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1

Mittwoch, 18. August 2010, 18:46

Mitbewohner im Ausaattöpfchen

Hallo
neulich habe ich mal genauer nach meinen Aussaaten vom vergangenen Winter und Frühjahr geschaut. Teilweise sind auch andere pflanzen in den Töpfen gewachsen. Ich wollte mal die Frage stellen wie Ihr anderen mit solchen Mitbewohnern verfahrt.
Eigentlich sehen die kleinen alle ganz glücklich aus,finde ich -sogar die mit den Füßen in dem schwarzen Schwamm stehen.
»scoparius« hat folgende Bilder angehängt:
  • Eriosyce taltalensis v. floccosa FK 780 8 Mo. 2010 August15 013.jpg
  • Eriosyce taltalensis v. floccosa FK 780 8 Mo.2010 August15 014_renamed_20592.jpg
  • Eriosyce caligophila 2 Mo. 2010 August15 017.jpg
  • Gymnocalycium fischeri P106 8 Mo.2010 August15 015.jpg
  • Eriosyce megliolii 9 Mo. 2010 August15 008.jpg

2

Mittwoch, 18. August 2010, 18:55

8) Moin Jens,

bei mir gibt´s grundsätzlich keine Untermieter, raus damit, die gelten als "Futterkonkurrenz".
Es scheint mir allerdings auch nicht sonderlich verwunderlich, da das Aussaatsubstrat kein solches ist.
Hast Du da Blumenerde mit drin? Diese kann Fremdsaat enthalten und ist deshalb für die Aussaat nicht zu verwenden.
Ich benutze dafür feinen Bimskies.

ciao, Tom.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

3

Mittwoch, 18. August 2010, 19:16

Bei mir kamen bisher derartige Mitbewohner so gut wie nie vor und wenn doch sind sie innerhalb kürzester Zeit von selbst eingegangen, da mein mineralisches und recht trocken gehaltenes Substrat für nicht sukkulente Pflanzen kaum Überlebenschancen bietet.

4

Mittwoch, 18. August 2010, 21:26

Den Untermieter aus den ersten beiden Bildern würde ich sofort Hausverbot erteilen. Das Moos zeigt dafür zumindest an, dass der PH-Wert in deinen Aussaattöpfen stimmt. Sobald Blaualgen wachsen sollten, hättest du ein Problem.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


5

Mittwoch, 18. August 2010, 22:17

Hin und wieder zeigen sich auch in meinen Töpfen Untermieter, die sofort entfernt werden. Allerdings nicht in Aussaatgefäßen, dort hat Erde nichts zu suchen. Bei deinem "Pflänzchen" auf Bild 1 und 2 würde ich aber vorsichtig sein mit rausziehen. Meistens sind die Wurzeln so kräftig, daß du dir höchstwahrscheinlich die Sämlinge damit rausziehst. Abschneiden und beim nächsten Pikieren restlos entfernen, wäre meine Variante.

6

Mittwoch, 18. August 2010, 22:34

Vielen Dank für EureTips!
Ich glaube auch dass das Bäumchen auf Bild 1 und 2 bald sein Leben aushauchen sollte- warscheinlich werde ich es erst mal tief am Stamm abschneiden und nächstes Frühjahr beim Pickieren loswerden.
Mein Aussaatsubstrat besteht zu etwa 20% Ausaaterde von Haage, die ja etwas humos ist , dann kommen noch Perlite , Bims und Quarzsand dazu bei der letzten Aussaat habe ich auch Kieselgur untergemischt und damit eine Schicht oben auf gestreut. Auf den Boden der Töpfchen stopfe ich immer eine dünne Schicht Spagnum Moos zur Säureregulation und als Feuchtigkeitsspeicher. Das müßte das frisch Grüne Moos bei den beiden letzten Bildern sein, denn manchmal sind ganz feine Spagnumkrümel auch in das Substrat gefallen und warscheinlich wieder zu neuem Leben erwacht.
Da die Töpfe die meiste Zeit des Frühjahres und Sommers in einer Wasserlache auf dem Tütenboden stehen und die Tüten nach ein paar Monaten geöffnet werden kann auch austausch mit fliegenden Samen /Sporen passiert sein. Zum Gießen nehme ich immer abgekochtes Regenwasser, habe aber die gekauften substratbestandteile bisher nicht noch einmal sterilisiert.