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Sonntag, 16. September 2018, 21:00

Einer meiner Lieblinge blüht den ganzen Sommer
Du meinst die hier, oder? ;)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Samstag, 29. September 2018, 21:34

Frostnächte halten auch Chilenen nicht vom Blühen ab!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Freitag, 16. November 2018, 21:31

Jetzt muss ich wirklich mal ganz dumm fragen: Wie macht ihr das eigentlich mit Copiapoa-Früchten vor der Winterruhe?
Leider sind ja da einige recht hybridisierungsfreudig und wenn mehrere Copiapoen gleichzeitig blühen, dann hat man die Schererei. Dummerweise sind am Samen auch noch Elaiosome dran und wenn man da nicht erntet, dann gammelt das Zeug über´n Winter doch sicher im Scheitel, was für so einen Kaktus bestimmt nicht gesund sein kann. Also wird die Frucht vorsichtig und mühevoll mit einer Pinzette ausgelöffelt und danach hat man dann ein 3 cm tiefes Loch in der Scheitelwolle:


Einzig bei der Copiapoa calderana gelingt´s mir regelmäßig die gesamte Frucht aus dem Kaktus zu fischen:
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Samstag, 17. November 2018, 08:52

Leider kann ich konkret zu Copiapoa-Früchten nichts sagen. Normalerweise erntet man Früchte die sich relativ leicht vom Pflanzenkörper entfernen lassen. Früchte, die noch richtig fest sitzen, sollten aber im Winter nicht vergammeln. Wenn du solche Früchte herausreißt, entstehen ja auch Wunden und es bleiben Fruchtreste am Körper die dann schimmeln können. Eine festsitzende Frucht wird doch noch gut von der Pflanze versorgt.

Da hilft aber nur ein ständiges Beobachten im Winter.

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Samstag, 17. November 2018, 09:43

Jens, hier liegt die Betonung auf "VOM Pflanzenkörper". Diese Copiapoa-Früchte reifen und sitzen aber eher IM Pflanzenkörper (bzw. in der Scheitelwolle). Wenn sich der Fruchtdeckel öffnet (siehe Foto), dann sind die Früchte auch reif. Dank der Elaiosomen kommen im Habitat ab diesem Moment Ameisen und andere Insekten und "löffeln" die Frucht aus. Wenn ich diese reife, offene Frucht so samt Kaktus ins Winterquartier räume, ist wahrscheinlich Schimmel vorprogrammiert - und dieser würde dann höchstwahrscheinlich auch in das Innere der Copiapoa übergehen.
Bisher hab ich noch nie beobachtet, dass eine Copiapoa-Frucht irgendwann auch aus dem Inneren der Pflanze nach oben geschoben wird. Also hilft nur Pulen und Löffeln. Soweit zumindest meine bescheidenen Kulturerfahrungen. Deshalb ja auch die Frage, ob ich mich vielleicht einfach nur zu dumm anstelle und das Ganze auch viel bequemer gelöst werden kann.

Lieber eine kleine Wunde, welche rasch abtrocknen kann, als dauerfeuchte Elaisomen, welche dank ihrer Zusammensetzung nicht nur für Ameisen sehr gesund sind, sondern auch einen wunderbaren Nährboden für Pilzsporen jeglicher Art bieten.
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Dienstag, 20. November 2018, 19:47

Ich finde diese Rübenwurzlertöpfe vom Schwarz echt praktisch - aber sonderlich langlebig sind sie nicht. Manche Kakteen wollen einfach nicht warten, bis im Spätwinter sowieso umgetopft wird:
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107

Sonntag, 25. November 2018, 20:18

Ich kontrolliere gerade den ganzen Bestand und ich kann sagen dass meine Schwarz-Rübenwurzlertöpfe einiges aushalten. Manche Wurzel biegt den Topfwand ganz nach außen, aber sie halten Stand :) .

Aber umgetopft gehört leider einiges ;(

108

Sonntag, 25. November 2018, 21:45

Da wird hier wahrscheinlich die direkte, ungefilterte Sonneneinstrahlung dem Plastik noch zusätzlich zusetzen.
Das mit deinem letzten Satz dachte ich mir beim Einräumen auch. :wacko:
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109

Sonntag, 25. November 2018, 21:47

Bei mir stehen alle so dicht an dicht, dass der Topf kein Sonnenlicht sieht, von dem her könntest du recht haben...

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Donnerstag, 29. November 2018, 16:56

Bei uns gehen die Rübenwurzlertöpfe von S. auch hier und da kaputt. Aber nur die aus dem spröden Plastik in den Größen 7x7x11 und 5x5x8,5. Die noch tieferen aus Polypropylen hingegen, halten bisher ausnahmslos gut durch.

111

Donnerstag, 29. November 2018, 19:33

Genau die Erfahrungen kann ich auch unterschreiben. Kann ihn ja mal bei der nächsten Börse in Berg drauf ansprechen... ;)
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Freitag, 30. November 2018, 14:09

Ich habe noch mal geschaut, aber ich habe gar keine Rübenwurzlertöpfe, nur die, die bei Schwarz Vierkant-Container genannt werden. Die sind etwas höher als die normalen Vierkanttöpfe, aber deutlich niedriger als die Rübenwurzler. Meine Chilenen, Lobivien und (manchen) Rebutien geht es darin aber prima.

Preislich sind die Vierkant-Container eher wie die Normalen und damit bei größeren Mengen vier Mal so günstig wie die Rübenwurzler. Von denen kann ich jedenfalls sagen, dass sie sehr stabil sind und ich werde demnächst wieder einen größeren Karton bestellen...

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Sonntag, 2. Dezember 2018, 16:29

Ja Anton, die Vierkant-Container halten bei uns auch gut. Aber die sind ja auch aus Polypropylen. Die Rübenwurzlertöpfe (s.o.) haben ein anderes Material und das wird schnell sehr spröde an den Kanten. Oder wenn man mit der Topfzange oben anfasst, zack, brechen bei älteren Töpfen Teile vom Topfrand ab. Wenn es die Größen auch in PP gäbe, das wäre gut.