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621

Sonntag, 9. Februar 2020, 18:08

zu dem Thema Schuhwerk beim WAndern noch einige Anmerkungen:

in der Samariaschlucht auf Kreta ( eine etwa 6-8 Stundenwanderung mit Höhenunterschied nach unten von 1230 m, wobei die ersten 1000 m treppenartig in die Schlucht führen haben wir bereits gesehen:
mehrere Damen mit Flip Flops, einen Herrn mit ital. Designerschuhen, von denen dann Absatz und Teile der Sohle weghingen;
sehr viele in einfachen Stoffturnschuhen und maximal 20 - 30 % der etwa 3000-4000 Wanderer mit richtiger Ausrüstung, sprich wenigstens Treckingschuhen;
sehr intereressant ist dann der Anblick der Gruppen, die dann nach vielen Stunden in Agia Roumeli einlaufen, besser gesagt einkriechen, da sich viele konditionsmäßig übernehmen

also wer das vorhat, bitte sehr gutes Schuhwerk tragen, denn mit verstauchtem Knöchel oder Fußbruch kann man dor kaum ausgeflogen werden, aber es gibt Eseltransport

VG
Gymnofan

622

Sonntag, 9. Februar 2020, 20:42

Ich muss ja gestehen, dass ich durchaus ein Anhänger von Stoff- oder Turnschuhen bin - Hauptsache bequem. Oft genug bin ich damit auch dort unterwegs, wo sie schon mehr als grenzwertig sind. Aber spätestens im Gebirge und sobald purer Fels ins Spiel kommt, müssen es richtig stabile, feste Schuhe sein. Am besten noch hoch bis über den Knöchel. Ich hatte schon zwei Bänderrisse im Fuß (aber durch Sport und nicht durch falsches Schuhwerk) und brauch das ganz sicher kein drittes Mal.
Sowas wie Flip Flops ist ja schon bei der stinknormalen Gartenarbeit grob fahrlässig. Hab ich letztes Jahr beim Hecke schneiden gemerkt, als ich samt elektrischer Heckenschere in der Hand damit hängen geblieben bin. Mit sowas verlasse ich schon allein aus optischen Gründen nie das eigene Grundstück. ;)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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