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Donnerstag, 2. November 2017, 21:22

Bitte Hilfe wegen starker Gelbfärbung und Vertrocknung meiner 15 J alten Kaktus/Sukkulente!

Hallo an alle,

ich bitte dringend um Hilfe wegen meines Kaktusses (ich weiß leider nicht was es ist. Mein Ex hat vor 15-20 Jahren mal 3 Minis bei Ikea mitgenommen und ich habe sie dann gepflegt :S )
Bisher sind sie auch prima gewachsen, aber nun sieht die eine leider nicht gut aus. :(
Ich weiß gar nicht, wie ich das so lange übersehen konnte.... das fällt mir normalerweise gleich auf, wenns meinen Blumen nicht gut geht...;(
(aber ich war bis vor 2 Monaten für 1/2 Jahr im Ausland und danach musste ich noch ein paar andere ungewollte "Trockenpflanzen" retten...)
Ich hatte sie noch nie gedüngt, weil ich immer dachte, das sind ja Kakteen, die brauchen das nicht. (Hat auch bisher anscheinend gestimmt).
Letztes Mal umgetopft vor ca. 5 Jahren.
Habe gelesen, dass die Gelbfärbung auf Eisenmangel hindeuten kann. So dachte ich, vielleicht ist Eisen ja auch in normalem Kakteendünger. Das wird vlt erstmal nicht zu verkehrt sein.... Hab ich jetzt mal nach Anleitung ein bißchen zugegossen (erst wässern, dann Düngewasser um Brand zu vermeiden...).Aber ich bin jetzt echt in Sorge! Wie konnte ich das bloß so lange übersehen, dass schon Stängel verdorrt sind...uhuu.
Bitte um Hilfe und Rat... Was kann das sein und was kann ich tun??!
(Ich hoffe, dass das mit den Fotos geklappt hat..)
Vielen lieben Dank ! ^^

Sabina
»sabaxx« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_7329.JPG
  • IMG_7330.JPG

2

Donnerstag, 2. November 2017, 22:21

Hallo Sabina,

herzlich Willkommen hier im Forum!

Kann es vielleicht sein, dass dein Kaktus gar kein Kaktus sondern eine Euphorbia ist? Fällt mir etwas schwer, dies anhand dieser Fotos zu beurteilen...

Sieht aber schon nach einem massiven Schaden aus. Was so gelb-braun ist, wird höchstwahrscheinlich nicht mehr grün. Vertrocknet? Infektion? Futtermangel? Schwer so aus der Ferne zu beurteilen. Tippe aber schwer darauf, dass das Substrat bei dem starken Wuchs einfach nicht genug an Nährstoffen hergegeben hat. Nur ist halt jetzt die Winterruhe auch die absolut falsche Zeit für irgendwelche Wasser oder gar Düngergaben. Der Dünger regt ja nicht nur eine Art Heilung an, sondern eben auch Wachstum - was man im Winter unbedingt vermeiden sollte.

Ich hoffe mal, dass andere hier noch konstruktivere Lösungsvorschläge bieten können. Mir fällt nix besseres ein, als den einen oder anderen grünen Trieb abzuschnippeln und neu zu bewurzeln.

Viel Erfolg und beste Grüße

Shamrock (aka Matthias)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

3

Donnerstag, 2. November 2017, 23:09

Hallo Sabina,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Für mich sieht die Pflanze doch eher nach Kaktus, z.B. Cereus peruvianus 'Florida' (auch genannt Cereus repandus 'Florida') aus.
Ansonsten, wie Matthias schon schreibt, sind da Schäden an der Pflanze. Prüfe bitte, ob die bräunlichen Stellen fest oder eher weich/wabbelig sind. Dann hilft wirklich nur noch, einige gesunde Triebe heraus zu schneiden und neu zu bewurzeln.

Beste Grüße
Frauke

4

Freitag, 3. November 2017, 08:31

Hi Shamrock und Frauke,
erstmal vielen Dank für das Willkommen und so schnelle Rückmeldung :-)
Da wir sie bei ikea als Minikakteen gekauft haben wird es nix exotisches sein. Google zeigt bei Cereus peruvianus Bilder, wo Hunderte drauf sind. Manche sehen etwas anders aus, aber im Grund denke ich ist es so eine (es kann übrigens sein, dass die andere eine Euphorbia ist. Aber da scheint es auch verschiedenste Varianten zu geben...)
Getastet habe ich gestern Abend auch mal. Der Stamm ist ganz fest. Die vertrockneten Stellen sind natürlich vertrocknet und weich...
Ich habe mal überlegt, ob ich ihn noch mal in einen größeren Topf umtopfen soll. Ja, richtig, Winterruhe, aber so lassen kann ich ihn ja auch nicht, und wenn er Nährstoffe braucht oder Platz ist das vielleicht noch das Sanfteste...
Oder hat sonst noch jemand eine Idee was es sein könnte?

Lieben Dank schon mal
Sabina !

5

Freitag, 3. November 2017, 15:26

Google zeigt bei Cereus peruvianus Bilder wo Hunderte drauf sind

Hallo Sabina,

zwischen Cereus peruvianus und der Züchtung "Florida" gibt es schon Unterschiede.

Die vertrockneten Stellen sind natürlich vertrocknet und weich...

...vertrocknete Stellen an Kakteen( und auch an Euphorbia) sind immer fest, weich heißt Fäulnis!
Ich empfehle alle braunen Teile mit desinfiziertem scharfem Messer zu entfernen. Und bitte vor jedem Schnitt neu desinfizieren.
Schneide solange ab, bis an den Schnittstellen nichts, aber auch gar nichts Braunes mehr zu erkennen ist.
Dann sehen wir mal weiter.
Ciao, Tom
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

6

Samstag, 4. November 2017, 20:26

Hallo,

ich war nun mittlerweile beim Pflanzen-Doktor von einem Garten-Markt. Der meinte auch, dass sie nicht übergossen ist und wohl nicht fault. Die Wurzeln würden ganz ok aussehen. Und es könnte sein, dass sie tatsächlich einen Trockenschaden hat (4 Monate von Anfang März-Anfang August nicht gegossen).

Dann hat er angefangen, ziemlich viel abzuschneiden, was trocken oder sehr gelb war. Das war vielleicht nötig, aber so schnell wie er das gemacht hat, war das ziemlich erschreckend ;-} Ich konnte ihn nur mühsam abhalten, den Hauptstamm auch noch abzuschneiden... (Er hat jetzt nur noch einen Haupt- und einen Seitenstamm)



Zitat

Die Schnittstellen sehe m.E ganz normal (gesund) aus. Keine roten oder braunen Stellen. Aber auch die Triebe am Seitenstamm, die noch fast ganz grün ist, haben gelbe Stellen. Dafür gibt es überall und auch direkt am Hauptstamm ganz kleine Knospen (keine neuen), die grün sind...

Also hoffe ich weiter, dass er sich erholt und wieder austreibt :S

Aber die Frage ist, ob ich noch was tuen kann/soll oder ihn besser ihn Ruhe lasse. (Also den Hauptstamm auch noch wegschneiden, will ich noch nicht. Das will ich erstmal beobachten. Wenn es keine Fäulnis ist, dann dürfte das doch erstmal nicht so schlimm sein, oder? ; ;(

Danke und LG

Zitat

Sabina
P.S. Ich kämpfe hier ziemlich mit der Technik (Bilder einfügen und zitieren...). Sorry, deswegen siehts etwas komisch aus...

7

Samstag, 4. November 2017, 21:38

Trockenschaden hat (4 Monate von Anfang März-Anfang August nicht gegossen)
Naja, vier Monate ohne Wasser in der Hauptvegetationszeit und wer weiß wie heiß es in deiner Abwesenheit an seinem Standort wurde? In der Winterruhe ist ein halbes Jahr oder mehr ohne Wasser überhaupt kein Problem (im Gegenteil).
Der Cereus peruvianus kommt eher aus tropischeren Regionen, wo es schon öfter mal regnet. Der schluckt auch in Kultur ordentlich was weg.

Jetzt erstmal in ordentliches, überwiegend mineralisches Substrat und dann schlafen lassen. Im Sommer immer spätestens dann gießen, wenn das Substrat komplett trocken ist und dabei so sonnig wie möglich aufstellen. Gelegentlich noch düngen und dann wird das wieder.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

8

Samstag, 4. November 2017, 22:09

Hm, wenn ich so lange nichts getrunken hätte, würde ich jetzt wohl auch so aussehen... :rolleyes: ! Urs