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1

Dienstag, 12. Juli 2011, 12:17

Schaden an Huernia

Ich möchte mal das Schadbild der Huernia confusa zeigen , die ich seit einigen Tagen mit Argusaugen beobachte. Ich hatte ja immer noch Hoffnung, aber seht selbst.



Dies ist ein Kindel einer Pflanze, die ich auch mit diesen Symptomen verloren habe und noch einige mehr. Meine Frage - doch zu feucht gehalten? Oder was anderes? Ein saftig grüner Trieb war noch dran mit einem kleinen Würzelchen. Ich habe ihn entfernt und in Zimt getaucht, mal sehen..... Urs

2

Dienstag, 12. Juli 2011, 12:35

Wahrscheinlich hatte halt schon die Mutterpflanze irgendeinen Infekt (Virus? Bakterien? Sonstwas?). Dem grünen Stecki ging´s noch gut, wurzelte mit großer Lebensfreude und irgendwann gewann der Infekt dann doch die Oberhand. Könnte dir also mit dem neuen Steckling prombt wieder so gehen. Quasi eine Endlosspirale... Soweit meine Theorie.
Wobei aber der gesunde Trieb auf jeden Fall weiter gepflegt werden sollte, besonders wenn er eh schon Würzelchen hat. Vielleicht hat er ja jetzt auch genug Erfahrung mit dem Infekt um diesen besiegen zu können?
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


3

Dienstag, 12. Juli 2011, 13:06

8) Moin Urs,

tja, ich würde es einfach weiter versuchen, aus Ehrgeiz schon.
Wenn´s nicht klappt, würde ich es so sehen wie Matze, irgend etwas steckt dann drin.
Vorsichtshalber mal isolieren, nicht dass da noch andere "angesteckt" werden.

ciao, Tom.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

4

Dienstag, 12. Juli 2011, 19:02

Ja, natürlich versuche ich es noch mal, diesmal mit rein mineralischem Substrat. Wenn sie dann auch rumzickt :thumbdown: ! Urs

5

Dienstag, 12. Juli 2011, 21:23

8) Moin Urs,

ich hab alle Steckies ins grobes Mineralisches Substrat gesetzt, da sie mit den Kakteen in den Frühbeeten stehen und dem Wetter ausgesetzt sind. Somit kann das Wasser bei längerem Regen sofort ablaufen. Mal schauen.

ciao, Tom.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

6

Dienstag, 12. Juli 2011, 21:31

Ich würd auch auf was Infektiöses tippen, hab aber - was Infektionen oder Pilze betrifft - selbst auch nicht so die Erfahrung. Meine Leichen sind bisher aus ganz geklärten Ursachen zu solchen geworden (zB zu lange trocken gestanden und dann maustot gegossen), die Hauptpflanze wird auch in freier Wildbahn nur einige Jahre alt, die neuen Triebe kriechen ja dafür in alle Richtungen weg, wurzeln wieder und die ältesten Triebe in der Mitte trocknen einfach ein.
Aber die hier sieht nicht so aus..
Alles Liebe
Sabel

7

Dienstag, 12. Juli 2011, 22:14

Tja. Also ein letzter Versuch mit mineralischem Substrat und abwarten. So liegen Freude und Frust immer nebeneinander. In meinem zweiten Leben muß ich mir ein weniger nervenaufreibendes Hobby zulegen. Urs

8

Dienstag, 12. Juli 2011, 22:17

In meinem zweiten Leben muß ich mir ein weniger nervenaufreibendes Hobby zulegen. Urs

8) Also, für mich gibt´s da nichts entspannenderes! 8)
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

9

Mittwoch, 13. Juli 2011, 00:06

Hi Urs,

auch wenn es eine sozusagen 'Sollbruchstelle' war, würde ich die schwärzlichen Punkte noch wegschneiden. Das passiert öfter, dass Spitzen einfach gelblich werden und dann abgenommen werden können.
Auch ich habe immer wieder einige Ausfälle und mir, seit der Blütenverweigerung meiner Ascleps vor ca. drei Jahren, auch vorerst keine neuen Pflanzen zugelegt.
Erst will ich mal dahinter kommen, was die Pflanzen wirklich für einen Standort etc. wollen.
Früher auf der Süd-Ost-Fensterbank sind die gewachsen wie verrückt und haben unaufhörlich geblüht. Seit ich die Pflanzen im GWH habe (anderer Standort geht nicht mehr) zicken die nur noch rum.
Auch mach ich heute nicht mehr so riesen Experimente. Wenn es auch manchmal weh tut, am Wurzelansatz verlauste Pflanzen kommen in die Tonne und sonstig kränkelnde Pflanzen nach kurzr Quarantäne meist auch. Irgend wie und wann selektieren sich die Gattungen/Arten und man merkt, mit denen kann man gut und mit anderen nicht.
Auch wenn mann diese oder jene Pflanze gerne hätte, so hab ich es mir abgewöhnt (nicht nur bei den Ascleps) diese bei dem zweiten gescheiterten Versuch, nicht mehr kultivieren zu wollen und mich lieber an den Erfolgen der Anderen zu freuen.

LG
Frauke

10

Mittwoch, 13. Juli 2011, 08:02

Ja, Frauke, ich bin ganz Deiner Meinung. So lange habe ich ja noch keine Ascleps, aber es kristallisiert sich jetzt schon heraus, welche gedeihen und welche rumzicken. Meine stehen im Wohnzimmer auf dem Fensterbrett, Südseite, aber mit Balkon, so daß sie jetzt, bei hochstehender Sonne, diese nicht unmittelbar abbekommen.
Bei der hier gezeigten Huernie kann ich aber nichts mehr wegschneiden, weil der Trieb viel zu klein ist. Und das Ganze begann nicht oben sondern unten. Daß ältere Triebe von oben eintrocknen, hatte ich ja auch schon, aber ich hatte eben viel öfter Gelb-und Glasigwerden von unten...Und jetzt habe ich mir diese Huernie mal von innen angesehen, tja. Nun, ich probiere es noch mal mit dem übriggebliebenen Trieb und werde berichten. Urs

11

Samstag, 16. Juli 2011, 15:00

Hallo Urs
das könnte die sogenannte >Schwarzfäule < sein...tritt aus unerklärlichen Gründen gerne bei den Ascleps auf...ist schwer zu bekämpfen!! Meist hilft leider nur die Biotonne - weil sie das Ganze schnell auf die anderen Pflanzen ausbreitet...solltest du schleunigst diesen Trieb entsorgen...so schwer es dir auch fallen mag...
Viele Grüsse El
Die Intelligenz auf unsrem Planeten ist eine Konstante...die Bevölkerung wächst.

12

Samstag, 16. Juli 2011, 23:41

Hm, aber ist dabei nicht alles matschig? Das war es nämlich nicht, allerdings habe ich es ja wohl auch rechtzeitig entdeckt. Es fing so an: der Trieb wurde unten über der Wurzel gelb, dann war er an einer Seite eingedellt. Naja, dann habe ich nachgesehen und das Foto gemacht. Mit den gleichen Symptomen habe ich schon etliche andere Ascleps verloren, habe mir da aber nie das Innere angesehen. Urs

13

Samstag, 16. Juli 2011, 23:53

Liebe Urs,

so etwas hatte ich an einigen meiner Ascleps auch schon. Ich bin nach etlichen Bewurzelungen zur gleichen Überzeugung gekommen wie Du: Weg damit. Wer weiß was da drin steckt und ob es andere anstecken kann. Besorge Dir einen neuen Stecki und probiere es ein weiteres Mal, wenn der dann auch nichts werden sollte, ist das eben nichts für Deine Sammlung.

Aufmunternde Grüße
vom TOM

14

Samstag, 16. Juli 2011, 23:56

8) Moin Urs,

sehe ich auch so. Wer mit meinen Bedingungen nicht klar kommt, der hat bei mir eben Pech gehabt, ich kann nicht für jedes Seelchen ein "Asyl" bauen!

ciao, Tom.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

15

Sonntag, 17. Juli 2011, 08:59

Gut, nun ist er weg. Das täte mir ja noch fehlen, daß sich da was ausbreitet. Urs

16

Sonntag, 17. Juli 2011, 09:03

:thumbup:
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom