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7 841

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 22:51

Die Frostspanner hättest du als Vogelfutter ruhig sitzen lassen dürfen. ;)


Die Vögel sind leider immer zur falschen Zeit an diesem Ort. Ich sehe die Falter immer nur in der Dunkelheit und da schläft das Federvieh. An der Lampe, da kümmert sich Familie Spinne drum, aber die am erleuchteten Fenster verweilen, um die kümmere ich mich dann ;)

Und da derzeit oft so ein kalter Wind weht, dass ich nicht mal die Kamera mit zur Hunderunde nehme, gibt es jetzt Bilder, welche zum Teil aus dem Warmen (beheizte Garage, deshalb etwas milchig durch die Scheibe) geschossen wurden, meine Futterstationen:
Das große Spatzenfutterhaus hab ich ja schon gezeigt. Unweit vom GWH hängt noch ein kleines Häuschen im Weißdornbusch und zwei Futterspender im Holunder.





Sobald das große Futterhaus leer geräumt ist, machen die Spatzen lange Hälse und plündern das kleine Häuschen. Und mäklich sind die auch noch. Hab im Sommer extra den Rapssamen aufgesammelt, weil da Spatz und Fink ständig an den Samenständen zu sehen waren. Nun bleibt das Zeug liegen. Mal abwarten, was ist, wenn es kälter wird.
Mit den Futterspendern kommen die zum Glück nicht so recht klar und nehmen dort das, was heruntergefallen ist.



Auf dem Weg zum GWH bzw. dieser Futterstelle sehe ich oft etwas Braunes am Boden huschen. Für einen Moment denkt man an Mäuschen, aber das ist der Zaunkönig.



Wenn nicht zu sehen, so kann man ihn oft hören. Hört sich an wie ein Mini-Taser.

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7 842

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 23:00

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Im letzten Jahr hatte ich nur die Flasche (Futterstelle 03-05) im kleinen Hofgarten am Birnenbaum hängen. Dieses Jahr hängt da ein bisschen mehr. Die bunten Teile haben wir letztens mit den Enkeln gebastelt.



Diese Futterstelle wird sehr gut angenommen. Habe ich hinten immer um die 10 Meisen sind es vorn mind. 20. Und natürlich haben die Spatzen das Futterangebot auch entdeckt. Haben aber keine Chance an den Silos, aber da fällt genug herunter, so dass sie sich dort laben können. Nachbessern musste ich auch schon, denn in der Röhre wurde bei Regen das Futter nass. Da kam ein Dach drauf und weil ich den Baumläufer am Stamm gesehen habe, wurden fix noch ein paar Aluschalen mit Fettfutter (klein gemachte Baumfrüchte, Rosinen, Nüsse, Haferflocken, Mehlwürmer in Kokos-/Rinderfett) befüllt und am Stamm angebracht.





Das Rotkehlchen traute sich nun zumindest schon in den Baum und auch an der anderen Futterstelle (da hängt in der Zwischenzeit auch solch Fettfutter) hab ich es schon gesehen, den Baumläufer hab ich noch nicht wieder gesehen, aber der Kleiber war da.



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7 843

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 23:07

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Der Baumläufer passte nicht mehr mit in den Beitrag:



Und nicht ganz so schön anzuschauen, aber immer mal wieder anzutreffen sind Parasiten bei den Gartenvögeln.
Letztens schon beim Anfüttern, eine Kohlmeise mit einer Zecke unter dem Schnabel. Die war aber ganz vital.
Anders dieser Tage eine Kohlmeise im vorderen Garten, welche abseits der anderen durch das Gras hüpfte und dann am Weinspalier hoch auf die Mauer.





Die rechte Seite habe ich nicht scharf erwischen können, das sah aber schon gruselig aus. Mindestens 5 Zecken haben sich da am Kopf fest gebissen.
Mal schauen, wie ich es mache, damit es trocken bleibt, denn auf jeden Fall muss nun noch ein Vogelsandbad (gemischt mit Kieselgur) aufgestellt werden, damit die armen Kreaturen sich ihrer Plagegeister entledigen können.
Hat der Hund doch mal eine erwischt, dann nimmt man die Zeckenzange, aber solch einen Vogel kann man ja nun nicht einfach mal so von der Futterstelle pflücken und bearbeiten.

LG
Frauke

7 844

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 23:20

Da wird sich schon ein Dächlein für das Sandbad finden lassen.
Das Gefühl kenn ich, da leidet man immer gleich mit... Hab ja auch schon unzähligen Eidechsen unzählige Zecken entfernt. Dann bedanken die sich noch nichtmal.

Sooo furchtbar kann doch das Wetter gar nicht gewesen sein. Auf einigen deiner Fotos ist eindeutig Sonnenschein zu erkennen! Aber die Zecken sollten sich doch jetzt, bei diesen Temperaturen, freiwillig ergeben. Dachte ich zumindest. Reicht da die Körpertemperatur der Vögel aus, um die bei Laune zu halten?

Danke für die unterhaltsame Runde! :thumbup:
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


7 845

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 06:33

Danke für die schöne Fotorunde, Frauke :thumbup:
Es ist wunderschön zu sehen, wieviele Vögel sich bei euch wohlfühlen und die Futterangebote bei euch annehmen, das ist auch für die Kinder toll :love:


Beim Schwarzmeislein sehe ich auch in der Vergrößerung nicht unbedingt Zecken. Sie haben eine gewisse Neigung zu Vogelpocken (Avipox), auch Trichomonaden kommen vor. Sollte sie also so schwach sein, dass sie sitzen bleibt, wäre einfangen nicht die schlechteste Idee zumal viele Tierärzte Wildtiere kostenlos behandeln.
Trotzdem ist so ein Kieselgur Bad eine super Idee! Denn unter Vogelmilben und Lausfliegen leiden unsere gefiederten Freunde auch..... :S


7 846

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 18:43

In Deinem Garten, liebe Frauke, hat man es als Piepmatz ja echt gut!

7 847

Samstag, 15. Dezember 2018, 00:27

. . . wieviele Vögel sich bei euch wohlfühlen und die Futterangebote bei euch annehmen, das ist auch für die Kinder toll

In deinem Garten, liebe Frauke, hat man es als Piepmatz ja echt gut!
Jo, die Piepser scheinen sich wohl zu fühlen. Und ja, die Kinder, in diesem Falle der große Enkel, mit dem ich die Futterhäuschen gebastelt habe, schaut schon ganz gespannt. In der Stadt aufgestellt, kamen an seinem Häuschen noch nicht so viele Vögel vorbei.
Aber auch mich entspannt es sehr, die Vögel so zu beobachten. Sie sind ja ganzjährig Gast in unseren Gärten und vertilgen so machen Schädling, so will ich sie doch über den Winter bei Laune halten.
Nochmal zu den Parasiten: Bei der zweiten Meise erschien es mir tatsächlich nicht so recht nach Zecke, wusste aber auch nicht, was das sein sollte, da ja die Stellen sichtlich blutunterlaufen bzw. offen sind.
Hab mal nachgelesen. Die Vogelpocken sind meldepflichtig von Veterinäruntersuchungsämter, Leitern der Tiergesundheitsämter oder sonstiger öffentlicher oder privater Untersuchungsämter sowie Tierärzten.
Wenn ich die kleine Zombie-Meise (sehe sie nur noch in der Dämmerung am Futterplatz) einfangen kann und zum TA schaffe, dann meldet der das, sonst bleibt es unbeachtet?

Ein paar Bilder gibt es auch noch :D

Die Futterstellen finden nicht nur die Vögel interessant. Hans und Miezi finden es ganz spannend, was da im Baum vor sich geht.



Die Futterstellen sind aber so weit oben angebracht, dass man da nicht mal so einfach hochspringen kann. Und die Vögel sind ja auch sehr vorsichtig. Spatz und Rotkehlchen sind eh bei der kleinsten Bewegung weg. Die Meisen allerdings, sind etwas gelassener.

Herr Kleiber, sonst ab und an in der hohen Tanne zu sehen, meint, er kommt jetzt öfter



und das Fettfutter wird gut angenommen.



Endlich traut sich auch das Rotkehlchen an die Futterstellen. Zwar noch ganz zaghaft am Boden suchend und auf der Gartenbank sitzend, aber es ist da.



Und, beim Gartenrundgang mit Blick auf die Felder hab ich den Fasan mal wieder erwischt.



Nachts macht der schon manchmal üble Geräusche, so dass ich die Hunde beruhigen muss.

LG
Frauke

Der Beitrag von »samsine« (Samstag, 15. Dezember 2018, 00:28) wurde vom Autor selbst gelöscht (Samstag, 15. Dezember 2018, 00:30).

7 849

Gestern, 00:53

Der Fasan als Hundeschreck? Hätte ich dem hübschen Gesellen jetzt gar nicht zugetraut...
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


7 850

Gestern, 21:37

Toll, Frauke - Fasane haben wir hier leider keine - daher finde ich diese Fotos besonders toll! Aber auch Rotkehlchen und Kleiber sind richtig schön getroffen ^^

Meldepflichtig ist nicht der Vogelpocken-Verdacht, sondern erst die bestätigte Erkrankung. Daher denke ich, dass die meisten Fälle im Wildtierbereich ungemeldet bleiben. Denn wenn der Tierarzt sich zur Diagnostik entschließt, bleibt er ja vermutlich auf seinen Kosten sitzen und so eine PCR ist nicht ganz günstig. Evtl in Zusammenarbeit mit einem staatlichen tierärztlichen Untersuchungsamt.
Aber vielleicht ist es auch was anderes, wärst du hier und hättest das Meislein gesichert, würde ich erstmal nen Tupfer machen und unters Mikroskop legen. Trichomonaden erkennt man sehr gut, bakterielle Infektionen auch.