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Montag, 12. August 2019, 11:20

Adenium und Topfgröße

Hallo ein Hinweis für die, die es noch nicht wissen und speziell für Adenium. Die meisten wissen das. Adenium kann zum Faulen neigen wenn z.b das Substrat wenig durchlässig ist, zu viel gegosssen wurde und gleichzeitig das Wetter umspringt zu niedrigeren Temperaturen. Wenn zusätzlich kürzlich vorher gedüngt wurde beschleunigt das den Prozess noch. Adenium mag nur sehr schwach konzentrierte Dünger. Nicht über 300 microsiemens würde ich empfehlen. Aber etwas kann man auch zusätzlich betrachten. Je kleiner der Topf desto weniger fault es, weil der kleine Topf sehr viel schneller abtrocknet. Man kann den Topf so klein wählen, daß nur ein 3cm Substrat um den Caudex liegt und man erst wieder umtopft wenn die Pflanze bereits den Topf verformt. Ein kleiner Topf erwärmt sich schneller. In unseren Breiten ist das erwünscht. Messungen am Naturstandort auf dem Substrat ergeben Temperaturen, die wir uns hier nicht vorstellen können. Mehr als 50 Grad.

Ich hatte dieses Jahr meine Euphorbia cylindrifolia ssp.tubifera an einen sehr heißen Ort (Maximum 52 Grad Celsius) gestellt. Merkwürdigerweise hat sie in der Hitzephase angefangen die vorher horizontalen Triebe aufrecht zu stellen und wächst freudig weiter. Im allgemeinen kann man sagen, daß Proteine ab 50 Grad zur Denaturierung neigen. Aber Sukkulenten und Kakteen haben da sicher hitzeverträglichere Proteine und von thermophilen Lebeweisen weiß man ja, daß bis zu 80 Grad vertragen werden können.

Zurück zum Thema. Ich empfehle, für Adenium möglichst kleine Töpfe zu wählen. Ein kleiner Topf ermöglicht auch mehr nährstoffreiches humöses Substrat zu verwenden, weil es ja schneller abtrocknen kann.
Zusätzlich hat man den Vorteil, man kann öfters gießen bei Bedarf, weil man das Risiko reduziert hat, daß man z.b. am Montag gießt und am Dienstag wirds kalt und man hat dann lange ein feuchtes Substrat.

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Montag, 12. August 2019, 23:53

Danke für den Erfahrungsbericht!
Bisher hab ich relativ große Töpfe und insbesondere bei Hitze sehr großzügiges Gießen gehandhabt. Beschwert hat sich auch nie eine Adenia. Da das Verbreitungsgebiet aber sowohl halbwegs aride Gegenden wie auch Gegenden mit reichlich Niederschlägen während der Regenzeit umfasst, bin ich mir auch nicht so sicher, ob man hier die Kulturbedingungen überhaupt pauschalisieren kann.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Dienstag, 13. August 2019, 06:28

Unterschiedliche Haltungsbedingungen

Da hast sicher recht. Das Spektrum an Bedingungen, die die vertragen können, ist groß. Ich habe z.b. einige in den Tropen auf meiner Terrasse stehen. Dort regnet es im Sommer gewaltig. Die Töpfe habe ich dort sehr groß gewählt damit ich nicht ständig umtopfen muß und weil der Standort / Terrasse / Steinboden "affenartig" heiß wird wenn da die Sonne draufbrennt. Meist ist es dort so, daß nach einem heftigen Regenschauer die Töpfe durchdringend nass sind. Während des Regens steht sogar das Wasser auf der Oberfläche. Kurz nach dem Regen kann die Lufttemperatur im Sommer immer noch über 30 Grad haben und die Sonne kommt schnell wieder, eine / einige Stunden später, dann ist die Oberfläche der Erde in den Töpfen schon wieder leicht angetrocknet, weil ja auch zusätzlich ein Luftbewegung da ist. Unter diesen Bedingungen bei ca 40 Grad und höher auf dem Steinboden in der prallen Sonne und bei Temperaturen in der Nacht auf dem Terrassenboden von 36 Grad im Sommer (durchaus möglich und von mir gemessen) habe ich mir noch nie über die Topfgröße Gedanken gemacht und habe kleine Töpfe eher weniger im Einsatz.

Das mit der Topfgröße habe ich für Deutschland empfohlen. Hier will ich nicht ständig über die Pflege nachdenken sondern versuche an allen Stellschrauben zu drehen um die Pflege / Risiko so klein wie möglich zu halten, damit die Töpfe auch mal längere Zeit alleine gelassen werden können.

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Dienstag, 13. August 2019, 07:45

Hat zwar nichts mit Wüstenrosen zu tun,aber ich dachte du möchtest vielleicht mal sehen was aus deinen kleinen D. gigas Sämlingen geworden ist.
Habe sie alle gut über den Winter bekommen und haben sich auch etwas entwickelt.
»Franky« hat folgende Bilder angehängt:
  • K800_IMG_0909.JPG
  • K800_IMG_0910.JPG
  • K800_IMG_0911.JPG

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Dienstag, 13. August 2019, 08:44

Und ich bin sowieso zu blöd zum Lesen. Statt bei Adenium bin ich geistig bei Adenia gelandet. Wunschdenken? Bei Adenium kann ich sowieso nicht mitreden.
Dafür sehen die kleinen großen Dorstenien aber richtig gut aus! :thumbup:
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Dienstag, 13. August 2019, 09:17

Doch Wüstenrosen machen auch Spaß. Habe letztes Jahr zusammen mit Plumerias welche ausgesät...die wachsen mir langsam über den Kopf... :)
»Franky« hat folgende Bilder angehängt:
  • K800_IMG_0914.JPG
  • K800_IMG_0915.JPG

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Dienstag, 13. August 2019, 11:40

Klar, insbesondere in der Aussaat sind sie auch sehr beliebt, weil auch vergleichsweise schnell was vorwärts geht, aber mich persönlich jucken irgendwie diese Wüstenrosen gar nicht. Ich seh sie immer bei der Verwandtschaft im Bad blühen und das reicht mir. ;)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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