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Sonntag, 2. August 2015, 02:44

Meine Strombocactusaussaat 2015 - greisenhaupt.2015

Am 31.07.2015 habe ich 1000 Korn Strombocactus disciformis und in einem anderen Gefäss 2000 Korn Strombocactus disciformis ausgesät.
Am 01.08.2015 habe ich 300 Korn Strombocactus pulcherrismus ausgesät.
Alles wurde in reinem Lavagranulat ausgesät. Die oberste Substratschicht besteht aus staubfeinem Lavagranulat. Wie immer habe ich mit Chinosolwasser angestaut und alles (getrennt) in Gefrierbeutel mit Gleitverschluss gestellt. Die Gefrierbeutel stehen draussen an einer Garagenwand, und schwere Steine stehen vor den Gefrierbeuteln zum Schutz gegen Sturm, Katzen, Igel, Vögel usw. Der Platz ist ziemlich sonnig, was aber unproblematisch ist, da nach meiner Erfahrung Sämlinge in! den Gefrierbeuteln höchstens erröten aber nicht verbrennen. Es ist zwar schon relativ spät dieses Jahr aber da ich die Sämlinge durchkultivieren will spielt das keine Rolle. Erstaunt und erfreut zugleich habe ich heute festgestellt, dass die Strombocactus disciformis Aussaat in beiden Gefässen schon ganz ordentlich gekeimt ist. :)
Aber soweit war ich schon öfter...
Leider ist es mir noch nie gelungen, die Sämlinge länger als 1 Jahr am Leben zu erhalten. Die letzte Strombocactus disciformis Aussaat (waren 1000 Korn) stand bis zum Herbst letzten Jahre draussen und hatte sich ganz ordentlich entwickelt. Ich habe sie als es zu kalt wurde reingeholt und auf die Heizung gestellt (zwischen Heizung und Gefrierbeutel waren ein paar Lagen Küchenpapier). Dort stelle ich meine frühzeitigen Frühjahrsaussaaten immer erfolgreich auf. Den Strombos ist das aber nicht gut bekommen. Viele wurden weiss. Ich habe sie dann auf eine Ostfensterbank gestellt und ohne Gefrierbeutel weiterkultiviert. Es wurden mit der Zeit immer weniger und das wars dann (mal wieder) leider auch.
Falls jemand nützliche Tips hat, wie man die Kleinen gross kriegt, dann würde ich mich freuen, die in diesem Thread lesen zu können. Ich denke da z. B. an eine Dame, die einen hochinteressanten 6 Jahresvergleich gepostet hat und offensichtlich erfolgreicher bei der Aufzucht von Strombocactus ist als ich es bisher war.

Grüsse Jürgen
Es gibt kein Rezept für den Erfolg. Ausser vielleicht das Leben bedingungslos zu akzeptieren mit allem, was es bringt.

2

Sonntag, 2. August 2015, 10:53

Strombo-Tipps habe ich leider keine - aber dafür schon oft gehört, dass bei denen anfangs jedes Körnchen keimt und ratzfatz das Aussaatgefäß in eine grüne Strombocactus-Wiese verwandelt. Die natürlich Selektion scheint bei denen wirklich erst rund ein Jahr später einzusetzen und häufig nicht viel übrig zu lassen. Somit kann ich dir nur die Daumen drücken und hoffen, dass es diesmal deutlich besser läuft.
Zumal der rotblühende S. pulcherrimus in diversen Kreisen ja immer noch heißbegehrt ist.

Mögen hilfreiche Hinweise der besagten Dame bei dir eingehen! :thumbup:
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


3

Montag, 3. August 2015, 01:13

Die natürlich Selektion scheint bei denen wirklich erst rund ein Jahr später einzusetzen und häufig nicht viel übrig zu lassen.
Na immerhin weiss ich jetzt schon mal, dass ich nach ca. einem Jahr besonders aufpassen muss. Jeder Hinweis ist willkommen.
Ich habe natürlich auch schon im Netz gesucht. Aber ausser dem Hinweis, die Kleinen bis zu 2 Jahren im Gefrierbeutel zu lassen, nichts wirklich brauchbares gefunden. Aber man ist ja sogar ziemlich wahrscheinlich gezwungen, die Kleinen früher aus dem Beutel zu nehmen. Einer meinte, wirklich schwierig seien sie nicht. Na ja, wenn mans kann ist es nie schwierig...
Jedenfalls hat mich ein Internetauktionsverkäufer, mit dem ich etwas E-Mail Kontakt hatte, mal gefragt, ob ich denn Tips für ihn bzgl. Strombos hätte. Da hat er ja genau den Richtigen gefragt. Er hat das gleiche Problem wie ich. Keimung - kein Problem. Grossziehen - grosses Problem. Er verkauft seit Jahren herrliche Pflanzen und wirklich "superkeimfreudigen" Samen und alles in unglaublichen Mengen.
Schwerpunkt Astros und Arios.
@ Tom: Den Verkäufer habe ich Dir mal per PN genannt. Bei dem bekommst Du echten und (vorbehandelten) keimfähigen horizonthalonius Samen.
Selbst er kriegt die Kleinen nicht gross. Soviel zu: "Wirklich schwierig seien sie nicht."
Den Verkäufer von dem ich die Strombosamen habe, habe ich nach diversen Fehlversuchen auch gefragt. Er wollte dann später darauf antworten. Es scheint noch nicht spät genug zu sein...Sowas kann ich nicht leiden.
Soll er schreiben, dass er keine Lust/Zeit zum antworten hat oder es aus geschäftspolitischen Gründen nicht preisgeben will. Damit habe ich kein Problem.
Meine Gebote werden ihm in Zukunft fehlen...

Zumal der rotblühende S. pulcherrimus in diversen Kreisen ja immer noch heißbegehrt ist.

Ist er das? Wusste ich gar nicht. Ich weiss nur das er bei Kakteengärtnereien ganz schön teuer ist. Jedenfalls danke für die Antwort und fürs Daumendrücken. :)
Es gibt kein Rezept für den Erfolg. Ausser vielleicht das Leben bedingungslos zu akzeptieren mit allem, was es bringt.

4

Montag, 3. August 2015, 09:32

Ich steche jetzt mal bewusst ins Sammlerherz, aber bei solchen Problemen zücke ich das Messer, köpfe ein Echinopsiskindel und setze den Kleinen oben drauf! Damit hat sich die natürliche Selektion erledigt!! Nach ein paar Jahren kann man dann immer noch Bewurzeln! ;)
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

5

Montag, 3. August 2015, 09:46

Ist er das? Wusste ich gar nicht. Ich weiss nur das er bei Kakteengärtnereien ganz schön teuer ist.
Wenn´s soweit ist, dann kannst du also gerne 10 behalten und 290 verkaufen statt (wie gewohnt) verschenken. Damit sind dann auch die Aussaaten für die nächsten 290 Jahre finanziert. ;)

Bei dem Verkäufer würde ich aus Prinzip nachbohren und fragen, wann denn später ist.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


6

Montag, 3. August 2015, 12:12

Ich habe leider auch keine Tipps - und momentan auch nicht die Intention, mich ins Abenteuer Strombo-Aussaat zu stürzen - aber meine Daumen hast du auch, Jürgen :thumbup:
Und vielleicht würde ich in so einem Fall tatsächlich über Sämlingspropfung nachdenken - das habe ich letztes Jahr mal gemacht (längere Story - eigentlich mag ich Pfropfungen ja auch nicht) und die Hildewintera auf Seleni hat inzwischen 11 cm (Aussaat im Oktober 2014!!), die Echinopsis-Hybride auf Pereskiopsis 4,5 cm im DM (gleicher Aussaatzeitpunkt) - dagegen sehen die gleichalten wurzelechten Geschwister ehrlich gesagt ziemlich mickrig aus........ :rolleyes:
Probiers doch mal - mehr als nicht funktionieren kann es ja nicht und eine Rückbewurzelung klappt doch häufig.
Stecklinge hätte ich dir von Peres und Seleni (Pfropfen wird wohl nie mein Hobby, aber jetzt stehen halt welche für Notfälle hier)

Viel Glück!
Sabine

7

Montag, 3. August 2015, 13:23

Soll ich mich hier angsprochen fühlen …?! ;)
Ich antworte trotzdem mal:

Mir wurde die Strombo-Aussaat (auch von älteren, erfahrenen Strombo-Aussäern) auch als sehr heikel beschrieben, so dass ich mich fast nicht herangetraut hätte. Dann habe ich aber von den eigenen Strombos auch mehrere hundert Samen geerntet und es aus reiner Neugier auf zwei Arten probiert: nach „Fleischer“ im Glas und ganz „normal“ mit der restlichen Aussaat. Der Zeitpunkt war schon relativ spät für mich, aber sehr ähnlich zu dir (Mitte/Ende Juli).

Hier meine Beobachtungen:

Beide Versionen funktionieren ähnlich gut. Ich würde für Strombos keine Fleischer-Methode mehr wählen, weil: die Kleinen wirken immer etwas fragiler als die an der frischen Luft. Diese entwickeln auch früher ihre Bedornung, sind aber immer etwas kleiner als die Fleischer-Kandidaten.

Generell frische Samen nicht zu dicht säen!
Ich hatte leider viel zu dicht gesät und nicht mit einer 100-prozentigen Keimquote (in beiden Varianten) gerechnet. Angesichts der zu erwartenden Pikierarbeit habe ich selbst (mit Lupe und Pinzette) noch im selben Jahr der Aussaat „jeden zweiten“ entsorgt, da sie sich im winzigen (geschätzt unter 0,5 mm) Zustand schon enorm bedrängten. Im Glas ging es da (noch) nicht so eng zu. Pikieren ging bei den Winzlingen noch gar nicht, da sie zu dieser Zeit nur „Stummelchen“ als Wurzeln hatten.

Das Glas habe ich eher in eine Ecke gestellt und so gut wie nicht beachtet, das Töpfchen mit meinen anderen Aussaaten mitgepflegt, beides aber habe ich im Winter nicht durchkultiviert, sondern im kalten GH gehalten. Die Winterpause aber etwas kürzer gemacht (länger gegossen/gesprüht und das Frühjahr früher angegossen). Ich habe mit Durchkultivieren bei anderen Aussaaten eher schlechte Erfahrungen gemacht … außerdem nervt mich der Aufwand in der Wohnung ...

Im Frühjahr habe ich aber (früher als geplant) das Glas geöffnet, da ich erstens Dünger zufügen wollte (hatte ich beim Anstauen vor der Aussaat vergessen) und zweitens mir das grüne, zarte Aussehen nicht so gut gefallen hat gegenüber den dunkleren, bereits bestachelten Freiluft-Kollegen …

Leider keimten dann im Glas zwischen den „großen“ Pflanzen noch die restlichen Samenkörner und hebelten viele der größeren aus dem Substrat, die dann vertrockneten … das war meine „natürliche Auslese“ … ;-)

„Pikiert“ habe ich nach 2 1/2 Jahren, weil es viel zu eng wurde. Aber nicht einzeln pikieren, Strombos sind „Herdentiere“. Ich habe sie immer in Grüppchen zu vier bis acht (was ich so erwischt habe) wieder alle zusammen in eine große Schale gepflanzt, wo sie sich sehr wohlfühlen. Alle, die zufällig etwas einzelner wachsen, sehen nicht so gut aus, wie die dicht-an-dicht gepflanzten. Da ich aber sowieso viel zu viele hatte, war kein Verlust wirklich tragisch für mich, im Gegenteil … also über „Rettung durch Pfropfen“ habe ich nie nachgedacht …

Mit Pilzen/Krankheiten oder weißen Pflanzen hatte ich nie Probleme, aber ich gewöhne meine Sämlinge generell sehr schnell an Frischluft und härte auch sehr früh ab (z. B. kein Durchkultivieren) …


Nun drücke ich mal die Daumen, dass es diesmal bei dir klappt!

8

Montag, 3. August 2015, 22:56

Vielen Dank an Ingrid, für diese sehr ausführliche Darstellung!! :thumbup:
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

9

Montag, 3. August 2015, 23:35

„Pikiert“ habe ich nach 2 1/2 Jahren, weil es viel zu eng wurde. Aber nicht einzeln pikieren, Strombos sind „Herdentiere“. Ich habe sie immer in Grüppchen zu vier bis acht (was ich so erwischt habe) wieder alle zusammen in eine große Schale gepflanzt, wo sie sich sehr wohlfühlen. Alle, die zufällig etwas einzelner wachsen, sehen nicht so gut aus, wie die dicht-an-dicht gepflanzten.
Allein dies ist doch eine sehr faszinierende Beobachtung.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


10

Dienstag, 4. August 2015, 00:50

Also erstmal HERZLICHEN DANK an Alle für die vielen gedrückten Daumen! :) Jetzt kann gar nichts mehr schiefgehen.

...zücke ich das Messer...
Da denke ich mal drüber nach. Aber erstmal müssen sie so gross sein, das das überhaupt geht. Ausserdem habe ich Null Propferfahrung, da ich wie teilweise bekannt, auch nicht gerade ein Freund von gepfropften bin und gaaanz so einfach ist das wohl auch nicht. Mal sehen...

Bei dem Verkäufer würde ich aus Prinzip nachbohren und fragen, wann denn später ist.

Da bist Du ganz anders gestrickt als ich. Ich habe da so meinen (vielleicht falschen) Stolz. Deine Einstellung dazu ist allerdings die Bessere!

Soll ich mich hier angsprochen fühlen …?!
Wie kommst Du denn dadrauf? :D Nein, im Ernst vielen, vielen Dank für Deine TOP-Antwort! Den Zeitpunkt für die Aussaat habe ich ja schon mal richtig gewählt. Wenn das bloss schon alles wäre...

Ich würde für Strombos keine Fleischer-Methode mehr wählen, weil:...
Ist halt einer der wenigen Nachteile der Fleischer-Methode. Die "Fleischers" sind etwas aufgebläht und verpimpelt und entwickeln ihre "Abwehr" erst später.
Bei dem nicht zu dicht säen ist das Kind leider schon in den Brunnen gefallen. Das mit dem "nicht durchkultivieren" werde ich auf jeden Fall bei mind. einer Aussaat berücksichtigen. Ausserdem werde ich, wenn ich dazu noch komme, noch ein paar tausend Korn herkömmlich aussäen.
Dünger habe ich noch nie ins Anstauwasser gegeben. Aber das ist eine gute Idee. Gerade bei den Strombos. Da hätte ich auch mal selber drauf kommen können.
Das mit dem "Rudelpikieren" habe ich schon mal woanders gelesen. Aber bis dahin wird es wohl noch etwas dauern...

...aber ich gewöhne meine Sämlinge generell sehr schnell an Frischluft und härte auch sehr früh ab...
In der Vergangenheit habe ich meine Sämlinge immer möglichst lange in ihren Beuteln gelassen. Man kann nichts falsch machen, es ist bequem und sie sind vor Trauermückenlarven u. Ä. geschützt. In letzter Zeit gehe ich aber auch mehr dazu über sie früher aus ihren Beuteln zu nehmen und werde das wahrscheinlich in Zukunft noch mehr praktizieren.
Nochmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort Ingrid!
Ich werde (naturgemäss in grossen Abständen) weiter berichten!

Grüsse Jürgen
Es gibt kein Rezept für den Erfolg. Ausser vielleicht das Leben bedingungslos zu akzeptieren mit allem, was es bringt.

11

Dienstag, 4. August 2015, 14:38

Ich werde (naturgemäss in grossen Abständen) weiter berichten!
Sehr vernünftig! :thumbup:
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Dienstag, 4. August 2015, 16:19

Da sind wir alle sicherlich sehr gespannt! :thumbup:
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

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Sonntag, 9. August 2015, 01:08

Kleines update:
Die beiden Strombocactus disciformis Aussaaten keimen erwartungsgemäss gut. Von Strombocactus pulcherrismus ist kaum etwas zu entdecken. Da kann zwar noch was kommen, aber an den Weihnachtsmann glaube ich ja auch nicht. Die Aussaatbedingungen sind bei beiden Arten identisch. Daran kann es nicht liegen.
Letztes Jahr habe ich 400 Korn von Strombocactus pulcherrismus ausgesät. Auch da ist so gut wie nichts gekeimt. Die Samen stammen aus der gleichen zuverlässigen Quelle und sind, da bin ich mir sicher, frisch. Letztes Jahr habe ich ausserdem 100 Korn von Strombocactus pulcherrismus aus einer anderen zuverlässigen Quelle ausgesät. Die sind allerdings, wenn auch nicht berauschend, aber ganz gut gekeimt. Überlebt hat leider nichts davon.
Jetzt gibt es 3 Möglichkeiten:
Entweder der Samen aus der schlechtkeimenden Quelle taugt, obwohl er frisch ist, aus unbekannten anderen Gründen nichts. Oder es ist dummer Zufall.
Oder Strombocactus pulcherrismus keimt grundsätzlich viel schlechter als Strombocactus disciformis, was zwar die hohen Preise für dessen Samen teilweise erklären würde, ich aber trotzdem merkwürdig finde.

Meinungen, Anregungen, Erfahrungswerte anderer sind willkommen!
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14

Sonntag, 9. August 2015, 21:59

Leider habe ich so gar keine Ahnung Jürgen - ich wäre da genau so ratlos wie du....
Aber weißt du, auch ein verlässlicher Verkäufer steckt nicht drin und verkauft vielleicht mal schlecht keimendes Saatgut ohne es zu wissen......ich drücke mal die Daumen, dass die mit den tollen roten Blüten sich doch auch noch zum Keimen entschließen :thumbup:

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Montag, 10. August 2015, 00:55

Nur um eventuelle Missverständnisse auszuräumen:
Einem Verkäufer würde ich niemals die Schuld daran geben, wenn Samen nicht gut oder gar nicht keimt. Den Samen haben seine Pflanzen und nicht er produziert. Samen sind ein Naturprodukt. Da steckt keiner drin.
Ausnahme: Wenn man mir wissentlich überalterten oder falschen Samen verkaufen würde. Beides lässt sich nicht nachweisen. Von daher...

Mal gucken, ob die extra Daumen für die "Roten" helfen. 8) :D
Es gibt kein Rezept für den Erfolg. Ausser vielleicht das Leben bedingungslos zu akzeptieren mit allem, was es bringt.

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