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61

Montag, 7. März 2016, 11:11

Die Aussaatarbeiten 2016 sind abgeschlossen! Die DKG- und Succulentasamen sind auch auf dem Substrat. Die DKG-Samen schon seit 10 Tagen mit im Schnitt 50% Keimung:
Phase4.pdf

Die Samen von Succulenta wurden gestern ausgesät. Hier betrifft es hauptsächlich Thelo-Samen:
Phase 5.pdf

Dann noch einige Lobivienbilder, die sind am fotogensten bis jetzt:


Echinopsis aurea v.dobeana


Lobivia haemanthantha v.densispina


Lobivia haemanthantha v.chorriloensis


Lobivia acanthophlegma v.pilosa

Generell geht es den Sämlingen sehr gut. Nur von den Sämlingen aus der Gymno-Mischung sind ganz viele eingegangen - 80% davon hatte ich in einer Schale ausgesät, diese gingen von links nach rechts jeden Tag mehr ein bis sie fast alle verschwunden waren... Ein Rätsel, Schimmel oder sichtbare Schädlinge gab es gar nicht, die sackten einfach in sich zusammen ;( . Na ja, die Mischungen waren eh nur zum Spaß. Übrigens sind die restliche 20% der Gymno-Mischung (in Töpfchen) volkommen OK.

62

Montag, 7. März 2016, 13:06

Moin Anton,

alles (fast) paletti, wie es scheint!
Vielen Dank für den Überblick! :thumbup:
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

63

Montag, 7. März 2016, 15:55

Bist du fleißig, Anton :thumbup: Ich bin wirklich beeindruckt von soviel Fleiß..........habe ich doch eben erst Tomaten und Paprika in die Erde gebracht :rolleyes:
Danke fürs Update, die kleinen Lobivien sind wirklich fotogen :love:

64

Sonntag, 13. März 2016, 09:18

Wer kann mir mal erklären, wieso mache Kakteenarten nie kapieren, dass ihre Wurzeln in das Substrat sollen?? Wo man bei Lobivien, Gymnos oder Mammillarien selten nachhelfen muss, legen die Thelos oder manche Pyrrhos ihre Wurzeln immer nur auf das Substrat. Hier T.rinconensis eine Woche nach der Aussaat:

Ein ähnliches Bild gibt es bei den anderen Thelos....

Ich drücke die Wurzeln dann immer mit einem Zahnstocher in das Substrat - extrem nervige Arbeit, da die Wurzeln an dem Zahnstocher haften bleiben... Nach so einer Behandlung sah T.rinconensis dann so aus:


Was mich interessieren würde: macht ihr das auch, oder wartet ihr drauf, dass die Wurzeln von sich aus den Weg finden und den Sämling wieder auf das Substrat ziehen? Und falls ihr auch nachhelft, wie macht ihr das?

65

Sonntag, 13. März 2016, 10:54

Moin Anton,

die Alternative zum Andrücken ist etwas Substrat vorsichtig auf die freiliegenden Wurzeln zu streuen, damit sie bedeckt sind. Ansonsten kann ich empfehlen es mal mit einer Metallnadel zu probieren, an welcher die Wurzeln wahrscheinlich etwas weniger kleben als am Holz.
Ansonsten bleibt wohl nichts anderes übrig, als es als meditative Entspannungsübung zu sehen... ;)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

66

Sonntag, 13. März 2016, 11:00

Hallo Anton,
also bei mir wird nicht nachgeholfen; das geht bei meiner Methode, der Fleischer-Beutelmethode, gar nicht. Was drin ist, ist drin. Dann ist der Beutel dicht und geöffnet wird er erst wieder, wenn die KLeinen nach 3 - 4 Monaten tatsächlich rauskommen :D :D . Ich denke, die kleinen Würzelchen finden schon einen Weg ins Substrat. Das hat noch immer geklappt. Und bei der hohen Luftfeuchtigkeit, die zu diesem Zeitpunkt in der Aussaat-Vorrichtung i.d.R. vorherrscht, nehmen die Wurzeln ja auch keinen Schaden :) . Also, ich denke, diese Fleißarbeit kannst Du Dir sparen.
VG
Max

67

Sonntag, 13. März 2016, 11:28

diese Fleißarbeit kannst Du Dir sparen

...sehe ich ebenso. Im Habitat gibt es auch keinen "Pfleger", der nachhilft.
Natürlich sieht es zuerst immer etwas unbeholfen aus und man meint Hilfe geben zu müssen, aber den "Eingang" nach unten finden die Würzelchen schon immer noch selbst.
Lieber ein etwas feineres Aussaatsubstrat wählen, dann haben sie es etwas leichter.
Mit Zahnstochern, Nadeln und Ähnlichem, kann man die feinen Würzelchen eher verletzen und es kann zu Infektionen kommen.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

68

Sonntag, 13. März 2016, 12:34

Wer kann mir mal erklären, wieso mache Kakteenarten nie kapieren, dass ihre Wurzeln in das Substrat sollen?
Eine Erklärung für dieses merkwürdige und mir bisher nicht bekannten Verhaltens habe ich nicht, ich würde aber wie bereits von Matthias erwähnt, vorsichtig etwas Substrat über die Wurzeln streuen.
Gruß Markus

69

Sonntag, 13. März 2016, 13:04

Hallo Anton!

Mit Thelos habe ich nicht soviel Erfahrung, deine Thelo hexaedrophorus Samen haben es alleine ins Substrat geschafft........ ;)
Allerdings kenne ich das Phänomen dennoch gut, v.a. die Kakteensämlinge mit sehr großen Samen sind Spezialisten im Kriechen, habe ich den Eindruck. Ganz egal welches Substrat ich wähle und ob ich abdecke oder nicht.
Bei den Pedios beispielsweise wird es immer wieder gern genommen, aber auch die Peniocereen sind teilweise ziemlich lang übers Substrat gekrochen statt sich rein zu bohren.
Ich helfe auch nach. Je nachdem wie lang die Wurzel ist, wird sie vorsichtig ins Substrat gedrückt oder ich fülle mit dem Teelöffel etwas gröberes Substrat nach, wenn die Sämlinge einigermaßen eben gekeimt sind und richte sie dabei vorsichtig auf. Entweder benutze ich zwei Zahnstocher oder aber, was ich in letzter Zeit fast immer mache: Ich habe eine sehr spitze und dünne Pinzette. Wenn ich zuerst mit dem Zahnstocher ein kleines Löchlein unter der Wurzel "grabe", kann ich anschließend mit der Pinzette den Sämling von oben vorsichtig ins Substrat "rütteln". Das ist sehr schwer zu erklären, vielleicht musst du es ausprobieren.
Auf alle Fälle ging gerade bei den Pedios das Abwarten nicht besonders gut. In der Natur ist die Auslese deutlich härter - wenn ich schon hartschalige Samen aussäe und mich freuen darf, dass sie keimen - dann möchte ich am Ende lieber nicht nur einen von 20 Sämlingen haben sondern möglichst ein paar mehr. ^^ Und daher helfe ich dann - entsprechende Pflanzen sind später auch nicht weniger vital.

70

Sonntag, 13. März 2016, 14:03

Danke für eure Kommentare!

Sabine, das stimmt, auch die Thelos sind sehr großsamig. Und auch bei den großsamigen Ferocactus fordii habe ich das Verhalten schon beobachtet. Die größeren Samen kann man immer so schön im Töpfchen verteilen und dann ärgert es mich, wenn sie danach trotzdem zu dritt aneinanderkleben (weil nämlich der Sämling nicht bleibt, wo ich den Samen platziert habe). Mein Ordnungssinn verbietet es mir so etwas wie auf dem ersten Bild einfach zu lassen. Bis jetzt hat mein Zahnstocher z.B. den Pyrrhos nicht geschadet.

Das Aussaatsubstrat ist meiner Meinung nach fein genug, die oberen Millimeter bestehen aus einer Schicht aus sehr feinem Kieselgur. Andere Sämlinge schaffen es ja auch da durchzukommen...

Ich fülle nach der Keimung (auch mit einem Teelöffel) Quarzkies zwischen den Sämlingen in der Hoffnung Algenwuchs zu vermeiden. Wenn ich vorher nicht nachhelfen würde, wären damit natürlich auch die Wurzeln bedeckt. Das hilft aber nicht die Sämlinge wieder auseinander zu bekommen.

Ich werde mit euren Kommentaren im Hinterkopf mal schauen, wie ich weiter mit den Thelos verfahre. Vielleicht mal teilweise nachhelfen und schauen ob die weitere Entwicklung unterschiedlich ist...

71

Sonntag, 13. März 2016, 15:39

und schauen ob die weitere Entwicklung unterschiedlich ist...
Was für zukünftige, ähnliche Entscheidungen ja auch nicht ganz irrelavant ist...
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

72

Sonntag, 13. März 2016, 16:23

Vielleicht mal teilweise nachhelfen und schauen ob die weitere Entwicklung unterschiedlich ist...

..wie heißt es so schön, Versuch macht kluch............. :whistling:
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Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

73

Montag, 21. März 2016, 19:48

So, ich kann so langsam ein erstes Aussaat-Fazit ziehen. Nachdem die DKG-Samen schon gut aufgegangen waren (im schnitt 67%), wollten auch die Succulenta-Samen nicht zurückbleiben: jetzt nach 14 Tagen 61%.
Hier in Detail die Succulenta-Ergebnisse:
Phase 5.pdf
Diese Resultate freuen mich besonders wegen der Thelos und der Matucanas - die sind richtig gut aufgelaufen.

Insgesamt komme ich damit über die ganzen Aussaaten auf noch nie erreichte 66% im Schnitt, was ca. 3800 gekeimten Samen entspricht ;( . Davon kann ich schon mal 250 abziehen, da eine Schale mit der Gymno-Mischung fast vollständig eingegangen ist, aber es bleiben noch genügend übrig :D

Noch mal kurz die Kamera zur Hand genommen (genau: Hand und nicht Stativ ;) ):

Die Lobivien sind am Weitesten, hier cinnabarina v. walterspielii, lateritia, cardenasia rubriflora und maximiliana v.charazanensis/maximiliana v.corbuta:


Und um nicht zu lobivienlastig zu werden hier noch einige Bilder von anderen Gattungen (Acanthoc.catamarcense, Pyrrhoc.megliolii, Feroc.fordii und Echinopsis aurea v.dobeana):


Was mich am meisten fertig macht, ist die Chilenen-Mischung. Hier gibt es fast 600 gekeimte Samen in einer Schale von 13x18 cm :S . Bin mal gespannt wann da pikiert werden muss....:

74

Montag, 21. März 2016, 21:48

3800 gekeimten Samen

.....ein überschaubares Ergebnis!! Glückwunsch!! ;)
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Tom

75

Montag, 21. März 2016, 22:35

Huiuiui - Anton das sieht super aus, Bestens :thumbsup:
Deine Sämlinge sehen fit aus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sabine1109« (21. März 2016, 23:04)


76

Montag, 21. März 2016, 22:55

super au

....was hat denn da so weh getan? ;)
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

77

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 17:33

Heute mal einiges pikiert von der diesjährigen Aussaat - was macht man aber mit 48 Gymnocalycium bruchii HGR 5-025?? Weil ich nichts wegwerfen kann, habe ich sie erst mal alle pikiert... Hier 3 von den 48:


Von den weiteren Gymnofan-Samen sind die Sämlinge der anderen 2 bruchii-Portionen, STO230 und v.Pavlowsky HGR 5-028, schon ähnlich groß. Die G.riojense und G.bodenbenderianum- Sämlinge sind immer noch nur ca 5mm groß und noch nicht pikiert. Von G.rhodantherum und G.carminanthum gibt es nur noch einige Winzlinge.

Von der Mammillaria-Mischung sind viele übrig geblieben, heute habe ich 58 Stück pikiert; es warten aber noch viele mehr ;( . Auch hier habe ich jetzt alle aufgehoben. Hier einige Töpfchen:


Beim nächsten Umtopfen muss ich wohl einige verschenken ;)

Damit ist fast alles pikiert :rolleyes: - ist nicht meine favorisierte Arbeit. Zum Glück hat es im Lauf des Jahres schon einen gewissen Schwund gegeben, z.B sind die Sämlinge aus der Chilenen-Mischung fast alle eingegangen. Aber ich bin mit der Ausbeute ganz zufrieden, speziell mit den Lobivien und Chilenen. Manche von den Lobivien haben schon eine Größe, die ich sonst nur von Mehrjährigen kenne....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hobi« (21. Dezember 2016, 17:58)


78

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 17:51

Die sehen ja toll aus!! Vielen Dank für das Update!

Ich liebe ja pikieren.. hab ich schon als Kind geliebt. Eine meditative Arbeit.. :rolleyes:
(Ihr könnt mich also für Pikierarbeiten buchen :P )
.. denn Sukkulenten machen glücklich.. <3..!

79

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 19:26

Sind ja alle recht fit! Weiterhin gutes Gelingen! :thumbup:
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

80

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 19:39

Die sehen ja richtig gut aus, Anton. Das mit dem nichts-weg-werfen kenn ich. Man verschiebt das Problem erstmal auf das nächste Pikierstadium. Auch behalt ich die Sämlinge immer gern so lange, bis ich sie das erste Mal mit Blüte gesehen habe. Leider kann ich mich danach manchmal noch viel schwerer trennen ;) . Und manche brauchen echt laaaange für die Erstblüte.

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