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Samstag, 3. August 2019, 19:47

Ausfälle nach Überwinterung

Hallo zusammen,
ich habe bei Kakteen Haage letztes Jahr im Juli einige Kakteen gekauft. Hatte sie im Sommer im Freien unter Dach aufgestellt, Regenschutz ist vorhanden und alles war gut. Dann habe ich die Kakteen wie immer zur Überwinterung in das Treppenhaus, nicht geheizt, verfrachtet. Während des Winters hatte ich immer wieder Wolllausbefall, habe diesen bekämpft mit handelsüblichen Mitteln. Trotzdem hatte ich extrem viele Verluste bei den neu gekauften Pflanzen. Vor allem Rebutien und Astrophytus waren darunter. Insgesamt 6 von 15 gekauften Pflanzen. Während der Überwinterung habe ich so gut wie gar nicht gegossen, wie jedes Jahr. Die Pflanzen sehen aus wie vertrocknet (siehe Bilder) aber ich denke nicht dass zu wenig Wasser das Problem war. Auch ist mir eine Pflanze eingegangen, die nicht neu gekauft war, sondern die ich schon lange hatte. Also hat das Problem nichts mit dem Substrat von Haage zu tun, was ich auch ausschließen will. Ich habe auch die Wurzeln der Pflanzen fotografiert, soweit ich das beurteilen kann sieht das gut aus. Kann die große Anzahl der eingegangenen Pflanzen nur am Schildlausbefall liegen oder waren da evtl. andere Schädlinge am Werk? Oder doch zu wenig Wasser während der Überwinterung?
Ich habe also definitiv ein Problem mit der Überwinterung! Einige meiner alten Kakteen habe ich in rein mineralisches Substrat eingetopft, keine dieser Pflanzen hatte irgendwelche Probleme bei der Überwinterung.
Tja, was tun? Ich möchte gerne wieder einige Pflanzen bei Haage kaufen, habe aber die Befürchtung, dass bei der Überwinterung wieder das gleiche passiert. Die Pflanzen nach Erhalt umtopfen in mineralisches Substrat? Das kann auch nicht die Lösung sein.
Ich bin ziemlich ratlos und frage deshalb nach Eurer Meinung, wäre schön, wenn die Spezialisten etwas hierzu sagen könnten.
Vielen Dank schonmal im Voraus.

Michael
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Samstag, 3. August 2019, 22:44

Wenn es bei mir Winteropfer gibt, dann sind es im Normalfall auch Neuzugänge. Zudem hab ich auch keine guten Erfahrungen mit Haage-Pflanzen. Glaub aber nicht, dass es an der Herkunft liegt - andere machen schließlich gute Erfahrungen damit. Meine persönliche Theorie ist, dass GWH-Pflanzen oft mit einer Umstellung auf Freilandkultur überfordert sind. Dies ist ja auch ein gewaltiger Unterschied für langjährige GWH-Bewohner und meist äußert es sich dann im langen Winter. Haben sie das erste Jahr dann in der eigenen Sammlung gut überstanden, dann ist es auch kein Problem mehr.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Samstag, 3. August 2019, 23:28

Hallo Michael,

das ist ja sehr ärgerlich, wenn neu angeschaffte Pflanzen nicht gedeihen wollen. Und ja, die sehen schon irgendwie trocken aus.
Sind die Bilder direkt nach der Winterruhe gemacht oder erst kürzlich? Bei den Wurzelbildern kann ich nicht viel erkennen, auch kaum neue Wurzeln. Aber wie sieht es da an den Topfrändern aus? Sind da evtl. weißliche Ablagerungen?
An zu wenig Wasser im Winter hat es, meiner Meinung nach, nicht gelegen. Es sind Kakteen und diese werden bei kühler Überwinterung nicht gegossen und bei temperierter Überwinterung nur minimal. Nicht mal der Selenicereus? bekommt bei mir da Wasser.
Ich habe mir lange keine Pflanzen von den diversen Kakteenhändlern schicken lassen, Haage fahre ich einmal im Jahr an und kaufe dann nach Sichtung der Ware. Was ich allerdings seit ein paar Jahren gar nicht mehr mag, ist die 'normale' Kakteenerde von Haage. Sie ist für meine Bedürfnisse viel zu fein und hat mir zu viele humose (Torf?, keine Ahnung) Bestandteile.
Evtl. solltest du tatsächlich neu erworbene Pflanzen nach Erhalt umtopfen, so wie es die meisten KuaS-Liebhaber machen. Pflanzen nicht zu spät im Jahr einkaufen, damit sich diese noch etwas einleben können. Heißt, nach dem Umtopfen auch neue Wurzeln bilden bevor sie Ende Oktober / Anfang November in die Winterruhe geschickt werden.
Erzähl mal noch ein wenig über deine Pflege der Pflanzen.

Beste Grüße
Frauke

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Sonntag, 4. August 2019, 12:38

Ich weiß natürlich auch nicht, was mit Deinen Kakteen passiert sein könnte. Ich finde, sie sehen ziemlich tot aus.... Für mich ist es ausgeschlossen, daß dieser Zustand mit der Herkunft zu tun hat, das hat sicher andere Ursachen. Fast meine ganze Sammlung stammt von Haage, ich habe suboptimale Überwinterungsbedingungen, da viel zu warm. Aber ich gieße nicht, ab Ende September/Anfang Oktober ist Schluß. Und es sah noch kein Kaktus nach der Überwinterung so aus wie die, die Du hier zeigst. Sicher geht mal was ein, und sicher gibt es Ungeziefer, aber das gibt es auch von privaten Verkäufern...

5

Sonntag, 4. August 2019, 20:31

Hallo zusammen,
ich wollte auf gar keinen Fall die Qualität der Pflanzenlieferung von Kakteen Haage in Frage stellen. Ich bin sicher dass die Pflanzen von dort in Ordnung sind. Mir ging es darum meine Überwinterungsbedingungen und damit verbundene Ausfälle von Kakteen von Euch beurteilen zu lassen.
Wie geht Ihr denn mit dem Problem Wollläuse um? Vielleicht ist das ja wirklich mein zentrales Problem bei der Überwinterung. Oder wie kann ich erkennen,dass in meiner Sammlung Wurzelläuse ihr Unwesen treiben?
Die Umstellung auf rein mineralisches Substrat ist natürlich ein ziemlich großer Aufwand, ich würde es aber dennoch machen, wenn er erfolgversprechend wäre.
Die Pflege meiner Pflanzen ist einfach erklärt:
Ich räume sie im Mai nach draußen, Standort ist Südwest unter dem Balkon,also kein direkter Regen, mit Sonnensegel als Schutz vor Sonnenbrand. Ende September kommen die Kakteen dann wieder in das Treppenhaus. Ich dünge während dem Sommeraufenthalt im Freien alle 3 Wochen mit Compo-Flüssigdünger und gieße je nach Temperatur jede Woche oder jede zweite. Ich habe eben ganz einfach das Problem dass ich nicht weiß, was ich nächsten Winter anders machen soll, um nicht wieder im Frühjahr so viele Kakteen beerdigen zu müssen.
Gruß
Michael

6

Sonntag, 4. August 2019, 21:46

Wie geht Ihr denn mit dem Problem Wollläuse um? Vielleicht ist das ja wirklich mein zentrales Problem bei der Überwinterung. Oder wie kann ich erkennen,dass in meiner Sammlung Wurzelläuse ihr Unwesen treiben?
Wenn Läuse oben sichtbar sind, sind meist auch welche im Boden, das ist meine Erfahrung. Ich topfe dann die Pflanze aus und gucke nach. Wenn keine da sind, freue ich mich und bekämpfe nur die Wolläuse. Ich hatte im übrigen auch in rein mineralischem Substrat Wurzelläuse, das ist also auch keine Garantie.

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Sonntag, 4. August 2019, 21:52

Wie gesagt, warte mal ab. Ich prognostiziere jetzt mal mutig, dass nach der zweiten Überwinterung bei dir sowieso kein Handlungsbedarf mehr besteht. Soweit machst du ja alles richtig und den Einfluss von Wollläusen kann ich zum Glück nicht beurteilen.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


8

Dienstag, 6. August 2019, 03:58

Die Pflanzen nach Erhalt umtopfen in mineralisches Substrat?
Ich habe seit Jahren keine Sukkulenten mehr gekauft, doch früher war für mich die erste Handlung nach dem Kauf, die Pflanzen auszutopfen, die Wurzeln von dem zumeist eher humosen Substart zu befreien und sie dann in ein meiner Ansicht nach geeignetes, überwiegend mineralisches Substrat zu setzen.

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Dienstag, 6. August 2019, 20:55

Hallo zusammen,
Es freut mich wirklich dass sich so viele meiner Probleme annehmen, obwohl ich im Forum nicht sehr aktiv bin. Also nochmals vielen Dank an alle die geantwortet haben!
Ich werde also folgendes machen:
- Die Kakteen, die meiner Meinung nach keine Probleme haben (und gut aussehen), so belassen und überwintern wie immer.
- Die Pflanzen, die etwas mitgenommen aussehen in mineralisches Substrat mit einem geringen Anteil Erde vor der Überwinterung umpflanzen und hoffen, dass die nächste Überwinterung besser gelingt als die letzte.
Zwei Fragen habe ich aber trotzdem noch - Wolläuse
Was ist denn jetzt die beste "Waffe" gegen Wolläuse? Nur Besprühen mit handelsüblichen Mitteln? Es muss doch irgendein Mittel geben, dass die Biester auch im Boden vernichtet, denn ich glaube, das ist das Hauptproblem. Im Sommer, wenn die Kakteen draußen stehen, sehe ich keine einzige Laus, sobald sie im Überwinterungsquartier, sind muss ich sprühen.
Wechsel des Substrats:
Am besten vor dem Einstellen ins Winterquartier, Erde abspülen, 2 Wochen trocknen lassen, ins neue Substrat pflanzen und nicht mehr gießen. Ist das so richtig? Oder ist das Frühjahr besser für die Umstellung?

Gruß
Michael

10

Dienstag, 6. August 2019, 22:41

Ich kann derzeit nur kurz antworten, da ich auf'm Handy rumtippen muss, aber zu den Wurzel- bzw. Wollläusen findest du hier eigentlich genug Input: Hilfe, Wurzelläuse bei Kakteen!

Ansonsten topf ich ausschließlich IN der Winterruhe um. Dann verschlafen die Pflanzen den ganzen Umtopfstress und können im Frühling gleich im neuen Substrat durchstarten.
Du solltest natürlich bei der Gelegenheit eine ausgiebige Wurzelkontrolle machen, bei Lausbefall ausgetopft überwintern und im Frühling dann entsprechend bekämpfen. Wobei so ein handelsübliches Lausspray natürlich bereits in der Winterruhe eingesetzt werden kann.

Gutes Gelingen!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Dienstag, 20. August 2019, 19:24

Hallo zusammen,
ich melde mich nochmals, denn ich glaube ich habe ein größeres Problem als ich vermutet habe.
Einige meiner (im letzten Jahr gekauften) Kakteen haben sich über den Sommer nicht so entwickelt, sind eben nicht gewachsen oder haben nicht geblüht, wie ich es mir erhofft hatte. Ich habe jetzt einen Chamaecereus (bei Kakteen Haage gekauft), der ziemlich vor sich hin mickert, ausgetopft. Die Bilder könnt Ihr ja sehen. An den Wurzeln sind weißlich Anhaftungen zu sehen, sind das Wurzelläuse? Jedenfalls ist die Pflanze definitiv tot.

Ist wahrscheinlich schwer zu sehen auf den Bildern ob es Schädlinge sind, trotzdem würde ich gerne Eure Meinung hören.
Jetzt habe ich ca. 6 Pflanzen die dieses Jahr weder gewachsen sind noch geblüht haben, also keine Lebenszeichen von sich gaben.
Mein ursprünglicher Plan war, dass ich jetzt mit "Substral Celaflor" gieße um die Wollläuse(ich dachte die seien mein Hauptproblem) im Substrat zu erledigen, die Pflanzen dann in die Winterruhe bringe und dann das Substrat während des Winters auf vorwiegend mineralisch umstelle, sprich umtopfe. Ich finde dass das "Haage-Substrat" wirklich zu viele Torfanteile hat, aber das kann ja wohl nicht das Problem sein.


Jetzt bin ich ziemlich ratlos weil nicht sicher ob ich nur ein Wolllaus-Problem habe. Deshalb bitte ich Euch nochmals um Ratschläge was zu tun ist.Vielen Dank schonmal hierfür
Michael
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Dienstag, 20. August 2019, 19:55

Hallo Michael,

die Fotos des Wurzelbereichs (weiße Stellen) deuten nach meiner Einschätzung eindeutig auf Wurzelläuse hin.

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Dienstag, 20. August 2019, 20:00

Hi Michael,

nicht schön...! Das sind eindeutig Wurzelläuse. Von der Wolllaus (überirdisch) zur Wurzellaus (unterirdisch) ist aber auch nur ein Katzensprung... Das erklärt auch, warum solange bei den Kakteen nichts vorwärts ging.
Hilfe, Wurzelläuse bei Kakteen!

Erfolgreiche Bekämpfung und Toi! Toi! Toi!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Dienstag, 20. August 2019, 21:29

...hatte ich schon befürchtet, schöne Sch...
Was würdet ihr jetzt raten? Maßnahmen bis zur Winterruhe verschieben macht ja wohl keinen Sinn mehr.

Ich habe jetzt nur noch die Möglichkeit sofort auszutopfen, oder mit dem Mittel (Substral Celaflor) zu gießen oder die kritischen Pflanzen zu entsorgen. Falls Substral Celaflor überhaupt gegen Wurzelläuse wirkt ??

Bin ziemlich ratlos und dankbar für jeden Tipp.
Gruß
Michael

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Dienstag, 20. August 2019, 21:42

Noch ist Mitte August, ich würde sofort den Kampf aufnehmen! Reicht doch dann locker bis zur Behandlungswiederholung.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Mittwoch, 21. August 2019, 19:30

Hallo zusammen,
sorry für meine nochmaligen Fragen aber was würdet Ihr als Sofortmaßnahme empfehlen?
1. Gießen mit Substral Celaflor (Zusatzfrage: Habt Ihr Erfahrungen mit dem Mittel? Oder gibt es besseres?)
oder

2. Sofort Austopfen, altes Substrat entfernen und in vorwiegend mineralisches Substrat umtopfen.
Ich will natürlich sofort handeln, möchte aber vorsichtshalber nochmals nachfragen. Und was würdet Ihr mit den Pflanzen machen, die bereits in mineralischem Substrat stehen? Auch mit Substral Celaflor gießen? Ich denke ja, vorsichtshalber.
Vielen Dank schonmal für Eure Antworten,
Gruß Michael

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Mittwoch, 21. August 2019, 19:46

Da ich zum Glück (Toi! Toi! Toi!) noch nie Wurzelläuse bekämpfen musste, kann ich dazu auch nicht viel sagen. Ebensowenig zu Substral Celaflor. Aber hast du schonmal den Thread durchgelesen, welchen ich dir gestern verlinkt hab? Da wurde ja zur Wurzellausbekämpfung schon ausgiebig diskutiert.

Austopfen und die gesamten Pflanzen in einer entsprechenden Lösung baden ist immer effektiver als eine bloße Bekämpfung über´s Gießen.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Freitag, 23. August 2019, 19:49

Hallo zusammen,
ich bin mit Shamrock einig dass die beste Behandlung ist die Pflanzen in der "Giftbrühe" zu baden. Werde ich auch machen. Doch was ist denn das beste "Gift". Ich habe "Substral Celaflor" gekauft, aber ist das das richtige?
Leider kann ich in den verlinkten Threads nicht finden, welcher Wirkstoff bzw. welches Präparat gegen Wurzelläuse am besten wirkt. Das würde mich interessieren!

Da die ganze Prozedur doch ziemlich aufwändig ist, will ich natürlich vorher sicherstellen dass ich auch mit dem richtigen Mittel bekämpfe.
Es wäre super wenn Ihr mir da weiterhelfen könntet.
Gruß
Michael

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Montag, 30. September 2019, 21:34

Hallo zusammen,

ich bin jetzt dabei allemeine Pflanzen auszutopfen und mit der Giftbrühe zu behandeln bevor ich sie in mineralischem Substrat in die Winterruhe schicke. Ich habe ca. 25% meiner Sammlung verloren, ist wahrscheinlich auch meine Schuld weil ich bei der letzten Überwinterung die Wolläuse unterschätzt habe, habe nur oberirdisch durch Sprühen bekämpft aber nicht realisiert dass die Läuse im Untergrund weiter Schaden anrichten.Der Schaden ist jetzt da, ist sehr bedauerlich, aber ich muss ja jetzt reagieren. Ich sende Euch Fotos von den ausgetopften Pflanzen, es werden noch einige dazukommen, die ich in mineralisches Substrat umtopfen will. Ich habe die Wurzeln mit lauwarmem Wasser gespült und fast alles altes Substrat entfernt. Nur nochmals meine Frage:

Welches Gift soll ich denn verwenden?
Ich habe die Beiträge im Forum aufmerksam gelesen, tendiere zu Bi58. Die biologische Wirkung der Neem-samen ist vielleicht zu wenig wirksam?
Es wäre mir wirklich wichtig Eure Meinung zu kennen, denn die Aktion Austopfen/Behandeln/Neues Substrat ist für mich wirklich aufwändig und ich möchte das tun was am erfolgversprechendsten ist.
Vielen Dank im voraus für Eure Antworten.Michael
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Montag, 30. September 2019, 23:01

Ich habe "Substral Celaflor" gekauft, aber ist das das richtige?


Was steht denn da noch auf der Verpackung? Ist es das Schädlingsfrei Careo?
Ich weiß jetzt nicht, was die top Produkte am Markt sind, denn ich habe lange keine chemischen Mittelchen gekauft.In deinem Fall würde ich ein Kontaktgift bevorzugen. Das Mittel nach Gebrauchsanweisung anmischen und die Pflanzen mind. eine halbe Stunde darin baden und dabei auch ein wenig bewegen. Danach nochmals abbrausen und trocknen lassen.
Wenn du die Pflanzen gleich in die Winterruhe schicken möchtest, dann das Substrat unbedingt abtrocknen lassen.

Beste Grüße
Frauke

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