich kannst du jetzt sämtliche Mittelchen reinkippen und in alle Richtungen schießen, aber das macht die Sache sicher nicht besser. Es tut mir wirklich leid, aber die Hoffnung muss ich dir rauben. Mir macht es auch deutlich mehr Freude gute Nachrichten überbringen zu dürfen.

Wenn du Stecklinge bewurzelst, dann hast du zumindest DEN Geldbaum gerettet und er wird weiterleben. Das ist das höchste der Gefühle bei so einem Schadbild. Leider. Vielleicht sicherheitshalber auch ein junges Ästchen bewurzeln... Ansonsten sollte auch in den alten, verholzten Ästen noch genügend Grün drinstecken.
Nach dem Schnitt rund 10 Tage die Wunde trocknen lassen (am besten aufgestellt und so, dass genügend Luft an die Schnittstelle kommt). Dann rein ins Substrat, immer wieder Einsprühen und nach rund zwei Wochen anfangen leicht feucht zu halten. Zimt auf die Schnittstellen ist sicher keine schlechte Idee. Ansonsten Daumen drücken!

Gutes Gelingen!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


334

Montag, 18. Mai 2020, 13:03

Vielen Dank für die nochmals ausführliche Antwort.

Ich habe neue Erkenntnisse nochmal in dem (sicherlich passenderen) Thread zu den Kulturproblemen eingestellt.
Falls das nichts bringt und auch die Krone befallen wird, werde ich auf die Tipps hier zurückkommen.
Liebe Grüße von James
(und seinem "Erziehungsberechtigten" :D )

335

Montag, 18. Mai 2020, 20:27

Ich glaub du hattest damals einen eigenen Thread erstellt und ich hab ihn dann offenbar versehentlich ins falsche Thema verschoben... Wenn ich´s jetzt wieder verschieb, dann gibt´s nur Durcheinander.

Im anderen Thread halte ich jetzt mal die Füße still. Vielleicht kommen ja noch andere Meinungen? Allerdings gebe ich zu bedenken, dass sich so eine Infektion in der Pflanze ausbreitet und vielleicht die Äste schneller erreicht, als dir lieb ist. Ich will sicher nicht den Teufel an die Wand malen, aber das kann mitunter schnell gehen und wo die Infektion drin steckt, dort ist es dann auch zu spät. Deswegen hatte ich auch so explizit auf die Kontrolle der Leitbündel hingewiesen.
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336

Montag, 18. Mai 2020, 21:04

Ja, ich hoffe auch dass es dort noch andere Meldungen gibt - einfach um vielleicht noch eine andere Meinung zu hören.
Anfangs war es ja auch noch völlig richtig hier und hat sich erst jetzt zum Kulturproblem entwickelt...


Danke für den Hinweis, ich kontrolliere jetzt regelmäßig. Dadurch dass aber entweder der Baum samt Stamm überlebt, oder der ganze Stamm dran ist und ich lediglich die obersten Triebe und Äste verwenden kann habe ich denke ich ein wenig "Puffer" zwischendrin.


Damit der Thread zu den Kulturerfahrungen zurück findet: Ich habe unlängst diesen kleinen hier aufgegabelt, ist das auch Crassula Ovata oder irgendwas verdammt ähnlich aussehendes? Wenn ja, kann man da eine "Unter-Gattung" ausmachen, oder einfach andere Blattfarbe und fertig?
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  • 61124099455__BF545017-9770-44F8-BA29-663CB00C5CCE.jpeg
Liebe Grüße von James
(und seinem "Erziehungsberechtigten" :D )

337

Montag, 18. Mai 2020, 21:20

Die Gattung ist immer Crassula, da ändert sich nichts. Auf die Art kommt es an - also Unterart. ;) In dem Fall aber eher eine menschliche Kulturauslese und somit eine Sorte - wobei ich glaub, das ist irgendeine andere Crassula. Da kennen sich aber andere besser aus als ich.
Wobei es von der Crassula ovata aber im Handel einige Kulturauslesen wie Crassula ovata 'Hobbit', C. ovata 'gollum', C. ovata 'Sunset', etc. gibt.

Das Dumme ist halt, dass man von außen nicht erkennen kann, wie weit die Infektion fortgeschritten ist...
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338

Freitag, 22. Mai 2020, 21:07

Moin,

da sich die "weiche Stelle" weiter ausgebreitet hat und die Wunde wieder schimmelt habe ich mich schweren Herzens entschlossen morgen den Stamm zu entfernen.
Meine Hoffnung ist, dass es noch nicht bis in den Teil oberhalb der betroffenen Stelle vorgedrungen ist und ich somit die "gesamte Krone" als Ganzes retten kann.

Wenn das klappen sollte: Wie wurzle ich den großen Stamm am besten an? Ebenfalls so lange trocknen lassen? Eine Freundin empfahl mir einen Topf zum "reinhängen", damit die Schnittstelle an der Luft hängt, ist das eine gute Idee?

Notfalls werde ich dann so viel zurückschneiden, bis keine dunklen Stellen mehr sichtbar sind und die Äste/Stecklinge einzeln trocknen lassen.
Bin gerne offen für weitere Tipps für die große OP!
Liebe Grüße von James
(und seinem "Erziehungsberechtigten" :D )

339

Freitag, 22. Mai 2020, 22:40

Eine Freundin empfahl mir einen Topf zum "reinhängen", damit die Schnittstelle an der Luft hängt, ist das eine gute Idee?
Eine sehr gute sogar. Immer so aufstellen, dass dort wo die Wurzeln kommen sollen auch wirklich unten ist - und zudem muss natürlich Luft zum Trocknen an die Wunde kommen. Wenn du es ganz perfekt machen willst, dann kannst du schonmal die Wurzeln locken und eine Schale mit Wasser drunter stellen. Wurzeln "wittern" immer das Wasser und wollen dorthin. ;)

Tut mir leid, dass sich meine Vorhersage bewahrheitet hat! Wirklich so schneiden, dass nichts Dunkles mehr zu sehen ist! Unbedingt auch nach jedem Schnitt das Werkzeug desinfizieren.

Da auch wieder Schimmel aufgetaucht ist, gehe ich jetzt mal ziemlich sicher von einem Pilz als Verursacher aus.

Toi! Toi! Toi! Ich drück die Daumen!
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340

Montag, 25. Mai 2020, 09:57

Damit der Thread zu den Kulturerfahrungen zurück findet: Ich habe unlängst diesen kleinen hier aufgegabelt, ist das auch Crassula Ovata oder irgendwas verdammt ähnlich aussehendes? Wenn ja, kann man da eine "Unter-Gattung" ausmachen, oder einfach andere Blattfarbe und fertig?


Die Gattung ist immer Crassula, da ändert sich nichts. Auf die Art kommt es an - also Unterart. ;) In dem Fall aber eher eine menschliche Kulturauslese . . .


Einspruch!
Diese Pflanze wird zwar auch Geldbaum, Speckbaum usw. genannt, hat aber nichts mit Crassula zu tun.
Die Pflanze gehört zur Familie der Didiereaceae und heißt Portulacaria afra.

Beste Grüße
Frauke