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21

Dienstag, 19. August 2014, 15:13

Wunderschön! Die würde ich bei mir auch bewundern! ;)
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

22

Dienstag, 19. August 2014, 19:57

Was mir ein wenig Sorgen macht, ist das Wachstumstempo der von mir gepflegten Alluaudia-Arten. A. procera ist in einem Monat 7cm gewachsen. Ähnliche Wachstumsraten sind bei A. ascendens zu erwarten. Bis zu einer Höhe von 1,30 m werde ich die beiden genannten Pflanzen nicht kürzen.

Die würde ich bei mir auch bewundern!

Wenn bei mir die Gartenschere zum Einsatz kommt, lasse ich dir gern das abgeschnittene Stück, unbewurzelt, zukommen. Ich kann aber nicht garantieren, daß der A. ascendens-Steckling Wurzeln bildet. Wie mir der Verkäufer von A. ascendens mitteilte, ist dies ein schwieriges Unterfangen.

23

Mittwoch, 20. August 2014, 00:13

Nun schnippel mal nicht gleich, obwohl, netter Vorschlag. :thumbup:
Stecklingsvermehrung geht meist über das Probieren.
Manchmal klappt es manchmal eben nicht. Mit anisiertem Vogelsand hab ich schon manchen Steckling bewurzelt bekommen, der in Sukkulentensubstrat nicht wollte.
Aber alles zu seiner Zeit und nur schnippeln,wenn notwendig!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

24

Mittwoch, 20. August 2014, 23:24

Wow, das ist ein tolles Dingens!!! :love:

Das Längenwachstum krieg ich mit Schnippeln in den Griff. :D
Alles Liebe
Sabel

25

Freitag, 29. August 2014, 23:02

Als ich in der Dornenwald-Sektion des Palmengartens, Frankfurt am Main, Alluaudia ascendens sah, war ich sehr beeindruckt. Nun steht ein Exemplar dieser Art auf meinem Fensterbrett und macht mich glücklich.
Und im Palmengarten steht ein Exemplar weniger? ;)

Wirklich eine extrem attraktive Pflanze - aber 7 cm. in einem Monat sind schon sehr abschreckend...
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

26

Freitag, 29. August 2014, 23:11

aber 7 cm. in einem Monat sind schon sehr abschreckend...

Da brauchts halt nen Bonsaischnitt!
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Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

27

Montag, 8. September 2014, 23:24

Mit anisiertem Vogelsand hab ich schon manchen Steckling bewurzelt bekommen, der in Sukkulentensubstrat nicht wollte.

Vielen Dank für den interessanten Tip! :thumbup: Doch wie genau ich vorgehen muss, ist mir noch nicht ganz klar. Kannst Du mir diese alternative Bewurzelungmethode erklären?

Und im Palmengarten steht ein Exemplar weniger?

Diesen Kommentar hatte ich bereits erwartet als ich meinen Beitrag geschrieben habe. Gern hätte ich "unauffällig" ein Exemplar mitgenommen. :D

Übrigens ist A. ascendens in den drei Wochen 8 cm gewachsen. Die Konsequenz ist absehbar.

Gruß,
Norbert

28

Montag, 8. September 2014, 23:41

Die Vogelsandmethode funktioniert letztendlich wie andere Sukkulentenbewurzelungen auch: Schnippeln, 7 bis 10 Tage trocknen lassen und rein in den Vogelsand. Nach weiteren 7 bis 10 Tagen gelegentlich etwas Sprühen und hoffen, dass sich Wurzeln bilden.
Am besten Stecklinge dann schneiden, wenn die Pflanze voll in Saft und Trieb steht - aber das weißt du ja sicherlich.

8 cm. in drei Wochen? Habe die Ehre! Da werden ja Bäume neidisch.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

29

Dienstag, 9. September 2014, 23:04

7 bis 10 Tage trocknen lassen und rein in den Vogelsand.

........genau da unterscheidet sich diese Methode ja von den anderen!
Anisierter Vogelsand verhindert Infektionen, deshalb kannst Du den "Schnittling" sofort hineinstecken! :thumbup:
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Tom

30

Donnerstag, 11. September 2014, 01:14

Anisierter Vogelsand verhindert Infektionen, deshalb kannst Du den "Schnittling" sofort hineinstecken!

Nun verstehe ich, weshalb diese Methode bei "schweren" Fällen erfolgreich ist. Vielen Dank für die Aufklärung. :)

Nach weiteren 7 bis 10 Tagen gelegentlich etwas Sprühen

Ich habe einen E. milii x lomi-Steckling zuerst im Wasserglas ein Mikrowurzelchen entlockt, und danach diesen in ein Substrat gesteckt, welches ich konstant feucht halte. Ich hoffe, dass dies nicht zu einem fatalen Ergebnis führt. Bislang habe ich nur (geeignete) Stecklinge im Wasserglas zu Wurzeln verholfen.

31

Donnerstag, 11. September 2014, 09:23

Bei aS verhält es sich etwas anders aber Kakteen bekommt man leichter zum Wurzeln, wenn man sie mit genügend Trockenheit quält. Schließlich steigert das die Motivation die Wurzeln auf Wassersuche zu schicken. Wasserglas würde bei den allermeisten Kakteen definitiv schiefgehen - es sei denn, man platziert sie so, dass sie das Wasser nicht erreichen. Die gespannte Luft im Glas kann manchmal auch Wunder bewirken.
Bei den aS sollte wahrscheinlich differenziert werden, wie stark die Sukkulenz ausgeprägt ist. Bei hochsukkulenten Arten ist wahrscheinlich eine "kakteengeprägte" Vorgehensweise angebrachter. Bei leicht sukkulenten Sachen gerne auch im Wasserglas. Somit kann das bei Euphorbia milii u.ä. schon gut funktionieren.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

32

Donnerstag, 11. September 2014, 12:58

Wobei auch hier Probieren manchmal weiterhilft. Nicht alles, was beim einen klappt, funktioniert auch beim anderen. Grundlage sind diese Tips aber allemal. 8)
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

33

Donnerstag, 11. September 2014, 23:43

Eure Tips helfen mir sicherlich weiter. Vielen Dank dafür! Und,... der Probierhinweis kommt mir sehr gelegen. 8o

34

Mittwoch, 24. September 2014, 02:06

Alluaudia ascendens scheint den Spinnmilben gut zu schmecken, ebenso Euphorbia didiereoides. :pinch: Maßnahmen zur Bekämpfung und Vernichtung der Biester wurden eingeleitet.

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