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1

Montag, 14. November 2011, 22:04

Brighamia insignis

Hallo,

hier mal wieder etwas von mir und weil Ihr mal wieder so lange auf Beiträge von mir warten müsst, gibt es eine Geschichte dazu 8)

Ich bin häufig in Versuchung gewesen mir eine Brighamia zu kaufen, hatte aber das Glück zuvor aus Erfahrungsberichten zu mitzubekommen, dass sie in unseren Breiten schwer zu kultivieren sein sollen: Bei jeglichem Temperaturwechsel sollen die Blätter abgeworfen werden, unter 18°C fänden sie angeblich genauso doof wie über 25°C, Sonne mögen sie angeblich nicht und schattig sei auch nicht recht. Jeder Fehler würde mit Blattabwurf kommentiert, aber diese treiben dafür willig nach - und werden alsbald Opfer von Spinnmilben. Eigentlich seien sie grundsätzlich von Spinnmilben befallen. Wenn sie dann mal zu nass stehen lässt das den Stamm faulen und sind sie zu trocken ... fallen die Blätter.

Och nö, so etwas wollte ich nicht haben, zumal sooo umwerfend spannend sieht sie ja auch gar nicht aus: Dicker Stamm mit grünem Schopf, da gibt es interessanteres in der Gruppe der Caudex-Pflanzen. Und was passiert mir? Ich bekomme so eine geschenkt :wacko: Hübsch in Klarsichtfolie verpackt mit rotem Schleifchen dran. Der Schenkende fand die so toll, dass er gleich mehrere gekauft hat und an alle möglichen Leute verschenkte. Meine soll die einzige sein die noch am Leben ist und sieht nach fast 5 Monaten SO aus:



Ganz ehrlich, ich habe lediglich die rote Schleife entfernt, der Rest ist noch die Originalverpackung :D Ich dachte mir, das könnte die Luftfeuchte erhöhen und dafür sorgen, dass die fiesen Spinnmilben draußen bleiben. Bis jetzt hat es geklappt, mal gucken wie es im Winter wird, mittlerweile ist die Luft durch die Heizung ja doch trockener ...


Es grüßt Euch

der TOM

2

Montag, 14. November 2011, 23:09

8) Na, gratuliere!! Obwohl, ein wenig schmunzeln darf erlaubt sein.....................
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

3

Montag, 14. November 2011, 23:46

Was Berichte über ihre Sensibilität betrifft, hatten wir beide wohl gleiche Quellen :pinch: . Mich hätt die nämlich auch schon mal interessiert, hab aber einige Bilder über Milbenopfer gesehen, wo ich mir dachte, das tu ich meinen übrigen Pflanzen nicht an; und ich hab auch keinen Platz dafür..

Aber Deine sieht perfekt aus! Und die Blüte, wow!! :thumbsup:

(und wenn sie Dir auf den Nerv geht, kannst immer noch aus den Blättern einen Salat machen, knackig genug sind die ja.. :whistling: )
Alles Liebe
Sabel

4

Dienstag, 15. November 2011, 09:13

und ich hab auch keinen Platz dafür..

Für die Milben?!? 8|

Vielleicht sollte man die B. insignis einfach in so eine Klarsicht-Geschenkfolie wickeln und schon sieht sie so prächtig aus wie die von TOM? Eine Art Ganzkörperkondom zum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen jeglicher Art. Ob allerdings als Schleifenfarbe zwingend rot sein muss, gilt es noch in verschiedenen Tests ausfindig zu machen.
Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit unter der Folie im Winter reicht ein kleines, wiederverschließbares Loch, durch das man ab und an einen feuchten Lappen reinstopft. Wahlweise müssten auch alte, feuchte Socken taugen - das vertreibt die Spinnmilben ganz sicher!

So wie TOM die Pflanze zeigt ist sie ja wirklich sehr kulturwürdig.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

5

Dienstag, 15. November 2011, 12:03

8| Für Milben hab ich auch keinen Platz, nicht mal Verständnis!!

Nette Signatur mein Lieber! Und das Avatar................
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

6

Samstag, 24. Dezember 2011, 00:12

Hallo,
ich habe mir im September auch eine Brighamia insignis zugelegt, da tauchten sie plötzlich im Gartencenter in meiner Nähe auf. Viel Hoffnung lange Freude an ihr zu haben, hatte ich, nach den ganzen Artikeln im Internet über ihre Empfindlichkeit, nicht. Inzwischen sehe ich das etwas entspannter, eigentlich finde ich sogar, daß sie reletiv problemlos zu halten ist. Zuhause hab ich sie als erstes gleich mal umgetopft - stark mineralisch mit etwas Beimischung von torffreier Kakteenerde. Das Gießen hat sich dann so etwa auf einmal wöchentlich eingependelt, dann ist das Substrat wieder gut trocken. Gleich am Anfang bekam sie ein gelbes Blatt ... das wars ... seit dem schiebt sie ein Blatt nach dem anderen, hat geblüht und nach Bestäubung, zog mit mehreren Pinseln los u. besorgte Blütenstaub von anderen Brighamia, konnte ich letzte Woche die erste Samenkapsel mit etwa 60 Samenkörnern abernten. Sind bereits ausgesät. Apropos Ungeziefer, neulich hatte meine Fockea Edulis Schmierläuse, Sie steht direkt neben meiner Brighamia - diese hat aber nichts abbekommen und ist bis jetzt von keinem Viehzeug befallen worden.


7

Samstag, 24. Dezember 2011, 13:36

Hallo Jürgen,

allein daran merkt man ja, dass du offensichtlich ein Naturtalent bist. Tolle Pflanze, tolle Fotos!
Die Schmierläuse an der Fockea gehören hoffentlich ja auch der Vergangenheit an, dann also weiter so! :thumbsup: Glückwunsch!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

8

Samstag, 24. Dezember 2011, 13:48

Die Schmierläuse an der Fockea gehören hoffentlich ja auch der Vergangenheit an

8) Immer schön die Augen(Lupe) offen halten..................
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

9

Samstag, 24. Dezember 2011, 15:38

Danke für's Lob ....
Ja - die Schmierläuse auf der Fockea hab ich erledigt ... buchstäblich Stück für Stück mit Küchenpapier zerquetscht!
Aber ich behalt sie im Auge!!!

10

Samstag, 24. Dezember 2011, 17:00

Hallo Jürgen,

herzlichen Dank für diesen Beitrag und die Bilder.

Die Fotos zunächst in der Galerie hochzuladen und anschließend in den Beitrag einzubetten, ist natürlich auch eine durchaus sinnvolle Möglichkeit und zugleich auch eine Premiere in diesem Forum.
Gruß Markus

11

Freitag, 13. Januar 2012, 20:11

Merkwürdige Aussaat

Hallo,
muß mal etwas Seltsames von meiner Brighamia los werden. Hab ja zwischenzeitlich reichlich Samen geerntet und ausgesäht. Die Aussaat steht seit zwei Wochen warm und unter Zusatzlicht im ZGH ... und es tut sich nichts. Nun gut, kann ja sein. Aber was entdecke ich heute in der Schale der Mutterpflanze? Einen ganzen Teppich voller Keimlinge! Die steht bei weitem nicht so warm und hat am Fenster momentan natürlich auch nicht gerade die optimalen Lichtverhältnisse.
Das vor der Ernte schon einiges an Samen ins Substrat gefallen war, hatte ich schon festgestellt!
Was soll ich jetzt machen? Die Sämlinge sollten ja glaube ich doch etwas feuchter gehalten werden wie die Mutterpflanze! Die bekommt zwar im Augenblick, ist noch kräftig im Wachstum (Ruhezeit ist ja bei der erst im Sommer), regelmäßig Wasser, aber das Substrat (recht grob mineralisch) lasse ich dann immer gut austrocknen, was natürlich gerade oben recht schnell der Fall ist!?!?

12

Freitag, 13. Januar 2012, 20:15

8) Wenn das Substrat der Mutterpflanze für die Sämlinge ein Problem wäre, wäre sie nicht gekeimt. Ich würde alles so lassen, wie es ist. Gut beobachten, bei Bedarf etwas sprühen, sonst so weiter machen. Das wird!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

13

Freitag, 13. Januar 2012, 20:21

Danke für den Rat Thomas. Bin jetzt auch schon so vorgegangen, hab die Aussaat leicht besprüht. Fand ich jetzt schon faszinierend. Ich glaube die Natur macht's einfach doch am Besten!

14

Freitag, 13. Januar 2012, 20:30

Ich reich hier noch mal ein Bild nach, ich hoffe man erkennt es einigermaßen.


15

Freitag, 13. Januar 2012, 20:53

8) Bei Mutti ist´s halt doch am besten....................
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

16

Freitag, 13. Januar 2012, 20:56

Der Satz kam mir auch in den Sinn ... :D

17

Freitag, 13. Januar 2012, 21:20

Hi Jürgen,

Glückwunsch zum Nachwuchs.
Ich würde es auch machen, wie der Tom sagt. Lass sie bei der Mutti.
Ich finde, dass Sämlinge, die bei der Mutterpflanze keimen und oftmals gar nicht bemerkt werden, viel kräftiger und wiederstandsfähiger sind.
Bis zur Ruhezeit im Sommer haben sie sich sicher toll entwickelt und du kannst sie oder einige von den Sämlingen in andere Töpfe stecken.
Ich meld mich schon mal für ein Jungpflänzchen an ;) , der Kleine, der direkt vor der Mama steht, den hab ich mir jetzt ausgeguckt.

LG
Frauke

18

Freitag, 13. Januar 2012, 21:31

Also ich werd mir die größte Mühe geben, gerade jetzt am Anfang, den Keimlingen etwas Feuchtigkeit zukommen zu lassen, ohne dabei die Große zu ersäufen. Und eins ist Versprochen! Wenn ich bis zum Sommer ein paar groß bekommen habe, geht Dir der Kleine da vorne per Post zu ...

:thumbup:

LG
Jürgen

19

Freitag, 13. Januar 2012, 22:01

Oh ja, die könnten mir auch gefallen ;) ..
Vielleicht ist die Lösung des Keimgeheimisses aber ganz einfach: Die winterwachsenden Pelargonien zB keimen bei kühleren Temperaturen besser; hab ich jetzt gerade wieder erproben können; ich hatte P. laxum ausgesät und auf der Heizmatte stehen, es kamen bisher nur 2 von 10;, die P. die ich im letzten Jahr ohne Heizung ausgesät hatte, keimten so ziemlich alle.
Deine Brighamia ist ja auch eine Winterwachserin, eventuell ist das bei ihr auch so, und am Topfrand ist es sicherlich kühler, als auf der Matte..
Alles Liebe
Sabel

20

Freitag, 13. Januar 2012, 22:02

geht Dir der Kleine da vorne per Post zu

;( Hallooo, ich nicht?
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom