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Mittwoch, 6. Februar 2019, 21:28

Welche Krankheit hat meine Kalanchoe?

Ich bräuchte einen fachkundigen Rat welche Krankheit meine Pflanze haben könnte und wie ich sie bekämpfen kann?! Gekauft habe ich sie als Kalanchoe. Sie stand den Sommer über im Freien und hat auch vor Kurzem geblüht...
Seit einiger Zeit bekommt sie von den Blatträndern her braune Flecken. Die Blätter trocknen aus und fallen sehr schnell ab. Gleichzeitig treibt sie an verschiedenen Stellen neu aus...
Zu sehen auf den eingestellten Bildern
Was kann ich dagegen tun? Ist es aufzuhalten? Habe über einen radikal Schnitt nachgedacht?!
»hera82« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG-20190206-WA0012.jpg
  • IMG-20190206-WA0011.jpg
  • IMG-20190206-WA0010.jpg
  • IMG-20190206-WA0009.jpg

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Mittwoch, 6. Februar 2019, 21:55

Hallo Hera,herzlich Willkommen hier im Forum!
Generell ist ja eine Blatterneuerung bei allen Blattpflanzen völlig normal. Solange neue Blätter kommen, welche das alte Chlorophyll ersetzen, würde ich mir da mal nicht so viele Gedanken machen.
Wie hast du denn deine Pflanze nach der Blüte kultiviert (Winterruhe, Wassergaben, Temperatur, etc.)?

Beste Grüße - Shamrock (aka Matthias)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Donnerstag, 7. Februar 2019, 08:01

Ich habe die Pflanze in Winterruhe bei ca.10 Grad u entsprechenden Wassergraben gehabt!Aber als ich das Voranschreiten der Erkrankung sah habe ich sie wieder etwas wärmer an ein sonniges Fenster gestellt. Auch im Sommer hatte sie schon solche Anzeichen, aber es schritt so langsam voran,dass ich es als normale Erneuerung betrachtet habe. Nun geht es aber so schnell dass selbst neu ausgetriebene Blätter schon recht bald betroffen sind u gar nicht groß u kräftig wachsen können!
Ein Ableger vom Sommer zeigt gleiche Symptome, mit langsamem Verlauf. Könnte es ein Pilz oder dergleichen sein?

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 08:28

Okay, deine neuesten Schilderungen lassen dann schon auf irgendeine Infektion und nicht mehr auf eine normale Blatterneuerung schließen. Wenn auch ein Ableger die gleiche Symptomatik zeigt, dann scheint da wirklich irgendwas drin zu stecken. Im Sommer geht´s dann wahrscheinlicher langsamer, weil sich die Pflanze besser wehren kann, während in der Winterruhe wegen des heruntergefahrenen Stoffwechsels auch die Abwehrfunktionen runtergefahren sind. Was es aber letztendlich ist, kann man so aus der Ferne leider schwer beurteilen. Ich sehe keine typischen Anzeichen, welche eindeutig einer bestimmten Krankheit zuzuordnen wären. Natürlich kannst du mal auf gut Glück mit einem Fungizid gießen und abwarten - ich befürchte aber, dass nicht viel Hoffnung auf dauerhafte Besserung besteht. :(

Abgesehen davon wäre mal ein "Hallo" und/oder "Danke" auch ganz nett gewesen. Zumindest hab ich mal sowas gelernt.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Donnerstag, 7. Februar 2019, 12:00

Hallo Hallo Hallo,
vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich werde es mal so probieren u weiter beobachten...

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Donnerstag, 7. Februar 2019, 12:47

Gerne! Und ich drück zwischenzeitlich die Daumen. Vielleicht äußert aber auch noch jemand eine Zweitmeinung?
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969