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grashalm

unregistriert

1

Montag, 19. März 2012, 15:50

Umtopfen meines "Schwiegermutterstuhls"

Hallo, ich bin auch neu im Forum und habe eine Frage zum umtopfen meines "Schwiegermutterstuhls". Ich bin da nicht so versiert, da ich erst seit kurzer Zeit Kakteen besitze. Die betreffende Pflanze ist allerdings schon sehr alt, ich habe sie aus dem Haushalt meiner Eltern mitgenommen, ich fand sie immer toll, habe mich aber nie selbst um ihre Pflege bemüht, das soll sich nun ändern. Weiß jemand worauf ich achten muss beim Umtopfen? Danke!

2

Montag, 19. März 2012, 18:14

Also ich bin ja nicht so der Kakteenspezialist, jedoch läuten bei "Schwiegermutterstuhl" immer die Alarmglocken in mir. Du solltest definitiv auf deine Hände aufpassen. :D

Zuerst sollte für dich erst einmal die Frage nach dem Substrat geklärt werden. Vielleicht kannst du ja selbst einschätzen, wie häufig du gießt. Wenn du deine Finger still halten kannst, kannst du Kakteenerde mit weiteren mineralischen Bestandteilen mischen.
Bist du eher jemand, der zuviel gießt, dann wäre wohl rein mineralisches Substrat am besten (die anderen korrigieren mich bitte, falls nötig).
Wie genau das auszusehen hat, wird dir keiner hier genau verraten können, weil sich jeder sein eigenes Substrat selbst mischt und davon auch meint, dass es das beste sei. ;)

Dann Handschuhe an, ab ins Freie (oder die Wohnung mit ordentlich Zeitung oder Folie oder was auch immer auslegen), wenn er wirklich so enorm groß ist, legst du ihn am besten auf die Seite (ich las erst vor kurzem irgendwo hier, dass man dann am besten mit Styropor abstützt, aber dir wird da sicher nichts abbrechen) und dann versuchst du, den Topf abzuziehen oder zu zerdeppern :rolleyes:

Und dann - und auch da teilen sich die Meinungen - entfernst du entweder alles alte Substrat unter einem lauwarmen harten Wasserstrahl, oder du entfernst nur, was lose und locker ist, stellst ihn in einen neuen Topf und füllst den restlichen Platz dann auf.
CABAC:"Und außerdem sind Lithops [...] gut für die Seele. Kakteen sind dagegen nur gut für das Ego. How, ich habe gesprochen!"

3

Montag, 19. März 2012, 18:45

Bei dieser Aktion sollten auch die Wurzeln intensiv auf Krankheits- und Schädlingsbefall (Wurzellläuse etc.) untersucht werden.

Durch das Umtopfen werden zwangsläufig viele Wurzeln und insbesondere die feinen Faserwurzeln zerstört. Damit die Wurzeln abheilen können und keine Fäulnis entsteht, sollte das frische Substrat trocken sein. Zudem sollte man mit dem Gießen mindestens 14 Tage warten.

Grundsätzlich sollte das Substrat durchlässig sein und mineralische Anteile enthalten. Im Geschäft stehen die Sukkulenten meist in stark torfhaltiger Erde, die insbesondere in trockenem Zustand sehr hart wird, so dass die Wurzeln ersticken. Als weiteres Problem kommt hinzu, dass Torf in ausgetrocknetem Zustand nur schwer Wasser aufnehmen kann.

Das ideale Substrat für Sukkulenten gibt es nicht, doch für den Anfang eignet sich z.B. die hier empfohlene, günstige Zusammenstellung. Spezielle Hinweise über mineralische Komponenten kannst du u.a. im Thema Mineralisches Substrat nachlesen. Weitere Empfehlungen und Tipps erhältst du zudem über die Suche.

4

Montag, 19. März 2012, 19:46

8) Zeig doch einmal ein Bild, dann kann man gezielter Tips geben.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

5

Montag, 19. März 2012, 19:56

Hallo Henri,

bei einem Echinocactus grusonii (= Schwiegermutterstuhl) empfehle ich die Wurzeln keinesfalls mit Wasser vom alten, verbrauchten Substrat zu befreien. Dafür hat er viel zu feine, faserige Wurzeln und danach würde kaum mehr was übrig bleiben. Aber wie Tom schon gesagt hat, ein Bild wäre hilfreich. Vielleicht ist ja dein Kaktus gar kein Echinocactus grusonii?
Ansonsten kannst du eigentlich beim Umtopfen nicht viel verkehrt machen. Das Wichtigste wurde ja schon erläutert. Viel Erfolg auf jeden Fall dabei!

Shamrock (aka Matthias)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


grashalm

unregistriert

6

Dienstag, 20. März 2012, 09:15

Danke für die vielen Antworten. Ich werde mich am Wochenende gleich ran machen und die Tipps beachten.

Gruß Henri