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Donnerstag, 2. Februar 2012, 09:43

Rosettendickblatt Aeonium - Blätter rollen sich nach unten ein und fallen ab

Hallo! Ich habe mir letztes Jahr im Sommer ein wunderschönes Rosettendickblatt zugelegt. Ich kann die Pflanze nicht bei 10-15 Grad überwintern, so steht sie jetzt im Wohnzimmer, sehr hell bei ca. 20 Grad. Seit 1-2 Monaten rollt die Pflanze die Blätter nach unten ein und die Blätter verliert sie oft bevor sie vertrocknet sind. Die Blätter sind kraftlos und man hat Angst durch Berührung den Blattfall auszulösen. Ich habe jetzt aber auch Wollläuse entdeckt. Können die das auslösen? Die versuche ich jetzt mit einem Schädlingsmittel zu bekämpfen. Wäre es besser die Pflanze im Keller zu überwintern? Unser Keller hat momentan aber nur höchstens 5 Grad und ist nicht besonders hell. Vor kurzem ist auch aus der Erde eine Art Tausendfüssler gekrochen und gleich wieder verschwunden. Können diese Böses anrichten? Ich bin verzweifelt und mach mir riesige Sorgen um meinen Liebling!

2

Donnerstag, 2. Februar 2012, 11:15

Hallo Sodiewu,

zuerst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum! Viel Spaß beim Lesen, Schreiben und Stöbern.
Aeonium ist ein Winterwachser und dass sie bei deiner Kultur die Blätter abwirft, ist völlig normal. Guck mal hier: Aeonium vergeilt - zurück schneiden? oder hier Sukkulente verliert untere Blätter - da wurde schon einiges informatives für den Anfang geschrieben.

Was allerdings nicht normal ist, sind natürlich die Wollläuse und Krabbeltiere im Substrat. Da hilft wohl leider nur die chemische Keule (und zwar über´s Gießen und über Einsprühen, laut Anwendungsanweisung des Mittels deiner Wahl). Unbedingt die Behandlung auch innerhalb des angegebenen Zeitraumes wiederholen!

Falls du nach dem Lesen der obigen Links noch Fragen haben solltest: Immer gerne! Her damit! Wäre doch gelacht, wenn wir deine Pflanze nicht retten können... Ansonsten ist es halt ohne Fotos schwer genauere Diagnosen zu stellen. Falls du hier noch was nachreichen kannst, können wir gerne auch individuellere Tipps geben!

Viele Grüße - Shamrock (aka Matthias)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Donnerstag, 2. Februar 2012, 12:15

Hallo Matthias,

auch für mir ein großes Danke für die freundliche Aufnahme hier! Die Antwort auch so schnell.... super! Das Foto werde ich nachreichen, aber dass die Pflanze Blätter verliert im Winter weiss ich, das beunruhigt mich nicht so sehr wie die Tatsache, dass inzwischen eine Rosettenform nicht mehr zu erkennen ist, weil sich die Blätter so stark nach unten biegen. Bei einem kleine Stamm sind sämtliche Blätter verwelkt. Die Blätter fallen schon oft vor dem Verwelken ab. Ich bin mir auch sicher, dass ich Gießfehler gemacht habe. Nach der Trockenphase, die sich auch nicht bewährt hat, versuche ich es nun mit alle 1,5 - 2 Wochen leicht angießen. Aber ich überlege, falls ich die Chemische Keule mit Erfolg einsetzen konnte (bin schon beim Besprühen und heute folgt was in die Erde) wie es wohl im nächsten Winter klappt. Hätte ich sie im Keller eventuell überwintern können? Ich habe ansonsten lauter Grünpflanzen mit denen ich ganz anders umgehn muß, jetzt muß ich echt schnell lernen...
Liebe Grüße, Sonja

4

Donnerstag, 2. Februar 2012, 12:50

Hallo Sonja
hast Du Dir die Wurzeln schon einmal angesehen? Wenn Du da krabbelnde Mitbewohner hast, muß der sich auch ernähren......
lg Uschi :rolleyes:

5

Donnerstag, 2. Februar 2012, 13:04

Hi ferox,

habs vor kurzem in meiner grenzenlosen Verzweiflung umgetopft. Das hat es vermutlich net besser gemacht, aber solche Viecher wären mir wohl aufgefallen. Der Krabbler ist nur kurz an der Oberfläche gewesen und war sicher 2 cm lang. Hab keine Ahnung ob das ein böser Geselle war, Tausendfüssler oder so. Ich werde heute mal wieder eine Sprühkur machen und auch was mit in die Erde packen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Urs« (2. Februar 2012, 14:21)


6

Donnerstag, 2. Februar 2012, 13:05

sorry, unhöflich.... ganz liebe Grüße und Danke, Sonja

7

Donnerstag, 2. Februar 2012, 13:07

Sind alle Aeonium Winterwachser?

Hab nämlich auch einige, die stehen ziemlich kalt und total trocken. Haben aber noch kein einziges Blatt verloren, nur der mit den größeren Blättern lässt die unteren Blätter hängen.
Liebe Grüße, Gila

8

Donnerstag, 2. Februar 2012, 14:14

also ich hab 3 Stück, die mir der gute el sukkulente vermacht hat. Diese hab ich im letzten Jahr erst einmal bewurzelt und nun hab ich sie am sonnigen Fenster stehen.
Alle drei hab ich in mineralischem Substrat und gieße nur sporadisch. Nachdem ich sie aus dem Freien an ihren "Überwinterungsplatz" ins Wohnzimmer gestellt hatte, sah eine Pflanze auch nicht so gut aus. Nach und nach sind alle Blätter vertrocknet, so dass ich nur noch eine Mini-Rosette hatte. Das hab ich einfach ignoriert und inzwischen findet sie es dort total toll, wie die anderen beiden auch.

Ich würde mir zuerst die Wurzeln ansehen, gegebenenfalls umtopfen/chemische Keule schwingen und dann abwarten ;)

...hatte vorgestern im Gartencenter auch ein kleines (aber schon verzweigtes) Aeonium entdeckt und musste es unbedingt mitnehmen. War schön torfige Erde und sowas von nass, kaum Wurzeln an dem Bäumchen... tz tz tz ... also hab ich es auch erst einmal davon befreit und in mineralisches Substrat getopft... mal sehen... :rolleyes:
CABAC:"Und außerdem sind Lithops [...] gut für die Seele. Kakteen sind dagegen nur gut für das Ego. How, ich habe gesprochen!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Urs« (2. Februar 2012, 14:22)


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Donnerstag, 2. Februar 2012, 15:19

8) Ich würde auch generell erst mal den Wurzelballen durchforsten, meist ist die Ursache dort zu finden.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

10

Donnerstag, 2. Februar 2012, 15:21

@Sodiewu
auch von mir erstmal herzlich willkommen :)
ich habe bei meinen pflanzen lizetan combistäbchen gegen jegliche art von Schädlingen ins Substrat gesteckt.es hat den pflanzen nicht geschadet und die Viecher waren innerhalb kürzester Zeit weg.
lg

11

Donnerstag, 2. Februar 2012, 15:39

8) Oooh, meine allerheftigste Verzweiflung!
Ich hab´s einfach überlesen!
Herzlich willkommen und viel Spaß hier im Forum!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 16:30

Hallo Sonja,

okay - nach deinem zweiten Beitrag ist mir nun auch klar, dass es sich nicht um das übliche Blätterabwerfen im Winter handelt, sondern dass da wirklich was Ernsthafteres vorliegen muss. Klaro, obligatorische Wurzelkontrolle und sonst? Jetzt bin ich auch etwas ratlos... Fotos könnten evtl. mehr Aufschluss über die Problematik geben, aber auch nur evtl. Wie kultivierst du denn dein Aeonium sonst so? Bzw. seit wann? Wenn bisher ja offensichtlich immer alles gut ging, ist ein Kulturfehler aber fast auszuschließen.

Keller wäre auch keine so gute Idee. Da das Aeonium sich ja weigert im Winter schlafen zu gehen, wäre so eine kalte Zwangspause absolut kontraproduktiv. Wieviel Licht bekommt die Pflanze denn derzeit und welche Temperaturen herrschen? Hast du sie immer dort überwintert?

Ich drück die Daumen! Viele Grüße!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


13

Donnerstag, 2. Februar 2012, 17:10

Wieviel Licht bekommt die Pflanze denn derzeit und welche Temperaturen herrschen? Hast du sie immer dort überwintert?

8) Eben, bei Winterwachsern brauchts halt Wärme plus Sonne!!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 21:12

mein Patient - jetzt Fotos

Hallo Ihr Lieben,

vorab nochmal ein großes Danke für die Anteilnahme und vielen Anworten. Hänge diesmal Fotos an und bin mir ganz sicher es ist furchbar ernst! Also die Geschichte... gekauft 2011 im Juli, gleich auf der Ostseitigen Loggia abgestellt und im Oktober der erste Fehler vermute ich jetzt, viel zu früh hereingestellt. Zu meiner Entschuldigung: neue Wohnung und der erste "Freibereich", einfach überängstlich gewesen. Die Schönheit hat dann bald begonnen Blätter abzuwerfen. Habe dann besseren Standort gewählt... ganz hell, weit weg von Zug und Heizung. Dann hat sich alles immer mehr verschlechtert. Also umgepflanzt in frische Kakteenerde. Die Wollläuse habe ich erst jetzt entdeckt und das Krabbelviech auch dann erst.

Meine Idee wäre jetzt noch mal raus aus der Erde, Wurzeln ankuken, unter die Erde Seramis mischen (hab ich vorher nicht gemacht, hab ich erst hier gelesen), nicht angießen (auch das hab ich leider gemacht aus Unwissenheit), besprühen gegen die Wollläuse... viele sinds anscheinend nicht aber sollten ja auch von Pflegefehlern kommen meiner Meinung nach, oder? Und dann ca. alle 2 Wochen ganz wenig gießen und eventuell besprühen... könnte das helfen?

Ich habe ganz stark das Gefühl mir muss bald was gelingen sonst schaffts mein Liebling nicht .. sniff...

Danke für alles schon jetzt! Tolles Forum und noch tollere User!!! lg Sonja
»Sodiewu« hat folgende Bilder angehängt:
  • Aeonium1.jpg
  • Aeonium2.jpg
  • Aeonium3.jpg
  • Aeonium4.jpg
  • Aeonium5.jpg

15

Donnerstag, 2. Februar 2012, 21:22

Also gerade wenn du Angst vor Pflegefehlern und zu vielen Gießgaben hast, würde ich nicht nur Seramis unter die Erde mischen, sondern komplett die Erde weglassen - so besteht auch weniger Gefahr für Wurzelfäulnis (man berichtige mich aber, sofern ich falsch liege).
Ich habe nun auch noch nicht wirklich viel Erfahrung mit Aeonium, allerdings finde ich die Bilder nicht ganz so dramatisch - Läuse und anderes Krabbelzeugs jedoch schon. Also mein Aeonium-Steckling sah bei Weitem schlimmer aus, als er alles abgeworfen hat und hat sich inzwischen auch wieder gefangen.

Hmm.... austopfen, Wurzeln von allem befreien und unter fließendem Wasser abspülen, in mineralisches Substrat setzen und vorerst nicht gießen (auch hier berichtige man mich bitte).
CABAC:"Und außerdem sind Lithops [...] gut für die Seele. Kakteen sind dagegen nur gut für das Ego. How, ich habe gesprochen!"

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 21:37

Hmm.... austopfen, Wurzeln von allem Befreien und unter fließendem Wasser abspülen, in mineralisches Substrat setzen und vorerst nicht gießen

8) Genau so wird's glingen!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 21:40

Naja, bei Aeonium darf schon auch etwas Humus mit drin sein.
Der Stellplatz "hell und weit weg von Zug und Heizung" klingt eigentlich auch ganz gut. Aber auf den Fotos sieht die Pflanze echt nicht so sonderlich gut aus. Schlaffe Blätter könnten natürlich auch Wassermangel sein. Könnten. Wenn sie warm stehen, vertragen sie schonmal einen guten Schluck. Mit knackig grünen Blättern wäre es übrigens ein tolles Exemplar!
Wurzelkontrolle - ansonsten fällt mir nämlich wirklich nichts mehr dazu ein. Aber vielleicht hat ja noch jemand anders hier eine Idee woher dieses Schadbild kommen könnte.

Sukkulente Pflanzen sind meist hart im Nehmen. Kann sein, dass dein Aeonium im Frühjahr wieder Gas gibt und ruckzuck aussieht, als wäre nichts gewesen. Unwahrscheinlich ist dies nicht! Also, Kopf hoch!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Donnerstag, 2. Februar 2012, 21:46

Naja, bei Aeonium darf schon auch etwas Humus mit drin sein.

8) Ja, später, erst mal retten das Teil. Dazu muß Fäulnis draussen bleiben, also kein Humusanteil. Zum Frühjahr kannst Du wieder einen kleinen Anteil beimischen.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 21:48

Also das hängen lassen. Mal generell von Pflanzen ausgegangen kann es sowohl zu trocken oder zu nass als Ursache sein. In beiden Fällen sterben die feinen Faserwurzeln ab, welche das Wasser aufnehmen. Dadurch eben der Wassermangel in der Pflanze. Würde auf jeden Fall auch zu einer Wurzelkontrolle raten. Oft ist es ja auch so, dass es oben zwar trocken ist, aber unten noch sehr feucht. Man gießt drauf weil man denkt die ganze Erde ist trocken.
Würde also nach dem Schadbild beim Umtopfen weiter entscheiden. Staubtrocken im Kern dann würde ich sie leicht angießen. Ists dunkel, stinkig und modrig und die Wurzeln sind verfault und schwarz dann würde ich die nicht angießen sondern erst mal 1-2 Wochen mit gießen warten.
Die Wurzeln müssten sich in beiden Fällen erst wieder erholen und regenerieren.
Liebe Grüße, Benni
Flickr Galerie! Die besten Bilder sind hier zu finden.
EyeEm.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Urs« (2. Februar 2012, 22:03)


20

Donnerstag, 2. Februar 2012, 21:59

Die Wurzeln müssten sich in beiden Fällen erst wieder erholen und regenerieren.
8) So ist es. Können sie dies nicht, geht die Pflanze endgültig zu Grunde.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom