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Freitag, 15. September 2017, 22:21

Hmm.. habe heute unser Delosperma bosseranum unter dem Namen Mestoklema macrorhiza entdeckt.... wie denn nun.... geht da beides?
.. denn Sukkulenten machen glücklich.. <3..!

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Freitag, 15. September 2017, 23:43

Du stellst hier Fragen... Leider habe ich bezüglich Mesembs keine wirklich brauchbare Literatur im Regal. Wenn das Pflänzchen unter dem Synonym Mestoklema macrorhiza irgendwann mal gültig beschrieben wurde, dann geht sicher beides. Je nachdem welchen Autoren man denn folgen mag.
Laut Jaarsveld/De Pienaar (2000) beschränkt sich die kleine Gattung Mestoklema auf Südafrika/Namibia. Delosperma bosseranum stammt aber aus Madagaskar und Mestoklema macrorhiza find ich hier http://www.llifle.com/Encyclopedia/SUCCU…ema_macrorhizum als Delosperma napiforme (was zugegeben dem Delosperma bosseranum schon verdammt ähnlich sieht!) auf der Insel La Réunion. Bist du sicher, dass da wirklich ein und diesselbe Pflanze gemeint ist?
Mein tolles Mesemb-Buch von Jacobsen datiert von 1955 und ist somit nicht ganz immer auf dem neuesten Stand.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

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Samstag, 16. September 2017, 08:06

Hmm Du hast Recht, die sehen sich verdammt ähnlich. Dann hab ich es wohl verwechselt. Als Merkmal war eben auch beschrieben, dass die Pflanzen einen Caudex ausbilden. Bei meinen Delosperma bosseranums ist der über den Sommer schön gewachsen, was mich sehr freut :) Einfach zu viele parallelen. Dann war ich wohl zu schnell und zu müde gestern. Aber Danke für Deine Antwort.
.. denn Sukkulenten machen glücklich.. <3..!

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Samstag, 16. September 2017, 08:14

Ohne Literatur steh ich auch etwas blank, aber ich vermute zumindest mal, dass es sich um zwei verschiedene Arten handelt. Vielleicht meldet sich auch noch jemand zu dem Thema?
Freut mich, dass es Caudex und Co. so gut geht. :)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

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Montag, 13. November 2017, 22:19

Sommer 2016 sah´s noch so aus:


In diesem Sommer kam das Delosperma dann immer mutiger aus der Schale gekrochen und als es dann Bodenkontakt hatte, ging es ab wie Schmidts Katze! Da merkt man dann doch, dass der Gartenboden doch etwas mehr bieten kann als das überwiegend mineralische Substrat oben in der Schale... So sieht es dann nämlich aktuell aus:


Auch sind die nun im Garten bewurzelten Triebe deutlich saftiger als Mama oben in der Schale. Die Schale kommt dann zeitnah für den Winter unter ein Dach und dann sehen wir mal, ob der Bodendecker auch ohne Regenschutz über den Winter alleine im Garten klar kommt. Bei dem Wasserbedarf, welches dieses Delo an den Tag legt, bin ich da eigentlich recht guter Dinge.
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