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Dienstag, 6. Juni 2017, 21:36

Euphorbia tirucalli wie bekommt man den Stamm möglichst dick

Hallo, hier mal eine Frage, die Überschrift sagt eigentlich schon alles aus:
Vor ein paar Jahren hatte ich meinen uralten Bleistiftbaum wiederentdeckt und ihn seither etwas mehr Zuwendung gegönnt. Mit einiger zeitlicher Verzögerung hat er auch ordentlich neu ausgetrieben. Ziel sollte sein, daraus etwas zu gestalten, was optisch tatsächlich in Richtung Baum geht. Der Stamm ist allerdings dünn geblieben und benötigt wohl ewig eine Stütze, weil oben die nachwachsenden Äste viel dicker werden.

Im Botanischen Garten Berlin habe ich einen Bleistiftbaum gesehen, der wäre für Zimmerverhältnisse zwar zu groß, hatte aber einen beeindruckend dicken Stamm, bestimmt 15cm Durchmesser. Das hat mir so gut gefallen, dass ich einen Ableger heranziehen möchte, der auch einen möglichst dicken Stamm bekommt. Den Ableger gibt es schon, ich habe ihn letztes Jahr von einem der dicken nachwachsenden Äste der Altpflanze gemacht.

Der Ableger ist eingetopft,
hat eine Höhe von 35cm und der Stamm ist 1,3cm im Durchmesser. So sieht die Sache schonmal gut aus und hat Potential. Jetzt will ich möglichst wenig falsch machen und stehe vor der Frage:
Wie geht man das mit der Stammverdickung jetzt am besten an?

Die Bonsai Fans empfehlen zwei Wege:
- a) Auspflanzen Freiland: scheidet wohl aus, bestenfalls großer Kübel
- b) in einen Teichkorb pflanzen, damit sich dickere Wurzeln entwickeln

Kann man das auf Sukkulenten (speziell den Bleistiftbaum) abwandeln? Wahrscheinlich kommt die zweite Variante in Frage, oder gibt es noch bessere Vorschläge für meinem Fall?

Falls Teichkorb, ist mir noch nicht so richtig klar, welches Substrat am besten zu verwenden ist, und wie groß der Teichkorb sein muß. Hilft man mit Dünger nach? Sicherlich ja, doch die Frage ist noch: Nur Kakteendünger oder darf beim tirucalli auch mal ein Schluck Grünpflanzendünger mit ran? Schließlich soll ja der Wuchs und viel grün gefördert werden. Oder macht das den Stamm nicht dick sondern eher nur schwuppig?

Fragen über Fragen, wenn man es mal genau machen will. Vielleicht hat von Euch jemand sowas schon versucht ...

Ziel: Der tirucalli soll auf längere Sicht mal ungefähr 1,5 bis 2 m hoch werden und der Stamm dabei möglichst dick, mindestens 5, besser 10 cm im Durchmesser, noch mehr wäre natürlich erfreulich. Äste und Verzweigungen dann erst weit oben, eben mal kein Busch sondern ein Baum... :thumbup:

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Dienstag, 6. Juni 2017, 21:55

Hallo green17,

herzlich Willkommen hier im Forum!

Die Euphorbia tirucalli kenne ich nur von diversen Fensterbänken oder Baumarkt-Verkaufstischen. Allerdings bezweifel ich, dass du mit extra großen Töpfen auch extra dicke Stämme bekommst... Zudem besteht bei großen Töpfen die Gefahr, dass die Wurzeln faulen, da das Substrat nicht schnell genug wieder trocken wird. Wenn sukkulente Pflanzen irgendwas nicht ausstehen können, dann sind es feuchte Füße und zuwenig Licht. Mit dem letztgenannten Faktor und eher sparsamen Gießen und Düngen hast du bessere Chancen auf dicke Stämme. Wenn du sie mit Dünger antreiben willst, dann gibt´s wahrscheinlich eher noch dünnere Triebe.
Guck am besten mal nach, unter welchen Bedingungen die Euphorbia tirucalli in ihrer Heimat wächst und ziehe daraus deine Schlussfolgerungen für eine erfolgreiche Kultur... ;) Irgendwelche Ableitungen aus einer Bonsai-Kultur werden wenig bringen.

Viel Erfolg und liebe Grüße!

Shamrock (aka Matthias)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

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Dienstag, 6. Juni 2017, 22:22

Schätze mal die Pflanze wird im Berliner Bot. nicht erst seit 5 Jahren stehen. Wenn der schon höher ist als Zimmerdecken sind dann hat der leicht mal 15 Jahre oder mehr auf dem Buckel. Frag doch mal wie lang der schon in Pflege ist.
Der Stamm muss die Pflanze tragen können. Darum wächst er mit. Ist er zu schwach für die Grösse stimmt was an den Rahmenbedingungen nicht. Umgekehrt wird man ihn nicht zwingen können dick zu werden wo es doch für ihn Reservenverschwendung wäre.
Liebe Grüße, Benni
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