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1

Mittwoch, 3. Juni 2009, 14:10

Was ist besser Holzkohle oder Zimt? / Zubereitung von Schachelhalmbrühe

Hallo,

wollte mal eure Erfahrung in bezug auf diese Thema haben.

Meiner einung ist gemahlener Zimt für Wunden besser, ich benutze zwar auch Holzkohle, aber man bekommt es einfach nicht so fein wie den Zimt.

Wa ist eure meinung??? 8o
Wer nicht kämpft hat schon verloren, doch wäre nicht aufgibt geht den Weg in menschlicher Würde :thumbup:

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!

2

Mittwoch, 3. Juni 2009, 15:05

Hi,

ich nehme bereits seit einigen Jahren erfolgreich Zimt für die "Arbeit" mit Stecklingen etc. und habe eine Erfolgsquote mit nahezu 100 Prozent.

Aus dieser Erfahrung heraus würde ich Holzkohle, wenn ich es noch hätte, lediglich ins Substrat für wurzelempfindliche Pflanzen einsetzen, jedoch auch da macht man sich kohlenrabenschwarze Hände beim Mischen. Ein Guß mit einer Schachtelhalmbrühe hat den gleichen Effekt und düngt noch leicht dazu.

Grüße

Andreas

3

Mittwoch, 3. Juni 2009, 17:30

Hallo Rip V

ich nehme für Wundbehandlungen auch immer Zimt, wahrscheinlich aus Bequemlichkeit da es schon fein gemahlen und praktisch immer welches in der Küche ist. Probleme hatte ich dabei noch keine (außer mit meiner Frau vielleicht :D )

@Andreas

Die Zubereitung Deiner Schachtelhalmbrühe oder Jauche habe ich auf Deiner HP gesehen.
Beim letzten Spatziergang habe ich den Schachtelhalm am Acker stehen sehen und möchte das auch mal ausprobieren.
Wie groß muss das Zeug denn sein bzw. welche Größe ist ideal für die Brühe ? Oder ist das egal ??
Sorry für das OT


LG Andreas

4

Mittwoch, 3. Juni 2009, 17:49

Ich verwende Holzkohlepulver, das ist bereits staubfein gemahlen und bei Kakteen Schwarz unter der Bezeichnung "Aktivkohle staubfein" erhältlich. Zimt habe ich bisher noch nicht benutzt, was aber nicht bedeutet dass ich ihn für weniger wirksam halte.

5

Mittwoch, 3. Juni 2009, 19:52

Guten Abend Namensvetter,

ich schneide den Schachtelhalm immer so Ende Mai, also vor kurzem war es wieder soweit. Die Halme sind in der Regel ca. 15 bis 20cm hoch. Grundsätzlich sollten es diese Frühlingsaustriebe sein, wenn später noch was nachwächst, sind diese meistens nicht so gehaltsvoll.

Liebe Grüße

Andreas

6

Mittwoch, 3. Juni 2009, 22:27

..aha ok, dann mache ich mich die Tage mal zum Acker. Danke für den Tip !

LG Andreas

7

Freitag, 5. Juni 2009, 20:01

Hallo,

müsste nicht auch Schachtelhalmtee gehen, habe da einen eintrag bei wiki gefunden.

Man muss ihn nur 20 min ziehen lassen um die inhaltsstoffe zu bekommen.

Was meint ihr??
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8

Freitag, 5. Juni 2009, 20:41

Da kann ich nicht mitreden, da ich die Inhaltsstoffe des Tees nicht kenne und somit nicht weiß was die raus genommen haben.

Nebenbei ist manch Gartenfreund äußerst glücklich, wenn er den Schachtelhalm los ist, weil es ist schon ein bitterböses Unkraut. Wenn es niemand anders weiß, einfach ausprobieren und testen welches Ergebnis dabei herauskommt. Vielleicht mal einfach einen Blumentopf mit Blumenerde füllen und patschenass machen. Nach kurzer Zeit wird das Substrat schimmeln, dann den Schachtelhalmtee drauf. Geht der Schimmel innerhalb von ein paar Stunden weg, dann ist der Tee so gut, wie sein natürlicher Kollege.

Vielleicht kannst du hier ja mal gelegentlich berichten.

Grüße

Andreas

9

Freitag, 5. Juni 2009, 21:04

Der Schachtelhalmtee-Schimmeltest ist eine einfache und zugleich super Idee!

Ich wollte dieses Jahr auch eine Schachtelhalm-"Jauche" ansetzen, allerdings konnte ich keinen finden. Klingt zwar unglaublich und viele werden mich jetzt für blind o.ä. halten, aber ich kann euch versichern, dass ich in unserer Umgebung hier jede Ecke kenne. Unser 19-monatiger Nachwuchs liebt nichts mehr, als hier im Kinderwagen durch die Gegend geschubbst zu werden (Pferde, Hühner, Enten, Schiffe am Kanal gucken, etc.). Eine Stunde am Tag ist das Minimum - somit kenne ich mittlerweile jeden Acker und alle Trampelpfäde durch die Wälder. Von Schachtelhalm keine Spur! Früher ist Schachtelhalm überall in den Äckern gewuchert. Naja, jetzt werd ich das Zeug halt mal bestellen und die Wirkung abwarten.

Aber vom eigentlichen Thema sind wir mittlerweile sehr weit entfernt: Zimt ist daheim immer greifbar und einfach anzuwenden. ;)
»Shamrock« hat folgendes Bild angehängt:
  • RaúlKatzePferd_klein.jpg
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


10

Freitag, 5. Juni 2009, 21:41

Hi,

auch wenn es beneidenswert ist, das ihr keinen Schachtelhalm bei euch habt, aber mir kam gerade noch eine Idee. Schnappe deinen kleinen goldigen Prinz und fahre mal bei einem Pflanzenfachmarkt vorbei. Wenn ich mich richtig erinnere gibt es Schachtelhalmextrakt auch zu kaufen. Der Prinz bekommt natürlich auch was zum Naschen, geht klar.

Grüße

Andreas

11

Freitag, 5. Juni 2009, 22:00

Hi Andreas,

die nächsten Pflanzenfachmärkte liegen leider in keinem kinderwagengerechten Umkreis - und ich muss sowieso eine Bestellung bei Kakteen-Schwarz loswerden. Insofern kein Problem! Neudorff läßt grüßen! Ob ich dort auch was zum Naschen finde? Im Zweifelsfall brauch ich von hier 45 Minuten mit dem Auto und bin bei Herrn Schwarz und hole meine Bestellung persönlich ab. Schon verwunderlich, dass ich keinen Schachtelhalm zum "Selberbrühen" finde.
Trotzdem danke für den Tip und viele Grüße
Shamrock - Matthias
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

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Echinopsis2

unregistriert

12

Freitag, 5. Juni 2009, 23:04

Ach apropos Zimt
@Matthias: Ist deine Mammillaria plumosa wieder geworden, die ich dir ausgeschnitten habe? Die habe ich ja mit Zimt behandelt. Wäre an der Stelle recht interessant.

Grüsse,Echinopsis2

13

Samstag, 6. Juni 2009, 13:54

Ach apropos Zimt
@Matthias: Ist deine Mammillaria plumosa wieder geworden, die ich dir ausgeschnitten habe? Die habe ich ja mit Zimt behandelt. Wäre an der Stelle recht interessant.

Grüsse,Echinopsis2


Danke für die Nachfrage, aber leider nein. Der Pilz hatte sich wohl bereits zu weit verbreitet... Ob es an mangelnder Desinfektion bzw. am Zimt lag ist schwer zu sagen. Nachdem ich aber diesen Winter erstmal Pilzinfektionen in der Sammlung hatte, will ich eben dieses Jahr mit Schachtelhalm präventiv gegensteuern. Und schwupps wurde ein netter Bogen zurück zum eigentlichen Thema gespannt... ;)

Viele Grüße - Matthias (Shamrock)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


14

Freitag, 12. Juni 2009, 12:41

Hallo,

am letzten WE war ich wie angekündigt auf dem Acker und habe eine Tüte(ca. 2kg) Schachtelhalm gesammelt.
Den habe ich wie nach Anweisung gewaschen, mit 20L Regenwasser 1-2h gekocht und am nächsten Tag durch ein altes T-shirt geseiht.
Die Brühe steht seit dem in einem großen Topf auf meiner Terrasse.
Gestern habe ich gesehen, dass sich auf der Oberfläche ein weisser Belag bildet, der wie Schimmel aussieht und die Brühe riecht auch leicht sauer. ?(
Ich nehme an, ich kann die Brühe jetzt wegschütten und die Arbeit war umsonst, oder ? Den Schimmel möchte ich jedenfalls nicht über meine Pflanzen sprühen.
Vielleicht war es der falsche Schachtelhalm, ich weiß es nicht. :S

Gruß Andreas

15

Freitag, 12. Juni 2009, 21:27

Wie ihr sicher bemerkt habt, ist aus dem ursprünglichen Thema Was ist besser Holzkohle oder Zimt? ein zweites Thema Zubereitung von Schachelhalmbrühe hervorgegangen. Da die beiden Themen jedoch so ineinander verstrickt sind, dass eine Trennung fast unmöglich ist, habe ich die Themenüberschrift entsprechend ergänzt. ;)

16

Freitag, 12. Juni 2009, 22:22

Danke Markus

und sorry für das Durcheinander.

Gruß Andreas

17

Samstag, 13. Juni 2009, 09:03

und sorry für das Durcheinander.

Hallo Andreas,

ist ja nicht schlimm, ich finde "beide" Themen sehr interessant. ;)

Ich hatte auch schon in Erwägung gezogen Schachtelhalmbrühe herzustellen, bin jetzt aber durch deine Erfahrungen doch verunsichert. Vielleicht kann sich Andreas Lochner, der ja Erfahrung mit der Herstellung von Schachtelhalmbrühe hat nochmal zu dem Thema äußern und erklären ob dieser weißliche Belag und der säuerliche Geruch normal sind.

18

Samstag, 13. Juni 2009, 14:07

Hallo Männer,



vielleicht kann euch dieser Artikel etwas weiterhelfen.


http://www.bio-gaertner.de/Articles/II.P….Rezepture.html



Gruß Frank

19

Samstag, 13. Juni 2009, 14:21

Hallo Frank,

ja die Seite hatte ich auch schon gegoogelt und nach der Anleitung oder der von Andreas L. bin ich ja auch vorgegangen.
Was mich wundert ist, dass man das Zeug ja als Fungizid ausbringt, es aber selbst anfängt zu schimmeln.
Naja ich hab´s mittlerweile weggeschüttet und werde vielleicht das Konzentrat von Neudorf kaufen.
Ich wollte es eigentlich speziell für meine Rosen, da ich da immer Probleme mit Sternrusstau habe und versuche das Chemiezeugs zu vermeiden.

Gruss Andreas

20

Samstag, 13. Juni 2009, 19:46

Hallo Andreas,

daß diese Brühe dann schimmelt, wundert mich auch. Ich hatte in dem dazugehörigen Forum
(vom Bio-Gärtner) mal etwas davon gelesen, daß diese "Jauche" auch einen Gährungsprozeß
durchmacht und sich dann obendrauf Schaum bildet, der - bei täglichem Umrühren - nach etwa
3 Wochen verschwinden soll. Allerdings wurde der Ackerschachtelhalm auch mit kaltem Wasser
angesetzt ohne zu kochen.
Aber vielleicht weiß der andere Andreas noch etwas Genaueres dazu, falls er jemals wieder
aus dem "Botanischen Garten" in Hasselroth hier ins Forum zurückkehrt. :D

Gruß Frank

Ich benutze übrigens den käuflichen Schachtelhalm-Extrakt von Neudorff, alles andere ist mir
zu aufwendig.