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Samstag, 3. November 2018, 14:48

Lithops Samenkapsel

Hallo zusammen!
Seit 2 Jahren hab ich meine kleine Sammlung und auch schon welche ausgesät. Allerdings hab ich nun die vllt. sehr blöde Frage, wann bildet sich endlich eine Samenkapsel? Blüten waren dieses Jahr reichlich da. Vllt. kann ja jemand helfen, Google hat mir auch nicht geholfen.

Grüße, Andreas
»Cyrus« hat folgendes Bild angehängt:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Markus Spaniol« (3. November 2018, 15:00) aus folgendem Grund: Bitte den Nutzungsbestimmungen entsprechend die foreninterne Dateianhangsfunktion für Bilder nutzen, denn nur so wird gewährleistet, dass die Bilder dauerhaft gespeichert bleiben. Ansonsten kann es sein, dass der externe Bilderhoster die Bilder löscht und der Beitrag somit nutzlos wird. Ich habe dein Bild entsprechend bearbeitet und als Anhang hochgeladen.


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Samstag, 3. November 2018, 15:02

Bitte den Nutzungsbestimmungen entsprechend die foreninterne Dateianhangsfunktion für Bilder nutzen, denn nur so wird gewährleistet, dass die Bilder dauerhaft gespeichert bleiben. Ansonsten kann es sein, dass der externe Bilderhoster die Bilder löscht und der Beitrag somit nutzlos wird. Ich habe dein Bild entsprechend bearbeitet und als Anhang hochgeladen.

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Samstag, 3. November 2018, 15:14

Hallo Andreas,

herzlich Willkommen hier im Forum.

Das mit den Bienchen ist dir bewusst? Vielleicht auch, wie das bei uns Menschen funktioniert? Lithops machen da keine Ausnahme. ;)
Vielleicht hast du eine selbstfertile Art oder die gleiche (bzw. eine nah verwandte) hat zeitgleich geblüht. Die Bienchen und Co. erledigen dann den Rest.

Wie du den Samen erntest weißt du? Einfach mal so eine Kapsel nass machen und dabei beobachten... Eine wahrhaft geniale Erfindung der Evolution! Der Samen wird nur bei günstigen Bedingungen ausgebracht - als sukkulenter Extremist hat man ja nix zu verschwenden.

Viel Spaß noch hier und beste Grüße! - Shamrock (aka Matthias)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Samstag, 3. November 2018, 17:02

Sorry, kleiner Nachtrag: Hab deine Frage leider nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit gelesen... Bei den nächsten Blüten einfach mal den Pinsel schwingen. Vielleicht klappt's ja dann zumindest mit irgendwelchen undefinierbaren Hybriden. Die gleiche Pflanze wirst du allerdings wahrscheinlich nicht mit sich selbst bestäuben können.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Samstag, 3. November 2018, 23:11

Ok, Danke für die Antworten.
Bilder werd ich dann hier direkt hochladen ;)

Sicher ist mir das Prinzip der Vermehrung bewusst8)
Ich muss auch sagen, dass wir erst umgezogen sind und vorher haben die nie geblüht, das ist jetzt das erste Mal diesen Herbst.Also nachhelfen mit dem Pinsel krieg ich hin. Da ich ja die Sorten jetzt nicht so kenne, kann ich also nicht gleich und gleich bestäuben? Und müssen die blühen dazu oder geht das nicht auch jetzt noch ? Wie groß ist denn dann so eine Kapsel? Also nicht, dass ich die übersehe.. Laut Google sehen die schon etwas größer aus.

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Samstag, 3. November 2018, 23:43

Sorten? Oder Arten? Kommt ganz darauf an, was du da so ausgesät oder gekauft hast... Sorten sind menschliche Züchtungen oder Auslesen (also eben Hybriden usw.), wogegen Arten als solche in der Natur vorkommen. Bei Lithops legt man normalerweise Wert auf Arten. Weiß auch gar nicht, wie leicht die hybridisert werden können.
Gute Überleitung zum nächsten Punkt: Schon gleich und gleich - nur funktioniert das eben nicht, wenn beide Blüten von der gleichen Pflanze sind. Also ein Ableger von der Mutterpflanze kann im Normalfall (wie immer gibt´s natürlich Ausnahmen von der Regel) nicht mit der Mama bestäubt werden.

Bestäuben geht natürlich nur, wenn auch die entsprechenden Blüten dazu grad vorhanden sind. Du musst ja mittels Pinsel o.ä. den Pollen der einen Blüte auf die Narbe der anderen Blüte bringen. Gut, notfalls kann man frischen Pollen auch eine Weile einfrieren, aber das sind dann wohl eher Projekte für die kommende Blühsaison.

Die Fruchtkapsel an sich sieht zwar erst bei näherem Blick interessant aus. Wirkt halt recht verdorrt braun, aber übersehen kann man sie eigentlich nicht. Wenn deine Lithops aber erst kürzlich in diesem Herbst geblüht haben, dann brauchst du sowieso noch etwas Geduld. Die Früchte samt Samen müssen sich ja erstmal entwickeln und reifen. Mit Lithops kenn ich mich wirklich nicht sonderlich aus, aber ich glaub, dass wäre dann erst im Frühling soweit.
So sieht beispielsweise eine offene Frucht der Verwandtschaft aus: Delosperma Im Durchmesser etwas kleiner als eine Cent-Münze.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Sonntag, 4. November 2018, 11:55

Moin!
Ich hab eine Schale mit selbst gesäten, die sind aber noch nicht so weit, dass sie blühen. Also was ich da habe in dem Topf, kann ich gar nicht mal sagen, es war ein Topf aus dem Baumarkt. Daher weiß ich auch nicht, wie die sich zusammensetzen, ob jeweils unterschiedliche Mutterpflanze oder so.
Diese Fragen mögen für den Wissenden halt doof klingen, aber ich habe mich noch nicht so mit beschäftigt und nun steh ich da, würde mich freuen, wenn da was draus wird. Hab jetzt mit dem Pinsel ein wenig verteilt und hoffe mal, dass es was wird.
Heut ist auch der Tag, an dem die in den Keller wandern unters Kunstlicht.
Versuche mich jetzt in Geduld zu üben ;)

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Sonntag, 4. November 2018, 12:29

Diese Fragen mögen für den Wissenden halt doof klingen, aber ich habe mich halt noch nicht so mit beschäftigt und nun steh ich da, würde mich halt freuen wenn da was raus wird.

Deine Fragen sind keineswegs doof und dass du dich an deinen Lithops erfreust ist doch schön.

Offenbar hast du im Bezug auf die Kultivierung von Lithops bereits mehr Erfolg als ich, denn meine Versuche mit Lithops sind leider stets gescheitert. Siehe -> Lithopsschale:(

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen Lithops und weitere Fragen oder Berichte sind selbstverständlich willkommen. ;)

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Sonntag, 4. November 2018, 12:47

Hallo Markus!
Hatte grade schon in dem Thread gepostet. Schade, dass es so endet bei Dir. Im Grunde pflege ich die nicht viel,vllt. hab ich auch nur einfach Glück?
In meiner selbst gesäten Schale sind bisher schon einige abgestorben diesen Sommer. Unser Balkon ist mit Doppelstegplatten überdacht und bildet so eine Art Treibhaus, das haben ganz viele Sachen bei uns nicht verkraftet, der Sommer war dafür zu heiss einfach teilweise.
Vielleicht bringst Du ja trotz allem noch mal den Mut auf es zu versuchen! :thumbsup:

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Sonntag, 4. November 2018, 13:05

Vielleicht bringst Du ja trotz allem noch mal den Mut auf es zu versuchen!


Gänzlich ausschließen möchte ich es nicht, doch zurzeit fehlt mir tatsächlich der Mut.

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Sonntag, 4. November 2018, 19:47

Hab jetzt mit dem Pinsel ein wenig verteilt und hoffe mal, dass es was wird.
Ich drück die Daumen!
Prinzipiell scheinst du ja auf dem richtigen Weg zu sein. Ich habe es nicht geschafft, meinen einzigen Lithops zur Blüte zu bringen. War wohl auch eine etwas blühfaule Art, aber dennoch... Es gibt Lithops-Pfleger, welche deutlich weniger Erfolg als du haben...

Geduld ist bei sukkulenten Pflanzen immer gut! Aber warum Kunstlicht im Winterquartier? Wenn´s kühl ist und kein Wasser gibt, dann wird doch sowieso geschlafen - und zum Schlafen ist Licht sekundär. Gut wenn man´s hat, aber da reicht irgendein Nordfenster auch vollkommen aus.
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Sonntag, 4. November 2018, 20:19

Danke!
Also meine Lithops wollten lange nicht blühen. Dieses Jahr dann aber gut! Im Winter kommen die immer in den Keller unters Kunstlicht. Dazu stelle ich dann meine Fleischfressenden Pflanzen. Ich meine gelesen zu haben, dass auch im Winter Licht nicht schadet, nur ein paar Stunden halt über Zeitschaltuhr. Zumindest sehr hell soll es sein. Bis jetzt klappt’s und dann ändere ich das lieber nicht^^
Viele Grüße, Andreas

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Sonntag, 4. November 2018, 21:15

Klar, never change a winning team... Meinte halt nur, dass es kein Muss ist. Bei dunkler Überwinterung muss man sie halt lediglich im Frühling wieder recht vorsichtig an die Sonne gewöhnen.
Dann hoffe ich doch mal, dass deine Steinchen das Blühen auch in den nächsten Jahren beibehalten! :thumbup:
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Sonntag, 4. November 2018, 21:49

Du weißt doch alles , umso mehr wundert es mich dann, dass Du keinen Erfolg hattest.
Versuch es doch einfach noch mal :thumbup:
Können uns ja austauschen, also ich kann Dich gern unterstützen so gut ich kann!

Grüsse

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Sonntag, 4. November 2018, 23:21

Ich kann einigermaßen gut mit Kakteen umgehen, aber wissen tu ich sicher nicht alles. Gerade bei den anderen Sukkulenten darf ich schon auch noch viel Erfahrungen sammeln... ;)
Dem Lithöpschen ging´s auch jahrelange recht gut. Gegossen wurde es im Frühling immer, wenn das alte Blattpaar so ziemlich aufgebraucht war und dann im Sommer immer dann, wenn das Steinchen zu schrumpeln begann. Diesen Sommer hat man das Schrumpeln nicht gesehen, da sich das Steinchen soweit ins Substrat zurückgezogen hatte, dass fast nur noch die Fensterflächen oben zu sehen waren. Sah richtig toll aus! Fast wie eine echte Standortpflanze... Dachte mir halt, das liegt am heißen, sonnigen Sommer und hab nach Gefühl gegossen. War wohl etwas zuwenig oder doch etwas zuviel Sonne und Hitze. Als wir jedenfalls nach 10 Tagen Urlaub Mitte August zurückkamen, waren auf dem Substrat nur noch die völlig verbrannten Reste zu sehen.
Bei Gelegenheit kann ich mir schon vorstellen, dass mal wieder ein Lithops hier Einzug hält, aber gezielt auf die Suche werde ich sicher nicht gehen. ;)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Montag, 5. November 2018, 09:57

Würde mal sagen, dass es an der Hitze gelegen hat, evtl. auch zu viel gegossen, die Wurzeln mögen ja keine Staunässe. Schädlinge evtl. sogar eingehandelt??
Ich habe ja auch eine Schale mit selbst gesäten, nach dem Sommer sind auch einige eingegangen. Die nächsten gehen auch grad ein :(Aber es bleiben ja welche übrig und das zählt, keine Ahnung was da los ist. Ok, dann mit den Kakteen viel Erfolg - damit klappt’s bei mir nicht. Aber evtl. hol ich mir da auch noch mal einen.. Hab einen noch zuhause, also ich sag mal, hübsch und vital ist er nicht mehr, hält sich aber. Merkwürdig ..Kann Dir ja mal ein Bild heute schicken.
Aber wenn ich jetzt noch mit Kakteen anfange gibts Stress:D

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Montag, 5. November 2018, 10:42

Aber wenn ich jetzt noch mit Kakteen anfange gibts Stress
Mach mal, Kakteen sind toll! ;)

Zuviel gegossen würde ich ausschließen, eher zuwenig. Schädlinge hätte ich höchstwahrscheinlich auch bemerkt. Da kann sich höchstens wer unterirdisch an den Wurzeln rumgetrieben haben.

Bei einer Aussaat musst du die Verluste einfach als natürliche Selektion sehen. Nur die Harten kommen in den Garten.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Dienstag, 6. November 2018, 11:00

Hitze und Lithops? Nee, sicher nicht. Denke eher zu trocken. Vermutlich keine Wurzeln gehabt und dann immer zu kurz feucht, als dass sie genug neu wuchsen.
Liebe Grüße, Benni
Flickr Galerie! Die besten Bilder sind hier zu finden.
EyeEm.

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Dienstag, 6. November 2018, 11:40

Vermutlich keine Wurzeln gehabt und dann immer zu kurz feucht, als dass sie genug neu wuchsen.
Wäre nicht unrealistisch...
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