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1

Dienstag, 26. Mai 2015, 13:58

Sabines Aussaat 2015

Hallo an alle Interessierten!

Ich hab's auch getan und endlich meine zweite Runde ausgesät.
Ein sehr buntes Sammelsurium.......und im Vergleich zu Tom lächerlich wenig ;)
Aufs Substrat kamen (mit der freundlichen Unterstützung meiner Kinder - die Kindergartenferien haben :D ):

Gymnocalycium bruchii (Form aus Tes Cascades, angebl. frosthart bis - 15°C was ich testen werde!!)
Gymnocalycium gibbosum (von Matthias)
Gymnocalycium neuhuberi (auch von Matthias -auf die freue ich mich jetzt ganz besonders ;) )
Eriosyce taltalensis ssp paucicostata & Eriosyce kunzei (auch von Matthias)
Setiechinopsis mirabilis
ACM
Astrophytum capricorne
Thelocactus bicolor v. texensis
Euphorbia obesa
und eine Hybride aus Echinocereus reichenbachii x Echinocereus coccineus v. paucispinus - deren Eltern beide vollständig frosthart sind
Lithops gesinae var anna (aus eigener Ernte - keine Ahnung ob das was wird)
Mammillaria fraileana
und Pedio simpsonii.......neuer Versuch, letztes Mal war die Keimquote so lausig, auch wenn die entstandenen Sämlinge gut wachsen.
Die Besonderheit dabei: Von den 40 Samen haben 20 die Nacht in einer 5%-igen Essigbeize verbracht (Essig Essenz plus abgekochtes Regenwasser) - ich werde sie in getrennten Töpfen aussäen und bin neugierig, ob sich an der Keimquote was ändert.
Da ich überhaupt nur die letzten beiden Samentütchen gekauft habe, ist die Aussaat etwas bunter als sie es sonst eventuell wäre - aber ich freue mich trotzdem sehr auf die hoffentlich zahlreichen Keimlinge ^^ Oder vielleicht sogar noch mehr als sonst............es ist irgendwie toll, Samen geschenkt zu bekommen, die auch schon eine "Geschichte" haben. Herzlichen Dank nochmal an die edlen Spender!

Viele Grüße! Sabine

2

Dienstag, 26. Mai 2015, 15:48

Na dann gilt´s ab jetzt auch hier: Daumen sind gedrückt! :thumbsup: Wünsche maximalen Erfolg.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

3

Dienstag, 26. Mai 2015, 17:00

Auch von mir ein festes Daumendrücken!! :thumbsup:
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

4

Dienstag, 26. Mai 2015, 18:44

Viel Erfolg mit der Aussaat und berichte bitte über den weiteren Verlauf.
Gruß Markus

5

Dienstag, 26. Mai 2015, 21:39

Alles Gute und hohe Keimquote! :thumbsup:
Alles Liebe
Sabel

6

Dienstag, 26. Mai 2015, 22:39

Danke euch allen! :)
Klar werde ich berichten....sobald es etwas zu berichten gibt. Bin ja selbst gespannt!
Schönen Abend!

7

Sonntag, 31. Mai 2015, 10:24

Es spitzeln nun in den meisten Töpfchen die ersten grünen Punkte - angefangen mit den Astrophytum capricorne und inzwischen auch die Gymnos und die dicken Euphorbien.... :D Die Pedios aber natürlich noch nicht.
Was mir aber etwas Kopfzerbrechen bereitet: die Eriosyce haben ein Schimmelproblem, dem ich auch mit stärker konzentrierten Chinosol nicht beikomme. Fruchtfleischreste, vermute ich. Was kann ich noch tun? Aatiram habe ich nicht da - ist ja wohl auch schwer zu kriegen - und auf Schwefelsäure oder so habe ich auch wenig Lust. Samen hätte ich aber noch, Matthias war großzügig beim Einfüllen, das waren bestimmt 100.
Hat jemand einen Tipp für mich?
Danke und einen schönen Sonntag! Sabine

8

Sonntag, 31. Mai 2015, 10:36

Was mir aber etwas Kopfzerbrechen bereitet: die Eriosyce haben ein Schimmelproblem, dem ich auch mit stärker konzentrierten Chinosol nicht beikomme. Fruchtfleischreste, vermute ich. Was kann ich noch tun?


Hallo Sabine,

hast du die Aussaat mit Folie etc. abgedeckt? in diesem Fall habe ich die Erfahrung gemacht, dass häufige Luftzufuhr Abhilfe schaffen kann. Überbrausen mit Schachtelhalmextrakt wäre auch noch zu empfehlen.
Gruß Markus

9

Sonntag, 31. Mai 2015, 15:52

Danke für die Antwort, Markus! Die Aussaat hat ein "Häubchen" auf und die Luftschlitze habe ich bereits offen. Ich fürchte für diese Samen kommt jede Rettung zu spät.
Aber ich habe ja noch welche und daher auch meine Frage! Was tut ihr um mögliche Fruchtfleischreste zu entfernen?

10

Sonntag, 31. Mai 2015, 18:00

Hallo Sabine,

du könntest die Fruchtfleischreste entfernen, indem du die Samen auf ein Stück Küchenpapier legst und mit dem Finger abrubbelst.
Gruß Markus

11

Sonntag, 31. Mai 2015, 20:20

Der Samen wurde letzten Sommer/Herbst geerntet. Die Fruchtfleischreste müssten doch mittlerweile soweit vertrocknet sein, dass sie keinen Schimmelnährboden mehr darstellen... Oder? Hab ja da keine Erfahrung... Muss aber schon gestehen, dass ich nicht sonderlich sauber geerntet hab und die Fruchtfleischreste säuberlich entfernt habe. Dies überlasse ich schon gerne pragmatisch dem Empfänger. Aber die Samen wurden auch erstmal längere Zeit zum Trocknen platziert, bevor ich sie verpackt hab.
Bin mir also noch nicht ganz sicher, ob ich jetzt ein schlechtes Gewissen bekommen sollte... ?(
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

12

Sonntag, 31. Mai 2015, 20:44

Bin mir also noch nicht ganz sicher, ob ich jetzt ein schlechtes Gewissen bekommen sollte... ?(
Nein! Natürlich nicht! . Mir fehlt da nur auch die Erfahrung......mit Schimmel hatte ich sonst wenig bis nichts zu tun!

Aber die Beizerei, die andere betreiben, hat ja Gründe......
Chinosol ist schon im Anstauwasser, Substrat war eine Stunde im Dampf......also müsste ich für die zweite Hälfte der Samen noch was ändern. Ich gucke mal, ob beim Reiben mit dem Küchentuch noch was abgeht. Ich glaube übrigens nicht, dass Trockenobst nun gerade weniger Nährwert hat. Und auch eine 10 Jahre alte Trockenpflaume wird schimmeln, wenn man sie länger feucht hält ;)

13

Sonntag, 31. Mai 2015, 20:51

Schimmelsporen überdauern längste Trockenzeiten!!
Ich sprühe jeden Tag erkennbare Schimmelnester mit Chinosol ab, bis dato funktioniert das gut!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

14

Sonntag, 31. Mai 2015, 21:01

Aber die Beizerei, die andere betreiben, hat ja Gründe......

Hallo Sabine,

ja tatsächlich ... habe nur bei einer einzigen Aussaat bisher (aus Bequemlichkeit) darauf verzichtet - und bereut.
Die Aussaat war nicht komplett hinüber: peinlichst genaues Absammeln aller Schimmelherde, mit Chinosol besprühen
und oft lüften hilft hier schon ... Aber das ist zeitaufwändig und extrem lästig ...

Deshalb bade ich alle Samen (auch die allerfeinsten Mini-Samen wie Aztekien) in Chinosol und reibe sie danach in Küchenkrepp ab (bei Bedarf mit Lupe 8) ).
Das Aussaatsubstrat ist rein mineralisch, wird sterilisiert und im Anstauwasser ist Chinosol. Vielleicht übertreibe ich, aber es klappt wunderbar ...!

Viel Erfolg!

15

Sonntag, 31. Mai 2015, 22:50

Danke für deine Antwort, Ingrid!
Das Aussaatsubstrat ist rein mineralisch, wird sterilisiert und im Anstauwasser ist Chinosol. Vielleicht übertreibe ich, aber es klappt wunderbar ...!
DAS ist alles gegeben ^^ Nur war mir bisher nicht bewusst, dass ich Chinosol auch zur Beize hernehmen kann........wird hier ausprobiert! Wäre doch gelacht, wenn da nicht noch ein paar kleine Eriosyce keimen würden........ ;)

16

Sonntag, 31. Mai 2015, 22:55

Ich habe nie gebeizt! Viel zu aufwändig!
Bestmöglich Kapselreste entfernen und die Chinosollösung in der Dosierung verdoppeln.
In der Sprühflasche ist die Lösung dann noch mal verdoppelt.
Kein Pilz macht lange Ärger! ;)
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

17

Sonntag, 31. Mai 2015, 23:05

die Chinosollösung in der Dosierung verdoppeln.
In der Sprühflasche ist die Lösung dann noch mal verdoppelt.
D.h. du nimmst pro Liter Wasser dann für die Sprühflasche umgerechnet 4 Gramm Chinosol (also 4 Tabletten) oder?
Danke für den Hinweis!

18

Sonntag, 31. Mai 2015, 23:08

Korrekt! Ich habe auf den Töpfen dann später einen gelben Rand vom Sprühen, aber welchen Sämling interessiert das mal, wenn er das Gröbste überstanden hat.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

19

Montag, 1. Juni 2015, 10:41

Ich habe auf den Töpfen dann später einen gelben Rand vom Sprühen
Durch das vorherige sorgfältige Baden und Arbeiten muss ich hinterher eigentlich nie sprühen.
Das wäre mir viel zu aufwändig! Wenn ich die Entstehung von Keimen im Vorfeld schon nahezu verhindern kann,
warum erst warten bis sie da sind, um sie hinterher massiv totzusprühen?

20

Montag, 1. Juni 2015, 14:31

sorgfältige Baden und Arbeiten

......genau das ist mir zu aufwendig.
Sprühe ja nicht alles ein, nur dort, wo sich ein kleines Gemyzel bildet. Da halte ich mich doch nicht groß auf bei, sprüh und gut!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

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