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gast98765

unregistriert

1

Dienstag, 24. Januar 2012, 10:15

Kultur von Dioscorea

Ich habe Dioscorea elephantipes aus Samen gezogen, das erste Mal im Herbst. Nun treiben die Pflanzen regelmäßig im November aus und bleiben den Winter über grün. Im deutschen Sommer sind sie dann leider welk. Bei weiteren Aussaaten im Frühling war das genauso. Im natürlichen Lebensraum auf der Südhalbkugel mag das eine sinnvolle Anpassung an Trockenzeiten sein, in Deutschland ist es schade, wenn die Pflanzen das Sonnenlicht im Sommer nutzen können. Hat jemand Erfahrungen damit, ob sich die Vegetationszeit durch den Aussaatzeitpunkt bestimmen läßt oder ob sich die Pflanzen auch später noch um ein halbes Jahr "umpolen" lassen?
Danke für jeden Tipp!

2

Dienstag, 24. Januar 2012, 18:40

Hallo,

leider lässt sich die Dioscorea nicht umpolen, auch durch unterschiedliche Aussaatzeiten lässt sich da nichts machen.
Das musst du leider so hinnehmen. Aber die Pflanzen legen auch in der im Herbst beginnenden Wachstumsperiode ordentlich zu und produzieren jedes Jahr mehr Laub.

LG
Frauke

3

Montag, 6. Februar 2012, 16:54

Hallo,
würde mich gerne an das Dioscorea-Thema bezüglich der Vegetationsphase, mit einer Frage, anhängen. Habe mir zwei D. elephantipes zugelegt. Die Caudex haben einen Durchmesser von ca. 4 cm. Beide treiben gerade kräftig Laub. Das entspricht ja euren Aussagen! Gieße nun natürlich auch, aber wie sieht es mit Düngen aus? Sie stehen in einer Substratmischung von 50% mineralischen Zuschlagstoffen und 50% torffreier Kakteenerde. Habe diverse Kakteen- Sukkulentendünger. In welcher Konzentration und wie oft würdet ihr düngen?
Gruß
Jürgen

4

Montag, 6. Februar 2012, 19:35

Ich finde, dass dieses aus dem "Gastforum" stammende Thema einen Platz innerhalb des eigentlichen Forums verdient hat und daher habe ich es nach "Kultur" verschoben.

Sukkulenten-Fan

unregistriert

5

Montag, 15. Oktober 2012, 21:01

Torf-Fan berichtet!

Nur mal so zwischendurch für den Spaß:
Habe 2 x Dioscorea Mexicana Anfang August gekauft. Beide sahen gleich gut aus, beide standen am gleichen Fenster. Eine der beiden hatte ich von Anfang an umgetopft in den von mir geliebten Torf, eine beließ ich im Expertensubstrat. Der Pflanze im Substrat ging es nach und nach schlechter - untenstehend sieht man schon, dass die Blätter der Pflanze im Substrat immer gelber wurde.


-

Zum Vergleich nach 9 Wochen: Links die Substratpflanze, rechts die Pflanze in Torf.




Dann hatte ich Mitleid und die leidende Pflanze auch in Torf gesetzt. Untenstehend nun ein Foto nach zwei Wochen.




(Gleiche Tischdecke ist Zufall :D )


Cheers.

6

Montag, 15. Oktober 2012, 21:08

Tja...
Danke für den interessanten Erfahrungsbericht an dieser Stelle! Offenbar sollte man Torf doch nicht generell verurteilen. Es kommt halt auch auf viele weitere Faktoren an (Gießen, Düngen, etc.). Wenn jemand gut mit Torf umgehen kann, kann er auch die sensibelsten Kakteen darin sehr erfolgreich halten. Erfahrung und Fingerspitzengefühl vorausgesetzt.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


Sukkulenten-Fan

unregistriert

7

Montag, 15. Oktober 2012, 21:22

Als alter Hobbystochastiker sehe ich den Versuch natürlich nicht so wirklich mit einer hinreichenden Anzahl an Beispielen belegt - das direkte Anspringen nach dem Umtopfen ist für mich aber eindeutig und belegt meine Erfahrung.

Bislang habe ich jede Art von Kaktus in Torf gesetzt und bei jedem war ich bezüglich des Wachstums mehr als zufrieden.

8

Montag, 15. Oktober 2012, 22:00

Schön, schön.
Mach so weiter und berichte. Danke für das Update.
Nur soviel noch, vier Räder sind am Wagen, er fährt damit seit zig Jahren prima. Warum sollten die "Experten" nun ein fünftes benutzen?
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

Sukkulenten-Fan

unregistriert

9

Montag, 15. Oktober 2012, 23:02

Wegen dieser statischen Haltung ändert sich auch an unserer Politlandschaft nichts - ist aber ein anderes Thema.

10

Dienstag, 16. Oktober 2012, 00:41

Kann es nicht auch daran liegen, dass in der 1A-blablub eben auch Nährstoffe enthalten sind, die man im "Expertensubstrat" selbst und dafür besser dosiert dazugeben sollte?? ?(
Ich bin ja nun wahrlich kein Experte, aber ich denke, dass deine Pflanze ähnlich abgegangen wäre, hättest du ihr zwischendurch einen Schluck Dünger gegönnt. Aaaaaber ich mutmaße nur und bin auf weitere Experimente gespannt. :)
CABAC:"Und außerdem sind Lithops [...] gut für die Seele. Kakteen sind dagegen nur gut für das Ego. How, ich habe gesprochen!"

11

Dienstag, 16. Oktober 2012, 08:30

Die ewige Substratfrage! Puuh hat völlig recht, wenn man mineralisches Substrat verwendet, welches ich bei Sukkulenten absolut bevorzuge, muß man naürlich über die Düngung für Nährstoffe sorgen. Erst dann kann ich die Entwicklung mit der in Torf vergleichen!
Die Wasserdosierung für Sukkulenten ist bei mineralischem Substrat deutlich einfacher.
Trotzdem klappt es mit nötigem Feingefühl wohl sogar mit Torf, ist aber für meinen Geschmack einfach nicht das passende Substrat für die Art von Pflanzen.
Unten ein Foto meiner beiden D. elephantipes, die fast rein mineralisch stehen (Bims, Lava, Zeolith, Kieselgur mit 20% Kakteenerde). Die haben sich im gleichen Zeitraum wie deine Torf-Dioscorea entwickelt. Bekommen während des Austriebs ab Herbst bei jedem Gießen Kakteendünger in halber Konzentration. Auch der Caudex hat kräftig zugelegt.
Also wenn du mit Torf zufrieden bist ... O.K. .... aber es beweist nicht, daß Torf besser für Sukkulenten ist, als ein mineralisches Substrat!



Gruß
Jürgen

12

Dienstag, 16. Oktober 2012, 09:08

aber es beweist nicht, daß Torf besser für Sukkulenten ist, als ein mineralisches Substrat!

OK, der Diplomatie wegen, nenn ich das mal wesentlich besser dargestellt!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

13

Dienstag, 16. Oktober 2012, 09:31

Hallo Matthias,
ich finde es schade und auch unreif, daß du so auf deiner extremen Meinung bestehst. Die Kultur in reinem Torf ist für die Haltung der meisten Sukkulenten schlichtweg ungeeignet. Selber halte ich auch seit einigen Jahren Dioscoreas und würde meine Lieblinge niemals in reinem Torf kultivieren. Die Beimischung von Torf zu meinen Substraten ist für mich selbstverständlich, auch wenn einige Pflanzenfreunde den Torf an sich rundheraus verteufeln. Deine Dioscorea sieht in meinen Augen übrigens durchaus nicht glücklich aus. Das Gelbwerden der alten Triebe gehört bei dieser Art zum natürlichen Jahresrhythmus.
Es grüßt Josef

14

Dienstag, 16. Oktober 2012, 09:36

Hallo,
Ich kann Jürgen nur zustimmen.Auch ich bevorzüge mineralisches substrat und kann über wachstum nicht klagen.Auch ich bin kein experte, aber was vorher schon mal geschrieben wurde über das natürliche habitat mit den Töpfe und so, kann ich mich nicht vorstellen das da o.a. in Zuid-Afrika die caudexpflanzen in torf wachsen.Aber wohl in sand und steingemisch.Ich wohne relativ dicht bei Erkelenz und komme dann auch öfters bei Specks,aber da sehe ich nichts in torf und der ist doch wirklich ein Experte.
In Holland wird viel in torf gezogen wegen die niedrige transportkosten(ist leichter)darum stehen sie bei Baumärkte auch fast alle in torf.
Aber wenn sukkulenten-fan gute resultate hat,kann man nur sagen:"Never changing a winning team".
Grüsse Lies.

15

Dienstag, 16. Oktober 2012, 10:59

@ Josef: Meinst du wirklich mich mit Matthias? Bin verwirrt...

Vielleicht noch kurz zu Substratdiskussionen im Allgemeinen: Viele Wege führen nach Rom! Müssig, müssig und sicher kein Grund zum Streiten. Jürgen hat es sehr gut auf den Punkt gebracht und so kann man bzw. sollte man das Ganze dann auch stehen lassen.
Sukkulenten-Fan hat halt gute Erfahrungen mit seiner Torf-Kultur gemacht und ich finde es nett, dass er dies mit uns teilt. Falsch ist seine Vorgehensweise sicher nicht! Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch - allenfalls gibt es tote Pflanzen, aber daran wird auch nie der Torf allein Schuld sein.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


16

Dienstag, 16. Oktober 2012, 11:02

Hallo Matthias,
ich glaube, daß hinter dem Sukkulenten-Fan auch ein Matthias zu finden ist.
Es grüßt Josef

17

Dienstag, 16. Oktober 2012, 11:15

Hallo Matthias,
ich glaube, daß hinter dem Sukkulenten-Fan auch ein Matthias zu finden ist.

Hmh, weiß nicht. Konnte dazu nichts weiter finden. Aber um weitere Verwirrung zu vermeiden kannst du mich ja als S-Matthias bezeichnen (für Shamrock-Matthias) und Sukkulenten-Fan als S-Matthias für Sukkulenten-Fan-Matthias. *duckundweg*

Viele Grüße, euer S-Matthias
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969